Werner G. Lengenfelder – Der Pop Papst aus Gersthofen

Er hat schon mit den Größten der Branche gearbeitet: Musik- und Fotojournalist Werner G. Lengenfelder erzählt in seinem Buch „Mein Leben als Pop-Papst“ von seinen Erlebnissen in der Musikwelt.

Werner G. Lengenfelder – Der Pop Papst aus Gersthofen

Während andere schon beim Autogramm-Ergattern ihrer Idole massives Herzflattern bekommen, ist der Umgang mit den Großen der Großen der Popmusik für Werner G. Lengenfelder aus Königsbrunn schon lange die Normalität. Er hat mit John Miles über seine Hymne „Music“ und den Zustand unserer Welt geplaudert, Bobby McFerrin und Chick Corea beim Soundcheck im Leipziger Gewandhaus begleitet oder die Pop-Ikone Anastacia mit einem Lebkuchenherz vom Oktoberfest begeistert – der Musik- und Fotojournalist hat viel zu erzählen. Er hat Hunderte von Künstlerinnen und Künstlern interviewt und weit über 1.000 Konzerte besucht. Seine Erlebnisse aus mehr als 40 Jahren hat er jetzt in einem Buch zusammengefasst: „Mein Leben als Pop-Papst“ dokumentiert in Text und Bild 60 Begegnungen vor und hinter den Kulissen.

Pop ist mehr als nur ein Genre

Darin erzählt der in Gersthofen und Erfurt lebende Musikredakteur teils unterhaltsame, teils nachdenkliche Geschichten. Sie gewähren interessante Einblicke in das Leben der Künstler sowie hinter die Kulissen der Musik- und Medienbranche. Auch Autobiografisches gibt er preis. Ergänzt werden die Geschichten durch einzigartige Konzert- und Porträtfotos von Interpreten und Bands, die er selbst aufgenommen hat. Dabei steht „Pop“ bei Lengenfelder nicht für einen Musikstil, sondern für „populär“. Diese Definition schließt auch andere Genres wie Rock, Jazz oder Schlager sein. In seinen Stories schreibt er über Carlos Santana, AC/DC oder Katie Melua und erzählt von seinen Begegnungen mit Udo Lindenberg, David Garrett, Peter Maffay oder Heino. Mit einigen Künstlern hatte er schon in ihren Anfängen zu tun, als sie noch kaum jemand kannte, wie zum Beispiel Helene Fischer oder die Spider Murphy Gang.

Die Musik-Liebe zum Beruf gemacht

Sein Wahlspruch „I LOVE MY LIFE“ beschreibt treffend, was ihn antreibt: „Ich habe das zu meinem Beruf gemacht, was ich liebe – die Musik“, sagt Werner G. Lengenfelder. Nicht als Musiker, aber als Diskjockey, Redakteur, Journalist und Radiomoderator. Den Beinamen „Pop-Papst“ gaben ihm übrigens Kollegen 2017 aus Anlass seines 40-jährigen Journalisten-Jubiläums.

Wer ihn live erleben möchte, am 13. Februar 2020 gibt es in der Stadtbibliothek Gersthofen eine Lesung inklusive Signierstunde.

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