Ohmm...Yoga mal anders

Wir waren für euch im Wolke 34 und haben verschiedene Yoga-Arten getestet.

Ohmm...Yoga mal anders

Yoga ist nicht gleich Yoga. Das ist einem spätestens nach einem Besuch im Yogastudio Wolke34 in der Bäckergasse klar. Hier durften wir heute beim Tag der offenen Tür verschieden Yoga-Stile ausprobieren und sind jetzt wahre Kenner der Meditation und unserer Faszien.

Yin Yoga

Perfekt für diejenigen, die es etwas ruhiger und passiver mögen. Bei diesem Yogastil geht es darum loszulassen und den Alltag hinter sich zu lassen. Die jeweiligen Übungen werden 3-5 Minuten gehalten. So erreicht ihr, das euer Nervensystem beruhigt wird. Manche erreichen sogar eine art High-Zustand vor lauter Entspannung. Auch wir haben die intensive Dehnung sehr genossen. Da man kalt in die Dehnung hineingeht, muss man alles etwas langsamer angehen lassen und auch auf seinen Körper hören. Entspannungsphase davor und danach runden die Yogastunde außerdem gelungen ab.

Faszien Yoga

Bei dieser Art von Yoga dreht sich alles um Ganzheitlichkeit, Bewegung und Flexibilität. Hierbei werden nicht nur Muskelteilgebiete sondern unsere gesamten Faszienbahnen gedehnt. Fließende statt statischen Bewegungen sind angesagt. Was die Faszien überhaupt sind? Dichte faserreiche Bindegewebeschichten, die unseren gesamten Körper zusammen halten und ihn auf Spannung halten. Von der äußersten Hautschicht bis in die kleinste Zelle soll hier alles gedehnt werden. Die Übungen sollen hier von jedem individuell ausgeführt sein und ihr sollt selbst spüren, welche Dehnung euer Körper gerade braucht.

Hatha Yoga Flow

Hier steht das Atmen im Einklang zu den Bewegungen im Fokus. Das bewusste Wahrnehmen und Synchronisieren unseres Atems steht im Vordergrund. Ihr könnt hier so richtig entspannen und euch durch Achtsamkeit auf euren Körper konzentrieren. Spürt wie der Atem durch eure Lungen fließt und euch wohlig mit Sauerstoff versorgt. Einzelne Yogaübungen werden zu einem dynamischen Flow und verschmelzen angenehm ineinander.

Blind Yoga (mit verbundenen Augen)

Yoga ist ja schon mit offenen Augen eine Herausforderung wenn es um die Balance geht. Wie das erst mit Augenbinde klappen soll? Mit helfenden Händen und durch langsame kontrollierte Bewegungen ist das kein Problem. Allgemein ist diese Yoga-Art aber eher was für Fortgeschrittene, da blutige Anfänger schon mit offenen Augen Balanceschwierigkeiten haben könnten. Mit dauerhaft geschlossenen Augen kann man sich auf sein Inneres konzentrieren, wird nicht abgelenkt und ruht in sich selbst. Die perfekte Entspannung nach einem stressigen Alltag also.

Power Yoga

Für alle, die sich richtig auspowern wollen und ins Schwitzen kommen möchten ist Power-Yoga das Richtige. Diese kraftvolle und weniger spirituelle Yoga-Art beschäftigt sich kaum mit Themen wie Meditation oder Mantren. Deshalb sind hier vor allem keine wahren Yogi-Fanatiker gut aufgehoben.

Mantra Yoga

Ohmmm… ist das wohl berühmteste Mantra im Yoga, doch noch lange nicht das Einzige. Sinn eines solchen Mantras ist, durch das ständige Wiederholen der magischen Worte bestimmte Schwingungen entstehen zu lassen. Gedanken zu fokussieren und in meditative Zustände zu gelangen ist das Hauptziel neben Balance und innerer Ruhe.

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