Weihnachtsfilm-Klassiker für ein schönes Fest

Auf der Suche nach weihnachtlichen Film-Tipps? Wir haben ein paar persönliche Favoriten gesammelt.

Weihnachtsfilm-Klassiker für ein schönes Fest

Weihnachtsfilme gibt es wie Sand am Meer, beziehungsweise wie Flocken im Schnee und jedes Jahr kommt eine ganze Ladung an neuem Material dazu. Schließlich ist dieses saisonale Genre auch ungemein beliebt, sei es nun als Berieselung nach der Bescherung oder schon zum Einstimmen während der Adventszeit. Was die Klassiker angeht, herrscht bei den Fans große Einigkeit: Der kleine Lord, Drei Haselnüsse für Aschenbrödel und Stirb Langsam (Mal ganz ehrlich: das weihnachtliche Fernsehprogramm wäre ohne dieses Meisterwerk nicht mehr dasselbe) gehören einfach dazu. Wir haben uns für eine etwas andere Auswahl entschieden mit Hinblick auf Geschichten, die uns vor allem in diesem Jahr guttun könnten.

Kevin allein zu Haus / Kevin allein in New York

Die Abenteuer des stets vergessenen Kevin McAllister sind Weihnachts-Kult. Und bietet neben den legendären Slapstick-Einbrechern und ihren kläglichen Versuchen, dem jungen Überlebenskünstler Herr zu werden auch in beiden Filmen eine herzerwärmende Nebenstory. Während Kevin im ersten Teil Unterstützung von seinem zunächst gefürchteten, aber später freundlichen Nachbarn erhält, gibt es in New York tatkräftige Unterstützung der Tauben-Lady. Beiden tragischen Charakteren hilft der kleine Gangster-Schreck auf ganz eigene Weise, ein schönes Weihnachten zu erleben.

Die Peanuts – Fröhliche Weihnachten

Auch wenn die Geschichten um die liebenswerten Peanuts und Fanliebling Snoopy auch im restlichen Jahr immer wieder ein erneutes Ansehen wert sind, bringt gerade der Kurzfilm „Die Peanuts – Fröhliche Weihnachten“ besonders die Herzen zum Schmelzen. Immerhin macht sich Charlie Brown auf die Suche nach dem „wahren Sinn von Weihnachten“. Für die eine oder andere Person, die in diesem Jahr viel durchmachen musste, könnte Charlie Browns Reise von totaler Niedergeschlagenheit hin zum selbstgemachten Weihnachtswunder bestimmt aufbauend sein.

Die Geister, die ich rief

Natürlich geht es auch nicht ohne Charles Dickens Weihnachtsgeschichte. Eine sehr schöne Adaption, die mit ihrem Setting in der modernen Medienwelt nochmal extra zum Nachdenken anregt, ist „Die Geister, die ich rief …“. Der von Bill Murray gespielte Francis Xavier Cross ist reich, und ausführender Produzent eines großen Fernsehsenders. Da ihm jedoch Erfolg, Macht und Reichtum am wichtigsten sind und er weder Mitleid noch Einfühlungsvermögen besitzt, ist er alleine und verhasst. Als er zu Weihnachten eine opulente Aufführung von Charles Dickens Weihnachtsgeschichte organisiert und dabei sein Team quält, um möglichst hohe Quoten zu erzielen, erhält er Besuch von drei Geistern, die ihm die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zeigen, um ein besserer Mensch zu werden. Auch heute noch ist diese Version aktuell wie eh und je.

Versprochen ist versprochen

Weihnachten bedeutet für viele auch immer: Stress beim Geschenkekauf. Der Film „Versprochen ist versprochen“ mit Arnold Schwarzenegger zeigt dem Konsumwahnsinn in der Adventszeit gelungen den Spiegel vor. Dabei ist die Prämisse so simpel wie bekannt: Harold Langston, erfolgreicher Geschäftsmann, hat seinem Sohn eine besondere Actionfigur als Geschenk versprochen. Da der Familienvater jedoch vergisst, das Spielzeug zu kaufen, hetzt er am Weihnachtstag durch die Stadt, um ein Exemplar zu ergattern. Das Problem ist jedoch, dass die Figur überall ausverkauft ist, wodurch eine verrückte Jagd entsteht und am Ende klar wird, dass Materielles doch gar nicht so wichtig ist.

Fröhliche Weihnachten, Mr. Bean

Zum Schluss gibt es noch einen Filmtipp, der einfach nur zum Lachen bringen soll. Und mit wem geht es besser, als mit unserem Lieblingsbriten Mr. Bean? Für den weltweit bekannten Tollpatsch ist Weihnachten die schönste Zeit des Jahres und die lässt er sich auch trotz vieler Muffel, auf die er während des Films trifft, nicht verderben. Unvergessen sind dabei vor allem seine Weihnachtsfeiern mit seinen Freunden Rupert, Hubert und den improvisierten Snacks oder mit seiner Freundin Irma und dem Truthahn.

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