Studieren während Corona: Wie ihr die Zeit übersteht

Durch die Corona-Pandemie findet das Studium an Deutschlands Universitäten und Hochschulen weitestgehend virtuell statt. Eine neue Herausforderung für StudentInnen. Wir zeigen euch, worauf es ankommt.

Studieren während Corona: Wie ihr die Zeit übersteht

Online-Vorlesungen, Online-Klausuren und keine Semesterpartys – das ist das Studentenleben während der Pandemie. Es mag zwar sein, dass es auch mal entspannend wirken kann, vom Bett aus dem Professor oder der Professorin zu lauschen, aber eine langfristige Lösung ist das nicht. Einige StudentInnen beklagen, dass es ihnen an Lernmöglichkeiten fehlt, während andere den sozialen Kontakt zu KommilitonInnen vermissen. Die Folgen sind Zukunftsängste und Depressionen.

Ihr seid nicht alleine

Eines vorweg: Ihr müsst nicht alleine dadurch. Bundesweit gibt es StudentInnen, die ähnliche Sorgen und Probleme haben. In den sozialen Medien könnt ihr euch austauschen. Außerdem hat jede Hochschule und Universität ein Studienportal, in dem diskutiert und Vorschläge zur Besserung gemacht werden können. Wenn ihr also ein Anliegen habt, das euch belastet, scheut euch nicht, dieses mit anderen zu teilen. Gemeinsam sind wir stärker und das gilt besonders in Zeiten der Pandemie.

Online-Meetings zum Tratschen

Sich online zu treffen und über die derzeitige Situation „auszukotzen“ hilft genauso. Wenn ihr also Teams zur Verfügung gestellt bekommen oder Zoom gedownloadet habt, könnt ihr euch regelmäßig zu Online-Meetings treffen – natürlich ganz privat. Dort könnt ihr miteinander reden, lachen und sogar Spiele spielen. Ist zwar nicht dasselbe wie eine klassische Semesterparty oder ein Treffen zum Lunch, aber besser als nichts. Schlagt es euren KommilitonInnen einmal vor!

Routine und Planung

Um weiterhin produktiv zu sein, solltet ihr auf jeden Fall einen Zeitplan erstellen, am besten schon am Anfang des Semesters. So habt ihr einen groben Überblick und wisst, wann ihr was lernen müsst. Außerdem haben solche Pläne den Nebeneffekt, zu motivieren. Ebenso das Abhaken von bereits erledigten Auflagen bringt neue Motivation auf. Haltet euch an eine Routine und schwänzt möglichst keine Online-Vorlesungen, auch, wenn eure Anwesenheit nicht kontrolliert wird.

Zuhause lernen

Ein großes Problem, über das sich bereits viele StudentInnen beschwert haben, sind die fehlenden Lernmöglichkeiten. Gemeint sind die Bibliotheken und Lernräume an den Universitäten und Hochschulen. In den eigenen vier Wänden zu lernen ist nicht immer einfach, vor allem, wenn die MitbewohnerInnen auch alle zuhause sind. Es fehlt an Ruhe, manchmal auch an einer ausreichenden Internetverbindung und an technischen Mitteln, wie Laptops oder andere Geräte.

In dieser Situation wäre es am besten, sich mit seinen Familienmitgliedern oder WG-Mitbewohnern abzusprechen, wann ihr lernen und nicht gestört werden wollt. Auch hier lohnt es sich, einen Plan zu erstellen. Wenn es am Internet scheitert, muss meist in den eigenen Geldbeutel gegriffen werden. Wenn es aber an technischer Ausstattung fehlt, gibt es die Möglichkeit, bei der jeweiligen Institution nach Alternativen zu fragen. Oft bekommen StudentInnen Leihgeräte zur Verfügung gestellt.

Finanzielle Hilfe

Durch die Pandemie fällt nicht nur das Campusleben weg, sondern auch Studentenjobs, wie das Arbeiten in der Gastro. Es fehlt an finanziellem Rückhalt. Was also machen, wenn man bereits eine eigene Wohnung besitzt, deren Kosten nur mit Mühe gedeckt werden können? StudentInnen aus ganz Deutschland haben die Möglichkeit, Kredite und Zuschüsse vom Staat zu beantragen. Auf der Website des Bundesministeriums für Bildung und Forschung findet ihr mehr Informationen.

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