Zwei Augsburger Studenten versuchen ihr (Natur-)Glück als Unternehmer

Lebensmittel konsumieren ohne schlechtes Gewissen gegenüber der Umwelt zu haben… Das ist ein Wunsch, den viele hegen. Andi und Martin gehen einen Schritt weiter. Deshalb haben sie das Unternehmen Naturglück gegründet. Lernt die beiden kennen.

Zwei Augsburger Studenten versuchen ihr (Natur-)Glück als Unternehmer

Egal ob Veganer oder nicht, Milch-Alternativen haben sich schon längst auf dem deutschen Markt etabliert. Aber oft sind diese nicht regional. Das wollen Andi und Martin ändern. Die beiden haben ein Konzept für einen Haferdrink erstellt – natürlich nachhaltig und regional. Bald schon wollen sie in den Augsburger Markt einsteigen. Seid die ersten, die die Neuheit probieren!

Von Studenten zu Unternehmern

Andi und Martin sind die Gründer von Naturglück und wollen nun mit ihrem Haferdrink voll durchstarten. Aber wie kommt man als Student auf die Idee ein Unternehmen zu gründen? Hört man sich die Geschichte der beiden an, scheint es eigentlich naheliegend. Martin studiert BWL, während Andi Agrarmanagement studiert. Klingt doch nach super Voraussetzungen! Außerdem sind die beiden auf dem Land aufgewachsen.

„Wir haben beide eine Verbundenheit zur Landwirtschaft, da wir damit groß geworden sind.“

Ein Studium und ein eigenes Unternehmen unter einen Hut zu bekommen muss ziemlich schwierig sein… Aber die beiden scheinen keine Mühen zu scheuen.

„Ja, es war jetzt schon eine recht stressige Zeit. Aber bedingt durch Corona hatten wir mit dem Online-Studium ein bisschen weniger Aufwand im Studium und dadurch hat es sich ganz gut ergänzt.“

Die Vision eines klimaneutralen Haferdrinks

Den Jungs ist es wichtig, dass nicht nur den Konsumenten, sondern auch der Natur etwas Gutes getan wird. Dabei schwimmen sie nicht mit der großen Masse, vielmehr wollen sie die aktuellen Industrie-Standards hinterfragen.

„Beim Haferdrink ist es der Fall, dass wir keinen Anbieter gesehen haben, der das so regional macht. Da gibt es nur die großen Marken und die kommen eben alle aus der ganzen Welt.“

Auf lange Sicht wollen sie sogar klimaneutral produzieren, um den ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. Aber wie soll das gehen? Mal abgesehen von der regionalen Produktion, bedeute der Umstieg von Kuhmilch auf Haferdrink weniger Treibhausgase sowie weniger Energie- und Landverbrauch. Für Martin liegen die Gründe für den Haferdrink klar auf der Hand.

„Es war am naheliegendsten, weil Hafer hier wächst. Es war gut umzusetzen und ist auch direkt im Frühjahr anzubauen. Deshalb haben wir uns dazu entschieden. Und vor allem, weil es uns am besten schmeckt.“

Und auf Verpackungsmüll wollen Martin und Andi auch gerne verzichten. Deshalb soll der Haferdrink in Glasflaschen abgefüllt werden. Die Vorteile hierbei sind wohl offensichtlich.

Blumen auf dem Haferfeld?

Doch das reicht den Jungunternehmern noch nicht. Neben dem Hafer, welches den Großteil des Feldes einnimmt, wurden auch sogenannte Naturstreifen vorgesehen. Diese sollen vor allem bedrohten Insekten und anderen Tieren einen natürlichen Lebensraum schenken.

„Dadurch können wir auch einfach ein bisschen was zurückgeben. Ich denke, das ist eine ganz gute Sache und schaut auch optisch schön aus.“

Da stimmen wir auf jeden Fall zu!

Ziele von Naturglück

„Wir arbeiten daran, dass wir so bald wie möglich in den Markt eintreten können. Und dann wollen wir nächstes Jahr schon unsere Anbaupläne deutlich erweitern und das Ganze dann hier in Augsburg und dann hoffentlich auch bayernweit vermarkten. Mal schauen, wie schnell das dann geht.“

Noch ein kleiner Insider-Tipp: Wenn ihr zu den ersten gehören wollt, die den Haferdrink aus Horgau probieren, könnt ihr die beiden unterstützen. Auf ihrer Website findet ihr raus wie.

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