Irgendwas mit Umwelt? Bewirb dich für ein Praktikum im Nationalpark

Die Commerzbank und der Nationalpark Berchtesgaden vergeben seit 30 Jahren Umweltpraktika. Als Student:in kannst du hier wertvolle Erfahrungen im Bereich Umweltbildung sammeln.

Irgendwas mit Umwelt? Bewirb dich für ein Praktikum im Nationalpark

Das gemeinsame Projekt von Commerzbank und Nationalpark Berchtesgaden feiert sein 30-jähriges Jubiläum. Zusammen ermöglichten sie bereits 82 Umweltpraktikantinnen und -praktikanten ein Praktikum im Nationalpark. Die Bewerbungsfrist für die Prakikumsplätze in 2021 laufen noch bis 15. Januar.

Der Nationalpark ohne Praktikanten? Kaum vorstellbar

Andrea Heiß, Leiterin des Sachgebiets Umweltbildung im Nationalpark Berchtesgaden, ist froh, seit vielen Jahren mit der Unterstützung der Praktikanten rechnen zu können. Sie seien für die Umsetzung des Bildungsprogramms des Parks von zentraler Bedeutung und aus dem Berchtesgadener Park schon lange nicht mehr wegzudenken. Sabine Aschauer, Praktikantenbetreuerin im Nationalpark, kann dem nur zustimmen: „Die Commerzbank-Umweltpraktikanten sind im Bildungsalltag des Nationalparks eine wichtige Stütze. Sie begleiten Führungen, informieren an Umweltbildungsständen und liefern innovative und kreative Ideen zur Weiterentwicklung von Programmen“.

Ziel des Projekts

Das gemeinsame Projekt des Umweltpraktikums von Commerzbank und den deutschen Nationalparks wurde 1990 ins Leben gerufen. Bis heute gibt es nirgendwo sonst ein vergleichbares Projekt. Ziel ist es, Studierende aller Fachbereiche für nachhaltige Entwicklung zu sensibilisieren und berufliche Perspektiven im Bereich Natur- und Umweltschutz aufzuzeigen.

Tatkräftige Helfer kann der Nationalpark Berchtesgaden immer gebrauchen.

Nach dem Nationalpark Berchtesgaden kamen immer mehr Nationalparks in das Projekt, sodass das Umweltpraktikum heute in 13 Nationalparks, sechs Naturparks und acht Biosphärenreservaten angeboten wird.

Umweltbildung gewinnt an Bedeutung

Corona hat es deutlich gemacht: Menschen wissen oft nicht, wie sie sich in der Natur richtig verhalten. Laut Andrea Heiß kam es seit der Pandemie vermehrt zu Müll, Lärm, illegalem Campen, Drohnen und Lagerfeuer. Dinge, die Pflanzen und Tiere gefährden und die Umweltbildung umso wichtiger macht. Die gute Nachricht: Als Praktikant:in könnt ihr viel bewegen. Denn die Menschen kommen gerne in den Nationalpark und nehmen Bildungsangebote gerne an. „In den vergangenen Jahren haben unsere Umweltpraktikanten in jeder Saison rund 1.500 Besucher im Nationalpark betreut“, freut sich Andrea Heiß. „Damit hat dieses Praktikum einen enormen Praxisbezug und eine große Bedeutung für den Nationalpark mit ebenso großer Außenwirkung“.

Wer jetzt Lust auf ein Praktikum im Nationalpark bekommen hat, kann sich noch bis zum 15. Januar 2021 für ein mindestens 3 Monate langes Praktikum unter umweltpraktikum.com bewerben. Voraussetzung ist die Immatrikulation an einer Hochschule.

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