Die neue Geschwindigkeitsbegrenzung am Klinkerberg wurde nun durchgesetzt. Das hatte die Stadt bereits Anfang des Jahres angekündigt. Vor der Umsetzung wollte man noch die Ergebnisse des Verkehrsversuchs in der Grottenau beziehungsweise Karlstraße abwarten. Dort hat die Stadt bereits vergangenes Jahr die Geschwindigkeit von 50 auf 30 Km/h herabgesetzt.
Die Durchsetzung der Regulierung wurde von den Anwohnern maßgeblich vorangetrieben. Erst im April gab es wegen überhöhter Geschwindigkeit einen schweren Verkehrsunfall am Klinkerberg. Ein betrunkener Autofahrer fuhr in parkende Autos. Anwohner beschweren sich seit längerem, da gerade in der Nacht sich einige nicht an die 50 Km/h-Grenze hielten. Das resultiere auch in einer erhöhten Lärmbelästigung.
Diskussion um gegenläufige Verkehrsführung
Aus diesem Grund soll im nächsten Schritt evaluiert werden, ob eine gegenläufige Straßenführung sinnvoll wäre. Unfälle durch überhöhte Geschwindigkeit sollen dadurch verhindert werden. Außerdem will die Stadt die Verkehrsführung um das Theater genauer unter die Lupe nehmen.
Der CSU-Ehrenfraktionsvorsitzender Bernd Kränzle äußert sich dazu wie folgt: „Jede Maßnahme, die das Tempo senkt, schützt Leben und erhöht die Reaktionszeit für alle Verkehrsteilnehmer – egal ob Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger. Sicherheit am Klinkerberg darf keine Frage des Zufalls sein.“