Lechhauser Feinkostladen setzt auf unverpacktes Einkaufen

Unverpackt einzukaufen ist ein guter Beitrag, um etwas für die Umwelt zu tun. Während große Supermärkte noch sehr langsam vom Plastik wegkommen, hat das Feinkostgeschäft Kronthaler eine ganze Nische mit Schüttware eingerichtet.

Lechhauser Feinkostladen setzt auf unverpacktes Einkaufen

Die gelben Tonnen quellen regelmäßig über und die Meere werden immer zugemüllter – es ist dringend an der Zeit, unseren Plastikkonsum zu reduzieren. Ein wichtiger Bereich, in dem Plastik effektiv eingespart werden kann, ist natürlich der Einzelhandel. Dort, wo tagtäglich Unmengen an Verpackungsmüll entstehen, lässt sich an einigen Stellen ansetzen – und das mit nicht zwingend neuen Methoden.

Das Feinkostgeschäft des Ehepaars Kronthaler in Lechhausen verkauft sein Obst und Gemüse schon seit Langem in Papiertüten. Seit kurzem haben sie ihr Geschäft um eine ganz besondere, neue Regalwand erweitert. Unter dem Motto „Gemeinsam Plastik vermeiden“ kann sich die Kundschaft genau die Menge aus einer Reihe von Behältnissen unterschiedlichster Waren nehmen, die sie auch braucht. Wie zu Großmutters Zeiten im Tante-Emma Laden.

Nudeln, Reis, Nüsse, Müsli, Hülsenfrüchte, Couscous, Amaranth und sogar Gummibärchen finden sich in den über 40 „Schütten“, die sie in mitgebrachte Behältnisse oder die hauseigenen Papiertüten abfüllen können. Die eigene Box mitzubringen sei die umweltfreundlichste Art einzukaufen, da so weder Verpackung für den Mülleimer anfällt, noch frische Waren wie Fisch, Fleisch, Wurst, Käse an der Frischetheke erst einmal umgepackt werden müssen. Keine Tragetasche mitgebracht? Kein Problem! Vor Ort sind auch weiße „Sackerl“ erhältlich, die sogar in der Waschmaschine gereinigt werden können.

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