Wie ihr euren eigenen Stil finden könnt

Ja, immer dasselbe: Morgens steht man haareraufend vor dem Kleiderschrank und findet wie immer nichts zum anziehen. Wie ihr dagegen vorgehen könnt, verraten wir euch in diesem Artikel.

Wie ihr euren eigenen Stil finden könnt

Kennt ihr diesen Moment, wenn ihr jemanden auf den Straßen seht und ihr denkt: „Wow, sieht das gut aus!“ - Bedingt durch die Kleidung wirkt die Person einfach unglaublich stylisch. Da passt irgendwie alles, denkt ihr euch. Ich hatte den Moment letztens auch. In der Uni habe ich eine Frau gesehen - das Outfit sah wirklich gut aus. Es war nicht zu sehr gestylt, im Grunde unaufgeregt, aber es wirkte einfach perfekt an ihr. Doch wenn man selbst dann sowas anzieht, dann wirkt es alles andere als perfekt an einem selbst und man fühlt sich unwohl, weil es nicht zu einem passt. Woran liegt das? Und wie findet man Klamotten die einem schmeicheln und die einfach gut zusammen passen? Und dann ist ja auch noch jeden Morgen das gleiche Problem: Was ziehe ich an? Das haben vor allem wir Frauen - den Kleiderschrank voller Klamotten, aber man weiß trotzdem nicht, was man davon nehmen soll. Hier haben wir 5 Tipps für euch, wie ihr euren eigenen Kleidungsstil findet.

Kleiderschrank aussortieren

Um wirklich einen Überblick zu bekommen, was man mag und was einem steht, solltet ihr euren Kleiderschrank einmal komplett leer räumen. Dabei ist es hilfreich, einzelne Stapel zu machen: Also Hosen, Röcke, Jacken, Blusen etc. alles auf verschiedene Haufen legen. Dann fangt ihr an, die Sachen anzuprobieren und fragt euch selber, ob euch das Stück gut steht, ob es zu eurem Figurentyp passt und ob es auch von der Farbe her zu eurem Hautton passt (Ihr könnt natürlich auch noch einen Freund oder Freundin um Hilfe bitten). So fahrt ihr mit allen Sachen fort. Und natürlich auch ganz wichtig: Wie oft habt ihr das Kleidungsstück in den letzten Wochen angezogen? Seid unbedingt ehrlich zu euch selbst! Wenn ihr es nämlich nie oder fast nie angezogen habt, dann sollte es auf jeden Fall raus (Wenn ihr euch aber einfach nicht davon trennen könnt, dann könnt ihr das Stück zum Beispiel in einen Karton legen und diesen runter in Keller tragen. Wenn ihr es nach ein paar Wochen nicht vermisst, dann kann auch das weg). Die Sachen könnt ihr dann entweder verschenken oder verkaufen, wie beispielsweise auf einem Flohmarkt, bei Ebay oder Kleiderkreisel.

Moodboard

Hilfreich ist es seinen Geschmack zu dokumentieren. Dabei kann zum Beispiel Pinterest helfen oder einfache Modezeitschriften. Ihr könnt euch somit Outfits oder einzelne Kleidungsstücke raussuchen und sie euch auf Pinterest merken, oder einfach Zuhause eine Mappe oder Pinnwand erstellen mit Bildern von Outfits. So merkt ihr ganz schnell, welche Farben, Schnitte und Materialien ihr gerne mögt. So können euch auch die typischen Shopping Fauxpas nicht passieren: Nämlich einfach alles mitnehmen, was euch anspricht und zu irgendwelchen Sachen greifen, die eigentlich gar nicht so wirklich zu euch passen. Mit so einem Moodboard wisst ihr dann, dass ihr vielleicht eher zu einer beigen Bluse anstatt einem bunt geblühmten Hemd greifen solltet.

Basics

Wie eben schon angeschnitten, haben so viele das Problem morgens, dass sie trotz vollem Kleiderschrank nicht wissen, was sie anziehen sollen. Das liegt unter anderem auch daran, dass man einfach nicht weiß, wie man etwas kombinieren soll. Da schaffen Basics Abhilfe! Die Rede ist von schlichten T-Shirts in schwarz, weiß oder grau. Genauso einfache Tops, weiße Blusen oder Langarmshirts. Eben Dinge, die man immer irgendwie zu allem anziehen kann. Darüber kann man dann individuell etwas kombinieren, was man liebt und was vielleicht ein Statement setzt. Eine große Kette? Ein schöner Schal? Oder eine knallrote Handtasche? Es ist mit Basics ganz einfach Outfits zu kombinieren.

Herausfinden, welche Farben einem stehen

Wenn ihr wisst, welche Farbe euch stehen, dann ist das schon mal eine super Hilfe in eurer Kleiderauswahl. Oft machen einen bestimmte Farben nämlich blass, oder lassen einen fahl und müde aussehen. Die richtigen Farben dagegen bringen einen zum Strahlen. Man unterscheidet grundsätzlich von vier verschiedenen Farbtypen: Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Wintertyp. Es gibt unzählige Test dazu im Internet, wie ihr herausfinden könnt, welchem Typen ihr entsprecht. Dazu werden euch dann gleich auch noch die Farben genannt, die euch stehen.

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