Du willst dich umweltfreundlicher ernähren? Hier sind unsere Tipps

Viele Lebensmittel haben schwere Auswirkungen auf das Klima, da ihre Produktion und der Vertrieb viel CO2 verursacht. Wir zeigen euch, worauf ihr beim Einkaufen und bei eurer Ernährung achten könnt.

Du willst dich umweltfreundlicher ernähren? Hier sind unsere Tipps

Es gibt einige Produkte, die mehr CO2 produzieren, als man zunächst vermuten mag. Sogar Schokolade und Käse zählen zu den klimaschädlichsten Lebensmitteln. Verglichen wird mit dem sogenannten CO2-Äquivalent, einem Wert, der angibt, wie viel CO2 auf ein einzelnes Produkt zurückzuführen ist. Obst und Gemüse haben einen vergleichsweise geringen Wert. Wer der Umwelt etwas Gutes tun will, sollte ganz auf Fleisch verzichten.

Diese 3 Lebensmittel sind echte Klimafreunde

1) Kartoffeln

Ursprünglich aus Südamerika, ist die Kartoffel längst in Deutschland zu Hause. Dadurch ist sie sowohl ein regionales, als auch ein CO2-armes Lebensmittel. Kartoffeln sind echte Alleskönner und daher, gerade hier in Deutschland, besonders beliebt. Sie können als einfache Beilage dienen, gebraten, zu Pommes frittiert oder überbacken werden. Außerdem ist die Kartoffel – sofern du sie nicht als Pommes oder Chips isst – voll mit Vitaminen.

2) Brot

Wir haben hier das beste Brot, soviel ist sicher. Warum es dann nicht mal öfter essen? Wie wär’s mit einer großen Brotzeit am Abend, anstatt aufwendig warm zu kochen? Im Zentrum steht ein frisches Brot vom Bäcker und dazu kann es beispielsweise einen leckeren Salat geben. Wer jetzt konsequent weiter CO2-arm essen möchte, der verzichtet auf Wurst, (Frisch-)Käse und Butter. Alternativ könnt ihr zu vegetarischen Aufstrichen und pflanzlicher Butter greifen und das Ganze mit aufgeschnittener Gurke, Tomate oder Paprika abrunden.

3) Äpfel

Auch Äpfel wachsen bei uns in der Region und wer Glück hat, hat sogar einen Apfelbaum im Garten stehen. Alle, die keine eigenen Bio-Äpfel vor der Haustür haben, müssen Äpfel einkaufen. Und da ist Vorsicht geboten: Viele Äpfel der Supermärkte kommen von weit her, beispielsweise aus Neuseeland. Der Transport verursacht viel CO2. Außerdem empfiehlt es sich, Äpfel saisonal einzukaufen. Die deutschen Äpfel, die ihr im Frühjahr kaufen könnt, lagen seit Herbst des Vorjahres in riesigen gekühlten Hallen. Die Lagerung kostet viel Energie, weshalb ihr eure liebsten Apfelgerichte am besten im Herbst zubereiten solltet. Da schmecken die Äpfel auch am leckersten!

Entdecke die Vielfalt

Wenn jeder Einzelne etwas mehr auf eine CO2-ärmere Ernährung achtet, könnten die Emissionen gesenkt werden. Es wurde bereits nachgewiesen, dass Veganer durch ihre Lebensweise viel weniger CO2 erzeugen als Vegetarier oder Fleischesser. Nun heißt es Pflanzen statt Tiere. Während der Umstellung erfordert das vielleicht etwas Kreativität, aber bald werdet ihr feststellen, dass mit den einfachsten Zutaten die besten Gerichte zubereitet werden können. Achtet zudem immer darauf, – egal ob tierische Produkte oder nicht – regionale und saisonale Produkte zu kaufen. Und Bio ist auch nicht gleich immer Bio. Schaut euch die verschiedenen Gütesiegel und Label genau an.

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