Du und die Mensa - Ein Guide für Erstsemester

Die Augsburger Uni kann durchaus stolz sein auf ihre moderne, noch gar nicht allzu alte Mensa. Wir erklären euch, was ihr beim alltäglichen Essenfassen beachten müsst.

Du und die Mensa - Ein Guide für Erstsemester

Ihr wart mal wieder zu faul euch etwas Essbares für die Uni vorzubereiten und das mit Liebe zubereitete Pausenbrot von Mama ist nicht mehr drin? Dann fällt die Wahl, was das Beschaffen des Mittagessens angeht, für viele auf die Mensa. Ist ja auch verdammt praktisch, so direkt vor Ort und einfach zu verstehen. Oder?

Die Mensa der Uni Augsburg hatte zwar so ihre Startschwierigkeiten, konnte sich jedoch schnell etablieren und kommt auch heute noch bei den Studis gut an. Sie ist modern, einladend groß und hell designed und versucht, sich mit abwechslungsreichem und ausgefallenem Angebot von dem deutschlandweiten Kantinenstandard hervorzuheben. Klar, bei Massenabfertigung müssen immer Abstriche gemacht werden, jedoch bleibt die Qualität den Umständen entsprechend hoch - und das zu einem angemessenen Preis!

Für die verschiedenen Geschmäcker ist eigentlich immer etwas dabei. In den Bereichen „Bayrisch-Schwäbisch“ oder „Mediterran“ gibt es die meiste und abwechslungsreichste Auswahl. Hier wird pro Tag durchgewechselt und es finden sich neben Klassikern wie Cordon Bleu oder Kässpätzle auch Gerichte, die schon beim Lesen vielversprechend klingen: „Frische Cevapcici vom Rind mit Bio-Djuvecreis und Zatziki“, „Grünkohl-Hanf-Bratling mit Rucolacreme und Salatgarnitur“ oder „Schweinerückensteak mit Feuerbohnen“ - um nur mal ein paar Exoten aus dieser Woche zu nennen. Es wird viel Wert auf Bio-Zutaten ohne Geschmacksverstärker und viele vegetarische Alternativen gelegt. Gewohnheitstiere oder weniger Experimentierfreudige können entweder auf die gute alte Pizza oder die Pasta-Theke zurückgreifen. Außerdem gibt es immer frische Salate und was für die Gelüste nach etwas Süßem wie Apfelstrudel.

Wer aber allzu blauäugig und einfach mit leerem Magen in die Mensa spaziert, der könnte einige Nerven verlieren. Denn nicht jede Theke wird gleich viel besucht und die Uhrzeit, wann man der Mensa einen Besuch abstattet, macht auch einiges aus. Wir haben ein paar Tipps, um euch einige Probleme beim Mittagessen zu ersparen.

CampusApp checken

Die komplett von Studenten der Uni Augsburg entwickelte CampusApp hilft euch nicht nur dabei, Seminarräume zu finden oder die Straßenbahn zu erwischen, sondern bietet euch auch immer einen aktuellen Speiseplan der Mensa. Man muss nicht unbedingt zu den Leuten gehören, die vor einem Restaurantbesuch schon daheim die Speisekarte online checken, aber es hilft auf jeden Fall, in einer Zwischenpause, in der man sich sowieso meistens langweilt, schon mal das heutige Mahl vorab auszusuchen. Dann kann man schnurstracks zur richtigen Theke laufen und spart sich das Ablaufen und „Schaufensterbummeln“.

Die Rush-Hour meiden

Wer lange Wartezeiten vermeiden will, sollte niemals in der Zeit um 13 Uhr die Mensa betreten. Nur wessen Stundenplan es absolut nicht hergibt, zu flexiblen Zeiten essen zu gehen, sollte zur Mittags-Rush-Hour in die Mensa. Gerade vor den Klassikern wie dem Pastabereich können die Schlangen gefühlt durch die halbe Halle gehen. Wer mehrere Pausen hat, tut gut daran, schon zwischen 11-12 Uhr vorbeizuschauen.

Ausweichen

Auch wenn die Mensa natürlich die Nummer 1 Anlaufstelle ist, um den Appetit nach der ganzen Lernerei zu stillen, gibt es genügend Alternativen zum Ausweichen, wenn der Hunger nicht ganz so groß ist und nach einer kompletten Hauptmahlzeit schreit. In der alten und neuen Cafete(ria) findet ihr eine gute Auswahl an Snacks wie belegte Semmeln, Bagels in allen Varianten oder Nudelboxen (alte Cafeteria). Weiterer Vorteil: Hier kann man auch noch bis 17 Uhr Futter organisieren! Uni-extern bieten auch das Unikum (Bistro/Café/Kneipe) direkt bei den Haltestellen der 3er oder das Campus Café weitere Optionen, wenn euch die Mensa mal wieder zu voll sein sollte.

Die Campuscard checken

In der Laufbahn der Studierenden an der Uni Augsburg ist es bestimmt schon jedem mal passiert, dass man mit beladenem Tablett an der Kasse stand und es auf einmal hieß „Zu wenig Geld auf der Campuscard“. Wenn dann nicht zufällig der nette Kommilitone/die nette Kommilitonin hinter einem in der Schlange steht und euch die Kosten auslegt, sorgt man für eine ziemlich ärgerliche Verzögerung. Also am Besten immer vorher schnell nochmal das Guthaben checken und notfalls einen Fünfer auf die Karte schmeißen.

Wir hoffen, dass ihr eure ersten Mensa-Besuche aber vollkommen stressfrei und mit Genuss erleben könnt und wünschen euch einen guten Appetit! Falls ihr noch Tipps bei der Wohnungssuche braucht, haben wir auch was für euch.

Logo