Vegetarisch und umweltverträglich grillen: Rezepte und Tipps

So langsam startet die Grillsaison und damit der Run auf Alu-Schalen, marinierte Steaks, Würstchen und Co. Weitaus umweltfreundlicher ist das vegetarische Grillen. Ein paar leckere Rezepte und Tipps, haben wir euch hier zusammengestellt.

Vegetarisch und umweltverträglich grillen: Rezepte und Tipps

„Oh, Vegetarier. Dann ist Grillen wohl nicht so deins, was?“ - Äh, wie bitte? Grillen macht auch ohne Fleisch Spaß und es gibt allerhand leckeres auf den Grill zu legen. Wer noch nicht überzeugt ist, der sollte diese Rezepte unbedingt ausprobieren.

Gemüse-Spieße

Super einfach und schnell gemacht sind Gemüse-Spieße. Alles, was ihr dafür braucht, sind Schaschlikspieße aus Holz oder Metall und Gemüse eurer Wahl. Gut zum Aufspießen eignen sich Auberginen, Zucchini, Champignons, Paprika und Zwiebeln. Besonders lecker werden die Spieße, wenn ihr sie vor dem Grillen noch in einer würzigen Marinade einlegt.

Gefüllte Champignons oder gefüllte Paprika

Ebenfalls ein Klassiker des vegetarischen Grillens sind die gefüllten Champignons oder auch gefüllte Paprika. Entfernt die Stiele der Pilze und gebt Frischkäse, Crème fraîche oder eine vegane Alternative hinein. Wer mag, kann zuvor noch klein geschnittene Lauchzwiebel oder Knoblauch unterrühren. Die gefüllten Champignons sind super schnell fertig und können sogleich verspeist werden. Die Paprika könnt ihr beispielsweise mit einem Quinoasalat oder auch Feta füllen.

Panierte Auberginen-Schnitzel

Ein etwas aufwändigeres Rezept, dass sich aber in jedem Fall lohnt! Am besten bereitet ihr dieses Highlight schon am Morgen vor. Schneidet für die Schnitzel eine Aubergine in etwa ein Zentimeter dicke Scheiben und salzt beide Seiten. Bereitet während der 30-minütigen Ziehzeit die Marinade vor. Sie besteht aus Balsamico, Olivenöl, Knoblauch, Schnittlauch, Petersilie, Salz und Pfeffer. Gebt die Auberginen nun in die Marinade und lasst das Ganze mehrere Stunden ziehen. Danach werden die Scheiben mit einer Mischung aus Paniermehl und Sesam. Nun sind die Schnitzel fertig für den Grill.

Fetapäckchen

Feta macht sich wunderbar als Grillgut – und ganz besonders, wenn er inmitten von Knoblauch, Paprika, Zwiebel und Kräutern gegrillt wird. Um Alufolie zu vermeiden, könnt ihr auf große Blätter ausweichen, wie etwa Weinblätter, Kohlrabiblätter, Mais- oder Mangoldblätter. Legt etwas Feta, das klein geschnittene Gemüse, Gewürze und Kräuter auf das Blatt und gebt etwas Olivenöl darüber. Um das Blatt-Päckchen zu schließen, könnt ihr Zahnstocher verwenden. Bestreicht das Päckchen nun auch von außen mit Öl, um das Blatt hitzebeständig zu machen und schon kann es auf den Grillrost. Alternativ zum Blatt gehen auch Raclette-Pfännchen. Aber Achtung beim Anfassen der Griffe!

Fertige Fleischalternativen für auf den Grill

Wenn ihr keine Zeit für Vorbereitungen habt, findet ihr mittlerweile ein großes Sortiment von vegetarischen Fleisch-Alternativen. Für auf den Grill eignen sich beispielsweise Soja-Schnitzel, Tofu-Würstchen, Veggie-Steaks oder auch vegetarische Burger-Patties. Neben den Fleischersatzprodukten bleibt natürlich auch der klassische Grillkäse ein tolles Veggie-Grillgut.

Tipps zum nachhaltigen Grillen

  • Auf Aluminium verzichten. Alternativen sind: Grillkörbe, Raclette-Pfännchen, Mehrweg-Grillschalen aus Edelstahl, Fischgriller oder Blätter von Mais, Kohlrabi, Mangold oder Wein.

  • Grillkohle aus Deutschland verwenden

  • Keinen Wegwerf-Grill kaufen

  • Statt chemische Grillanzünder, natürliche Verwenden

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