5 Dinge, auf die Du stolz sein kannst!

Unser Alltag kann eine echte Herausforderung darstellen. Da ist es umso wichtiger, sich selbst hin und wieder auf die Schulter zu klopfen.

5 Dinge, auf die Du stolz sein kannst!

Das Bild des Augsburger Grantlers ist weithin bekannt. Er (oder sie) grantelt, wo es nur geht, um der inneren Frustration Luft zu machen. Dies ist ein Zeichen für einen Mangel an Wahrnehmung für die schönen Seiten des Alltags, welcher schnell zu schlechter Laune und mentaler Trägheit führen kann. Die positiven Momente rücken zunehmend in den Hintergrund, denn Negative fallen einfach mehr auf und bieten eine Spielfläche für Beschwerden und Grantlereien. Gleichzeitig kritisieren viele von uns sich zusätzlich selbst innerlich und sind nicht zufrieden mit den eigenen Leistungen, dem Aussehen oder ganz generell, dem eigenen Lebensstil.

Damit Du nicht in der gefährlichen Abwärtsspirale versackst, wenn demnächst die altbekannte Winterträgheit um die Ecke gebogen kommt, haben wir einige Tipps für Dich. Es geht dabei darum, hin und wieder Deinem inneren Kind auf die Schulter zu klopfen und ihm zu sagen, dass es etwas gut gemacht hat. Denn vieles was wir erreichen geht einfach an uns vorbei, weil wir es als selbstverständlich abstempeln.

Dies sind 5 kleine Alltagserfolge, auf die wir tagtäglich stolz sein können.

Wenn die Zimmerpflanzen es auf Level 2 schaffen

Glaub mir, ich weiß wie schwer es ist, ein Pflänzchen am Leben zu halten, wenn es bei der Arbeit oder in der Uni mal brennt und sich die Wäsche auch nicht von allein wäscht. Pflanzen zu besitzen wirkt in der Pflanzensektion bei Ikea wie die einfachste Aufgabe der Welt. Du suchst dir eine aus, kaufst sie und stellst sie zu Hause in eine Ecke, wo sie hübsch aussieht – fertig. Naja, nicht ganz. Es gibt da schwierige Charaktere in der Florenwelt, die sich partout nicht mit den Licht- und Temperaturverhältnissen in Deiner Wohnung anfreunden wollen. Also, „Hip, hip, hurra!”, wenn du es geschafft hast, Deinen grünen Mitbewohner (und damit meine ich nicht den kiffenden Philosophiestudent im Nebenraum) am Leben zu halten!

Wenn Du mit den Öffis fährst

Morgendlich überfüllte Straßenbahnen sind, wenn der Kaffee noch nicht richtig gekickt hat und wir uns einfach nur ins Bett zurückbeamen möchten, ein absoluter Albtraum. Sogar, wenn wir uns nicht fühlen, als wären wir beim Schlafwandeln zu weit gelaufen, ist eine volle, stickige Straßenbahn nichts schönes. Manchmal ist sie auch nicht brechend voll, sondern riecht einfach nur nach Bier oder nach dem ach-so-leckeren Döner Deines Sitznachbarn. Kurz gesagt, mit den Öffis zu fahren, kann ganz schön anstrengend sein! Also kriegst Du an dieser Stelle von mir ein fettes Nachhaltigkeits-High-Five, wenn du es trotzdem tust. Kleiner Tipp am Rande: solange es noch nicht eiskalt ist und es nicht regnet, kann es angenehmer sein mit dem Fahrrad zu fahren!

Reparatur trotz zweier linker Hände

Apropos Fahrrad. Das problematische an Fahrrädern ist ja unter anderem, dass sie die blöde Eigenschaft haben, hin und wieder reparaturbedürftig zu sein. Da hilft es auch nicht gerade, dass Reparaturkenntnisse bei Fahrrädern anscheinend in der heutigen Welt „Common Knowledge” sind – und das, obwohl wir zunehmend in der Onlinewelt und vor unseren Computern leben. Wenn du so ein Do-It-Yourself Mensch bist – alle Achtung, da kannst Du echt stolz auf Dich sein!

Einkaufen und alles was dazu gehört

Einkaufen an sich kann an manchen Tagen eine echte Herausforderung sein, denn es gehört einiges an Vor- und Nachbereitung dazu. Bedeutet das nicht, dass wir umso mehr Gründe haben, auf uns stolz zu sein, wenn wir es mal wieder geschafft haben? Ich führe Dir die einzelnen Herausforderungen des Einkaufens mal etwas detaillierter vor Augen: Einkaufsliste schreiben, an Taschen und Tüten für den Transport denken, den Weg bis zum Supermarkt ohne Verkehrstraumata überstehen, im Gewusel und Regallabyrinth des Supermarktes nicht verloren gehen, am Kühlregal vorbeikommen ohne zu erfrieren, es am Süßigkeitenregal vorbeischaffen ohne dabei schwach zu werden, dann die schwere Last der Einkäufe nach Hause transportieren und dort erst nach dem Ausräumen der Taschen erleichtert auf der Couch zusammenbrechen. Puh! Das ist ganz schön viel Arbeit, die wir da einfach so mehrmals pro Woche schaffen, ohne uns auch nur einmal dafür zu loben!

Trotz Allem noch Energie übrig haben

Der Alltag kann offensichtlich ziemlich anstrengend sein. Er raubt uns Energie und lässt uns manchmal nicht viel Raum für die Dinge, die wir wirklich lieben. Daher solltest Du dich umso mehr dafür wertschätzen, wenn Du es trotz einem scheinbaren Mangel an Zeit und Kraft schaffst, Hobbies und kreative Aktivitäten zu pflegen und darin besser zu werden.

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