Gründe, an denen ihr erkennt, dass ihr das Falsche studiert.

Die Studienzeit als die schönste Zeit eures Lebens? Nicht, wenn Folgendes zutrifft.

Gründe, an denen ihr erkennt, dass ihr das Falsche studiert.

Während der Semesterferien stellen wir uns oft die Frage, ob unser Studium überhaupt noch Sinn macht. Wir haben für euch ein paar Gründe aufgelistet, bei deren Wiedererkennung ihr die Ferien lieber verlängern solltet.

  1. In die Uni geht ihr eigentlich nur zum Kaffeetrinken

    Ihr wisst zwar nicht, wo eigentlich das D-Gebäude sein soll (da, wo es Kaffee gibt!), vom Jura-Gebäude hört ihr nur aus Erzählungen und auch die Bibliothek ist für euch unbekannter Lebensraum. Doch beim Kaffee, da kennt ihr euch aus. "Der Cappucchino war doch letztes Semester 10 Cent günstiger” ruft ihr böse euren Kommilitonen zu. Trinkt ihn dann aber schließlich doch, sonst wäre der Weg zur Uni noch umsonst gewesen. Nach zwei Stunden in der Kafete und um ein paar Euro weniger verlasst ihr erschöpft die Uni - sollte schließlich für einen Tag reichen.

  2. Beim Namen eures Studienfaches bekommt ihr Schnappatmung

    Sobald ihr irgendwo mitbekommt, dass ein Thema nur im weitesten Sinne mit dem Studium zu tun habt, wärt ihr liebsten taub. Kommilitonen, die sich in ihrer Freizeit sogar noch freiwillig mit Themen aus dem Studium befassen, sind euch mehr als suspekt. Als Sozialwissenschaftler habt ihr plötzlich das Verlangen persönlich bei der Tagesschau anzurufen und die Abschaffung aller politischen Themen zu verlangen. Die stressen einfach zu sehr.

  3. Eure Eltern dürfen euch nicht aufs Studium ansprechen

    In der Schulzeit konnte man die Frage wie es denn so laufen würde, noch mit einem gleichgültigen Schulterzucken und einem “ Schule halt” abwimmeln. Doch nun ist es anders. Ihr fühlt euch persönlich angegriffen, die Wahl war ja schließlich eure eigene. Das würdet ihr aber niemals zugeben. Stattdessen haltet ihr euren Eltern stundenlange Monologe, warum das Fach so schwer ist, die Dozenten unfähig und in einer anderen Stadt alles besser wäre. Währenddessen schauen euch eure Eltern etwas überfordert an, nicken dann verständnisvoll und sagen : “Das wird schon, streng dich halt etwas mehr an”. Bei solch einem Schwachsinn könnt ihr es kaum noch fassen von ihnen abzustammen.

  4. In den Vorlesungen schlaft ihr ein

    Zugegeben, kaum jemand ist 90 Minuten während der Vorlesung hoch konzentriert. Doch wenn ihr in der ersten Minute bereits abschaltet und erstmal gemütlich eure Vorräte an Essen herausholt, statt Papier und Stift, liegt es vielleicht eher an dem mangelnden Interesse als am unqualifizierten Professor. Der kann schließlich nichts dafür, dass Mathe halt Mathe ist und ihr es nicht könnt oder können wollt. Auch wenn der Laptop nur aufgeklappt wird, um die gesamten 40.000 Artikel des Asos-Sales genaustens durchzuschauen, solltet ihr eure Fächerwahl einmal überdenken.

  5. Eure Kommilitionen nerven euch

    Sobald ihr den Hörsaal betritt, denkt ihr nur “was für Idionen” und hofft, nicht angesprochen zu werden. Noch schlimmer allerdings findet ihr den Gedanken auch noch kostbare Freizeit mit ihnen zu verbringen -heißt ja schließlich Freizeit - und ignoriert jegliche Kontaktaufnahmen. Der Mitstudent, der dann Interesse zeigt und gute Noten schreibt, ist euer ausgewähltes Hassobjekt und seid euch deshalb ziemlich sicher, dass er keine Freunde hat.

    Wir haben übrigens noch viele weitere nützliche Tipps für euer Erstsemester.

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