5 Typen, die man im Herbst und Winter trifft

In der Vorweihnachtszeit trifft man ganz unterschiedliche Arten von Winter-Typen. Welchem Typ würdest du dich zuordnen?

5 Typen, die man im Herbst und Winter trifft

Als ich heute Morgen den ersten Blick aus dem Fenster warf, konnte ich für einen kleinen Moment meinen Augen nicht trauen! Draußen auf den Dächern der Altstadt lag der erste Schnee!

Der goldene Herbst mit seinen unzähligen Wohlfühlmomenten ist eigentlich gerade erst richtig angekommen und nun müssen wir uns schon wieder von ihm verabschieden. Es ist Zeit den Blick auf die nahende Kältephase zu richten. Der Winter steht bereits ungeduldig in den Startlöchern und im Gepäck hat er warme Mützen und Handschuhe, Weihnachtsplätzchen und schneebringende Winterwolken.

In dieser Zeit fallen uns immer wieder 5 Typen von Menschen auf, die auf verschiedene Weise mit dem Winterbeginn umgehen.

Kuscheldeckenfanatiker

Den Kuscheldeckenfanatiker braucht man eigentlich gar nicht fragen, welche seine Lieblingsjahreszeit ist, denn schon Anfang September fängt er an sich auf den Herbst und Winter vorzubereiten. In dieser Phase, die sich auch mit dem Nestbau eines Siebenschläfers vergleichen lässt, werden kiloweise Kerzen, neue Teesorten und Lichterketten gekauft und aus dem Schrank gekramt. Wenn man den Kuscheldeckenfanatiker dann im Herbst und Winter ausnahmsweise einmal außerhalb der Kuschelzone antrifft, hat er im Zweifelsfall immer eine Thermoskanne mit seinem bevorzugten Heißgetränk dabei und trennt sich nur in wenigen Ausnahmefällen von der gemütlichen Wärme seines dicken Wollschals.

Wintersportanbeter

Den Wintersportanbeter erkennt man besonders gut daran, dass er bereits Anfang Oktober eine weiße Abzeichnung um die Augen trägt. Der helle Skibrillenrand um die Augen des Wintersportanbeters, welcher ein durchaus erwünschtes Indiz für die Wintersportaktivität ist, hilft ihm dabei, sich auch abseits des Skigebietes schnell und nonverbal mit anderen Wintersportlern zusammenzuschließen. Aufgrund der hohen Begeisterung für Wintersport wird die Laune des Wintersportanbeters automatisch um mindestens 68% gesteigert, sobald auch abseits der Pisten der erste Schnee gefallen ist.

Wintermuffel

Klar, es kann ja nicht nur Menschen geben, die den Winter lieben. Der Wintermuffel würde sich am liebsten in der Zeit zwischen dem 30. September und dem 30. März in einen entspannten Winterschlaf begeben. Oder in die Karibik auswandern. Aber man kann ja nicht alles haben. Wintermuffel zeichnen sich durch ein erstaunliches Durchhaltevermögen aus, was das Beklagen über das kalte Wetter angeht. Dabei kommt es nicht darauf an, mit welcher Kleidung der Muffel aus dem Haus geht. Fakt ist für ihn, dass es zu kalt ist, sobald die Temperaturen unter 18°C fallen. Der einzige Lichtblick: Das Festessen und die arbeitsfreien Tage zwischen Weihnachten und Neujahr.

Weihnachtsprofis

Ähnlich den Wintersportanbetern enttarnen sich die Weihnachtsprofis schon lange bevor der Winter überhaupt begonnen hat. Sie tummeln sich bereits Ende September in der Annastraße und werfen prüfende Blicke in Schaufenster und Regale, um sich unter keinen Umständen die Möglichkeit für einen guten Weihnachtsgeschenkekauf durch die Lappen gehen zu lassen. Besonders hoch im Kurs steht für den Weihnachtsprofi natürlich auch der Christkindlmarkt auf dem Rathausplatz, der die perfekte Verbindung aus Stadtbummel und wärmendem Glühwein bietet. Die größte Freude des Weihnachtsprofis ist jedoch nicht das Organisieren, Planen und Geschenkeshoppen für Weihnachten. Viel mehr erfreut sich der Weihnachtsprofi am Stress der Weihnachtsamateure, welche sich in den letzten zwei Wochen vor Weihnachten gequält bemühen ihre Besorgungen und Termine zeitlich zu managen.

Kältepragmatiker

Letztlich gibt es natürlich auch noch den klassischen Kältepragmatiker, der sich weder vom Wetter- und Temperaturwechsel, noch vom nahenden Jahresende aus der Ruhe bringen lässt. Für ihn bedeutet der Herbst- und Winterbeginn lediglich den Übergang der Sommer- in die Wintergarderobe. Je nach Laune des Pragmatikers kauft er entweder die bereits im September angebotenen Lebkuchen, oder er lässt sich in seiner Routine nicht beirren und lässt die Weihnachtsstimmung erst zu sich durchdringen, wenn das Fest auch wirklich direkt vor der Tür steht.

Natürlich existieren auch einige Ausnahmefälle, in denen sich einige Typen vermischen. Ihr wisst ja, Ausnahmen bestätigen die Regel…

Welchem Typ würdet ihr euch zuordnen?

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