Augsburger Kanute braucht eure Stimme für das „Start-Up des Jahres“

Der Augsburger Kanute Sören Loos ist für das Start-Up des Jahres der Deutschen Sporthilfe nominiert. Im Interview verrät er uns, mit welcher Geschäftsidee er euch und die Jury überzeugen will.

Augsburger Kanute braucht eure Stimme für das „Start-Up des Jahres“

Sport, Kanu, Start-Up? Wie passt das alles zusammen? Durch die Start-Up Academy der Deutschen Sporthilfe natürlich! Seit 2018 wird jährlich ein/e SportlerIn mit 12.000 Euro Gründerprämie für eine Geschäftsidee belohnt. Hintergrund des Projekts ist die Vorbereitung Deutschlands Top-AthletInnen für die Zeit nach ihrer sportlichen Laufbahn. Dieses Jahr ist auch ein Augsburger Sportler mit dabei, und zwar Sören Loos.

Vom Kanu zum App-Entwickler

Sören Loos ist 23 Jahre alt und studiert Global Business Management an der Universität Augsburg. Der gebürtige Rheinländer ist nicht etwa für das Studium nach Augsburg gekommen, sondern schon mit 17 Jahren für seine Leidenschaft: das Paddeln. Seit er zehn Jahre alt ist, fährt er Kanu und mit sechzehn qualifizierte er sich zum ersten Mal für die Nationalmannschaft. Sein aktuelles Ziel es ist, sich zur Kanuslalom-Weltmeisterschaft 2022, die hier in Augsburg stattfindet, zu qualifizieren.

AirGuide: Eine App zum Stadt entdecken

Die Geschäftsidee, die Sören in den Workshops der Start-Up Academy der Deutschen Sporthilfe entwickelt hat, hat mit Booten ziemlich wenig zu tun. Hier geht es ihm darum, eine Stadt mithilfe einer App zu erleben, die Tipps von Einheimischen sammelt. Immerhin ist bekannt, dass Einheimische die schönsten Ecken ihrer Stadt kennen. Solche „Local Guides“ haben in der App die Möglichkeit auf besondere Orte hinzuweisen. Und das nicht einfach durch einen Texteintrag, sondern auch durch Audio- und Videobotschaften. Außerdem soll der Stadtentdecker sich nicht die Mühe machen müssen, eine geeignete Route von einem sehenswerten Ort zum nächsten zu finden: „In der App ‚AirGuide' werden komplette Routen angeboten und nicht nur einzelne Orte, wie zum Beispiel bei Tripadvisor“, erklärt Sören. Der Nutzer hat die Möglichkeit seine Städtetour nach Fortbewegungsmittel, Thema und Dauer zu filtern. „Von Natur, über Hochkultur bis Kneipentour ist alles mit dabei“, sagt Sören.

Auf die Idee zur App kam er, nachdem ein Freund mit ihm eine Tour durch die Stadt Halle machte: „Ich hatte eine sehr niedrige Erwartungshaltung gegenüber Halle aber dann hat uns mein Kumpel an so schöne und persönliche Orte geführt, dass ich heute ein sehr schönes Bild der Stadt habe.“ Weiter erzählt er, er habe Monate später Dresden auf eigene Faust erkunden wollen und sofort den riesigen Unterschied gemerkt. Für ihn sei klar geworden: Jeder brauche einen Local Guide an seiner Seite. Mit der App versuche er das umzusetzen.

Eure Stimme ist gefragt

Aktuell könnt ihr auf der Webseite der Deutschen Sporthilfe für die insgesamt sieben SportlerInnen und ihr Start-Up voten. Die Abstimmung endet am 26. Februar. Denn dann treten die SportlerInnen vor die Jury und pitchen ihre Geschäftsideen. Letztendlich entscheidet das Publikum, also ihr, und die Jury zu gleichen Teilen, wer gewinnt. Also, schaut bei der Deutschen Sporthilfe vorbei und stimmt ab!

Logo