5 typische Studenten, denen ihr an der Uni Augsburg begegnen werdet

Wir neigen dazu, alles in Schubladen zu sortieren - auch wenn wir es gar nicht wollen. Und auch über Studenten gibt es so manche Klischees. Erkennt ihr euch in einem der 5 Studententypen, die es an der Uni Augsburg gibt, wieder?

5 typische Studenten, denen ihr an der Uni Augsburg begegnen werdet

Der ehrfürchtige Ersti

Das Abi endlich gemacht bewegt der Ersti sich ehrfürchtig-bewundernd über den Augsburger Campus und ist ziemlich begeistert von all den Möglichkeiten, die es hier gibt. Am besten erkennt ihr ihn an seinem hilflosen Blick, wenn er wieder einen Raum nicht findet. Ist aber vor allem in Gebäude D ziemlich tückisch: Es gibt die ein oder andere Sackgasse und nicht jede Treppe führt dahin, wo man auch sicher hin möchte. Oder daran, dass er in der Mensa bar zahlen möchte. Nach der ersten Eingewöhnungszeit geht der Ersti aber völlig im Studentenleben auf: Da wird jede Semester-Opening, jede Semester-Ending-Party und alle anderen Semester-Irgendwas-Partys mitgenommen. Mit dem Lernen hat er ja sowieso noch eeeeewig Zeit - das denkt zumindest der Ersti.

Der entspannte Langzeitstudent

Ganz anders geht es da dem Langzeitstudenten, der inzwischen ganz genau weiß, wie der Hase läuft. Er kennt jeden, jeder kennt ihn - sogar die Dozenten grüßen ihn auf dem Campus inzwischen mit Namen. Er weiß immer, wo etwas geht. Und als Referatspartner ist er auch ein absoluter Glücksgriff. Irgendwie hat er immer passende Unterlagen aus seinen früheren Kursen, von Freundes-Freunden oder vom Dozenten selbst, mit dem er mal zusammen studiert hat. Also damals. Das Blöde ist nur, wenn er mal wieder beschließt einen Kurs zu schmeißen und man plötzlich alleine dasteht. Dann gönnt er sich wahrscheinlich einen günstigen Snack in der Alten Kafete - Kindergeld gibt es nämlich längst nicht mehr.

Der alternative Hippie

Den Alternativen trefft ihr am häufigsten auf dem unteren Teil des Campus' an. Da, wo die Gebäude der Geisteswissenschaftler liegen. Da wird philosophiert, gedacht und diskutiert. In leichte Stoffe gehüllt schwebt der Alternative die Gänge entlang, lässt sich treiben, während ihn die Hektik um ihn herum völlig kalt lässt. Vor der Campus-Becher-Ära hatte er immer seinen eigenen Fair-Trade-Kaffee dabei. Zu Beginn jedes Kurses holt er seine unsortierten handgeschriebenen Zettel aus der Tasche und ups - schon ist der lose herumfliegende Tabak für die Selbstgedrehten auf den Boden gefallen. Wenn dann doch alles zu stressig wird, dann wird eben gekifft. Genug schöne Plätze und Wiesen gibt es auf dem Campus ja, am besten natürlich am kleinen See gegenüber von der Mensa.

Die Götter vom Campus-Olymp

Von der Straßenbahnhaltestelle müsst ihr erst einmal die kleine Brücke passieren und dann den Anstieg auf den -wie er vor allem von den Alternativen genannt wird- Gucci-Hügel wagen, um sie zu sehen: Die Götter des Campus-Olymps. Hier oben flanieren sie in ihren Polohemden und den zurückgegelten Haaren, die Göttinen mit Perlenohrringen und dem Handtäschchen locker am Handgelenk baumelnd. Sie studieren am liebsten Jura oder BWL und tippen ihre Notizen in ihr glänzendes MacBook. Die neuesten Wirtschaftsnews blinken während der Vorlesung natürlich mehrfach auf dem Iphone auf.

Der Streber

Der Streber hat noch nicht ganz verstanden, dass er inzwischen nicht mehr in der Schule ist, sondern studiert. Er macht alles, er weiß alles - meistens besser. Das teilt er dem Kurs auch gerne durch aufgeregtes Melden und Fingerschnipsen mit. Gruppenarbeiten mit ihm sind nervenaufreibend, und wenn ihr ihn um seine Unterlagen bittet, weil ihr krank gewesen seid, dann ist das ein Ding der Unmöglichkeit. Genauso, wie sich im Kurs mal schnell rüberzubeugen, weil man den Satz nicht verstanden hat. Da wird sofort die Hand über das Papier gelegt. Mit seinem lückenlosen Lebenslauf, der natürlich noch durch ein paar Jobs als studentische Hilfskraft ergänzt wird, startet er natürlich nach der Regelstudienzeit ins Berufsleben. Hurra!

Und? Könnt ihr euch in einem der Studententypen wiederfinden? Oder vielleicht einen eurer Freunde?

Wir haben übrigens noch viele weitere nützliche Tipps für euer Erstsemester.

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