Westwood Alpacas Horgau

Zwischen grünen Wiesen und flauschigen Alpakas.

Westwood Alpacas Horgau

Die Fragen sind vorbereitet, die Location und die Interviewpartnerin ausfindig gemacht, ich zücke mein Aufnahmegerät und bin bereit für das anstehende Interview. Doch die heutige Location ist eine besondere. Ich stehe auf einer grünen Wiese, werde von der wärmenden Sonne angestrahlt und bin umringt von einer Horde flauschiger und zuckersüßer Alpakas. Ganz normaler Freitag Nachmittag, oder?

Claudia Servo und Sven Walter betreiben seit 10 Jahren den Alpakahof Westwood Alpacas in Horgau. Huacaya und Suri Alpakas haben hier ihre Heimat gefunden und leben unbeschwert zwischen Wald und Wiese.

Wie bist du dazu gekommen einen Alpakahof aufzubauen?

Ich habe vor über 10 Jahren für ein Projekt in Schongau gearbeitet und bin dort zum ersten Mal an einem Alpakahof vorbeigefahren und dann war es direkt um mich geschehen. Mein Mann Sven Walter und ich sind auf das Land gezogen und haben uns nach einigen Schulungen und Seminaren vier Alpakas gekauft. Nach einer Weile haben wir uns mehr mit der Thematik Zucht beschäftigt und haben eine Zuchtstute zu uns geholt. Jedoch haben wir die Zucht mittlerweile wieder eingestellt. Dieses Jahr betreiben wir den Hof schon seit 10 Jahren.

Wie läuft eine Alpaka-Wanderung bei euch ab?

Zuerst erkläre ich den Gästen die wichtigsten Infos zum Alpaka-Handling und stelle natürlich die Tiere und ihre Besonderheiten vor. Dann laufen wir gemeinsam los. Die Runde dauert circa 1,5 Stunden und führt durch ein Waldstück, Wiesen, Lichtungen und Felder. Auf der Lichtung kann man die Alpakas beim Grasen beobachten und die schöne Aussicht genießen. Wenn wir wieder am Stall angelangt sind, dann können die Tiere noch gefüttert werden. Ich erzähle bei Interesse noch einige spannende Facts über die Alpakas und die Gäste dürfen in das Fleece der Tiere fassen. Insgesamt dauert es dann circa 2 bis 2,5 Stunden.

Was sollte man beim Umgang mit den Tieren beachten?

Alpakas sind Persönlichkeiten und wollen auch so behandelt werden. Alpakas sind leider keine Schmusetiere, auch wenn man es manchmal gerne hätte. Die meisten Tiere mögen es eher weniger angefasst zu werden, sie dulden es nur am Halfter, wenn sie angeleint sind. Aber auch hier sind die Tiere sehr unterschiedlich, bei einigen Alpakas muss man es sich erarbeiten bis man sie anfassen darf, anderen macht es nichts aus. Rumrennen, schreien und unkontrollierte Bewegungen sollte man natürlich vermeiden.

Was Alpakas auf den Tod nicht ausstehen können, sind Berührungen am Kopf. Mein Mann sagt immer: Nimmt es wie ein Deospray – drückt’s oben auf die Wuschelmähne, dann kommt der Sprühnebel. Riecht aber leider anders.

Gibt es neben Wanderungen auch eine andere Möglichkeit die Tiere zu erleben?

Ja, wir besuchen auch regelmäßig Seniorenzentren, Schulen oder können auch für Geburtstage gebucht werden.

Adresse: Grottenberg 8, 86497 Horgau/Horgauergreut

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