Heimische Superfoods – 7 regionale Vitaminbomben der Wintersaison

Superfood vom anderen Ende der Welt? Das muss nicht sein. Wir haben 7 heimische Alternativen für den Vitaminboost in der kalten Jahrezeit.

Heimische Superfoods – 7 regionale Vitaminbomben der Wintersaison

Es ist kalt und trist, eine Erkältung jagt die nächste und der Körper schreit gerade so nach Vitaminen und Nährstoffen. Höchste Zeit, das Immunsystem auf Trab zu bringen. Auf der Suche nach gesunden Snacks stolpert man zwangsläufig immer wieder über die selbe hippe Erscheinung: Superfood-Bowls und exotische Smoothies.

Grünkohl statt Açai-Chia-Bowl!

Klar, die Bowl Foods und sind perfekt um sich ausgewogen und vollwertig zu ernähren. Doch leider werden die Vitaminbomben nicht selten über tausende Kilometer aus strapazierten Ökosystemen nach Deutschland eingeflogen. Dabei muss es nicht unbedingt die Açai-Chia-Bowl oder ein Avocado-Kurkuma-Smoothie sein, um an die Vitamine zu kommen, die unser Körper im Winter braucht. Es gibt etliche Superfoods, die direkt vor unserer Haustüre wachsen. Und die wollen wir Euch vorstellen. Hier kommen unsere regionalen und saisonalen Superhelden.

1. Grünkohl – der gesunde Alleskönner

Starten wir mit einer Vitamin-C-Bombe: Grünkohl. Das Wintergemüse hat in den vergangenen Jahren vor allem in Smoothies und als gesunder Chips-Ersatz ein Comeback erlebt. Und das völlig zurecht. Der grüne Alleskönner enthält neben Vitamin C und Vitamin E eine ordentliche Portion Vitamin A und reguliert mit seinem hohen Kaliumgehalt den Flüssigkeitshaushalt im Körper. Und das ist nur die Spitze des Kohlbergs. Zwischen Ende September und Ende Februar kommt das Gemüse hier bei uns frisch vom Feld.

2. Die Winter-Wurzel: Pastinake

Egal ob in Eintöpfen und Suppen, zur Pasta, als Gratin, im Salat oder als Ofengemüse – die Pastinake überzeugt mit ihrem milden und nussigen Geschmack. Das Wurzelgemüse steckt voller Vitamin B, K, C und Kalzium und hat den ganzen Winter über Saison. Das geniale: die Pastinake entfaltet bei Frost erst so richtig ihr Aroma. Ein wirklich leckerer Vitamin-Lieferant.

3. Der Klassiker: Rosenkohl

Klein, grün und voller Geschmack: Rosenkohl. Der Sprossenkohl ist ein Klassiker und in den meisten Küchen sowieso fester Bestandteil. Die Röschen werden zwischen September und März geerntet und auch sie sind wahre Kalium- und Vitamin-C-Bomben. Und sonst? Enthält Rosenkohl Vitamin B1, B2, B6, Folsäure und Eisen. Wenn das mal kein Superfood ist.

4. Der Popeye unter den Salaten: Feldsalat

Der leckere Ackersalat ist gesund ohne Ende und besitzt den höchsten Vitamingehalt unter allen Blattsalaten. Feldsalat punktet vor allem mit einer Sache besonders: dem Eisengehalt. Der Salat benötigt nur wenig Wärmeenergie und gedeiht so im Winter prächtig. Neben Eisen enthält er außerdem jede Menge Carotin und Vitamin C. Zusammen mit Zitronensaft kann der Körper die gesunden Inhaltsstoffe besonders gut aufnehmen.

5. Vielseitige Knolle: Rote Bete

Rote-Bete-Chips, Beetroot-Smoothie und pinker Hummus: Rote Bete hat absolutes Bowl Food Potential. Sie punktet unter anderem mit jeder Menge Folsäure, Eisen, Zink und mit Vitamin B und C. Durch das ebenfalls beinhaltete Betain, die Phenolsäuren, Flavonoiden und Saponinen ist Rote Bete zudem ein wirksames Mittel gegen entzündliche Prozesse im Körper. Saison hat die Rübe von September bis März.

6. Harte Schale, energiereicher Kern: Walnüsse

Der Energielieferant schlechthin für den Winter sind Walnüssen. Bis oben hin voll mit Omega-3-Fettsäuren und Vitamin C sind sie der ideale Energy-Boost für dein Gehirn. Außerdem wirken die in der Nuss enthaltenen Fettsäuren und das Zink entzündungshemmend. Nach der Ernte im Oktober kannst du sie den ganzen Winter (und sowieso auch das ganze Jahr) über genießen. Go nuts!

7. Der Winterspargel: Schwarzwurzel

Auf den ersten Blick wirkt die erdige Wurzel nicht besonders attraktiv. Doch davon darf man sich nicht beirren lassen. Die Schwarzwurzel hat einen intensiven, würzigen und leicht nussigen Geschmack und ähnelt in der Konsistenz einer Möhre. Den Zweitnamen „Winterspargel“ hat sie übrigens aufgrund ihres Aussehens im geschälten Zustand und nicht wegen des Geschmacks. Die Schwarzwurzel hat zwischen Oktober und April Saison und ist mit ihrem hohen Inulingehalt Balsam für den Stoffwechsel. Außerdem enthält das Wintergemüse ebenfalls entwässerndes Kalium.

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