Weihnachten als Single und die Familie weit weg? So packst du es

Du hast nicht die Möglichkeit, an Weihnachten deine Familie zu besuchen? Wir haben ein paar Tipps, wie du die Feiertage trotzdem gut überstehst.

Weihnachten als Single und die Familie weit weg? So packst du es

Es ist soweit. Die Feiertage sind da und die Lockerungen, für die wir uns so tapfer durch den zweiten Lockdown gequält haben, treten in Kraft. Doch nicht alle haben die Möglichkeit, ihre Familie zu besuchen. Falls du auch zu ihnen zählst, möchten wir dir mit diesen Anregungen helfen, trotzdem das Beste aus der Situation zu machen.

Video-Calls, Video-Calls, Video-Calls

Fangen wir gleich mal mit dem offensichtlichsten, aber auch effektivsten an. Mittlerweile sollten ja auch die meisten von uns Lockdownerfahrenen mit Skype, Zoom & Co. vertraut sein. Video Calls haben lange ein Nischendasein gefristet und zählen in diesem verrückten Jahr definitiv zu den wenigen Gewinnern. Es ist aber auch einfach nochmal etwas ganz anderes als ein simples Telefonat, wenn das Gegenüber, beziehungsweise die Gesprächspartner:innen nicht nur zu hören, sondern auch zu sehen sind. Gerade in den Weihnachtsfeiertagen macht so ein visuelles Gespräch viel aus: Mama trotzdem beim Baumschmücken zugucken, zur gleichen Zeit das Festessen abhalten, obwohl so viel Distanz zwischen der Familie und dir liegen oder als Tablet im Kreis der Liebsten bei der Bescherung teilnehmen. Klingt vielleicht etwas lächerlich und auch sehr traurig, aber auf jeden Fall eine bessere Alternative, als alleine in der Wohnung zu sitzen, oder?

Freunde sind auch Familie

Klar, Weihnachten ist ein Fest für die Familie. Aber wir vergessen immer viel zu oft, dass all unsere guten Freund:innen auch unsere Familie sind – die, die wir uns selbst ausgesucht haben. Und wenn wir ausnahmsweise mal nicht nur an uns denken, sondern auch an unsere Mitmenschen, erkennen wir vielleicht, dass es ja möglicherweise Menschen aus dem Bekanntenkreis genauso wie uns geht und sie auch nicht mit ihrer Verwandschaft feiern können. Dann wäre es doch durchaus eine gute Idee, gemeinsam dieses Schicksal zu bewältigen, schließlich ist geteiltes Leid auch halbes Leid. Und so ein Weihnachtsspaziergang mit einer anderen Person ist schließlich noch im Rahmen des Erlaubten. Es klingt nach nicht viel, aber wie wir in diesem Jahr gelernt haben kann selbst so eine Kleinigkeit schon viel für unsere Stimmung ausmachen.

Weihnachtstraditionen durchziehen

Weihnachten ist eine Zeit mit sehr vielen Traditionen. Das können die gängigen sein wie Bescherung, Weihnachtsessen und so weiter, oder spezielle, die nur in der eigenen Familie entstanden sind und dort jährlich ausgeübt werden. Wie auch immer eure Feiertage gestaltet sein mögen – solltet ihr von eurer Familie getrennt sein, können diese Traditionen wenigstens ein bisschen die (Weihnachts-)Stimmung retten. Das kann alles beinhalten: Die Wohnung schmücken, das gleiche Kochen wie daheim (Klassiker: Würstchen mit Kartoffelsalat), ganz viel Weihnachtsmusik und am Heiligabend die Weihnachtsfilme im TV angucken.

Dein Traum-Weihnachten zelebrieren

Mal ganz ehrlich: Es gibt doch bestimmt auch Dinge an Weihnachten, die wir nicht so gut finden. Für den einen Menschen kann das beispielsweise der erzwungene Besuch der Christmette mit der ganzen Family sein, für den anderen vielleicht das Minenfeld namens Small Talk beim Weihnachtsessen mit der Verwandtschaft. All das fällt durch den Lockdown auch weg, es gibt also sogar etwas Positives! Und das ist die perfekte Gelegenheit, um auch mal so Weihnachten zu feiern, wie du es dir schon immer gewünscht hast. In deinem Tempo und nach deinen Vorlieben. Also zum Beispiel ein Heiligabend mit heißem und langen Vollbad (sofern Wanne vorhanden), dann mit einem dampfenden Glühwein auf die Couch und in die Decke eingemummelt und gediegen netflixen. Die Ruhe genießen und das Beste aus der Situation machen. Und sich bewusst machen, wie gut es einem eigentlich geht, denn es gibt sehr viele Menschen weltweit, die gar kein Weihnachten feiern können – sei es aufgrund von Armut, Krieg oder anderen schwerwiegenden Gründen.

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