5 Dinge, die du über Wein wissen solltest

Egal ob Kenner oder Ahnungsloser - eigentlich wollen wir doch alle einen Wein finden, den man genießen kann. Doch wie klappt die Suche? Wir haben den Profi gefragt.

5 Dinge, die du über Wein wissen solltest

Seien wir mal ehrlich: Wein hatte früher eher ein verstaubtes Image. Glücklicherweise ist das heute ganz anders und es lässt sich fast sagen, dass neben Gin auch Wein immer mehr zum Trendgetränk wird – besonders auch bei Studenten! Doch es gibt viele – mich eingeschlossen – die immer wieder verdutzt vor dem Weinregal stehen und einfach nicht wissen, wie sie bei all der Auswahl einen „guten“ Wein finden sollen. Wir haben die Profis von Vinopolis gefragt, auf was es wirklich bei der Auswahl einer guten Flasche Wein ankommt.

  1. Vergiss das Etikett

Wer sich selbst des Öfteren dabei ertappt, dass er den Wein besonders nach dem Etikett aussucht, der sollte nun ganz besonders aufpassen: Denn das Etikett ist leider nicht wirklich aussagekräftig über den Inhalt der Flasche. Ein schönes, verschnörkeltes und farbenfrohes Etikett bedeutet also nicht unbedingt, dass der Inhalt genauso ansprechend ist. Vielmehr steckt hinter den Designs meist eine Marketingstrategie, um den Wein entsprechend wirken zu lassen. Vor allem im Supermarkt kommt es nämlich bei der riesigen Auswahl darauf an, dass die Flasche für die Käufer eindeutig wiedererkennbar oder besonders auffällig ist. Mit dem Geschmack hat das oft aber nur wenig zu tun.

„Weine sind wie kleine Persönlichkeiten. Denn wie auch bei uns Menschen gibt es auch bei den Weinen welche, die zwar ein attraktives Äußeres haben, sich aber dann als mieser Charakter entpuppen“

In einem professionellen Weinhandel werdet ihr im Gegenzug merken, dass dort die Etiketten oftmals schlichter und „nicht so laut“ sind, als im Supermarkt. Denn dort steht erstens ausschließlich qualitativ hochwertiger Wein in den Regalen und zweitens muss die Flasche dank der professionellen Beratung vor Ort nicht zwingend mit seinem Aussehen glänzen.

  1. Nicht die Rebsorte zählt, sondern der Geschmack

Dornfelder, Spätburgunder, Riesling, Merlot … beim Anblick der unzähligen verschiedenen Rebsorten auf dem Markt kann ein ahnungsloser Weinkäufer schon mal leicht in Panik verfallen. Doch ist es wirklich wichtig zu wissen, welche Rebsorte ich mag? Nicht unbedingt, denn diese ist bei der Auswahl der perfekten Flasche Wein erst einmal zweitrangig. Schließlich gibt es auch innerhalb der gleichen Rebsorte viele geschmackliche Unterschiede. Beispielsweise gibt es unter den Rieslingen, sowohl schwere, als auch leichte und fruchtige Varianten. Was also in erster Linie zählt, sind die persönlichen Vorlieben im Geschmack. Lieber etwas Süßes, Fruchtiges oder doch eher trocken? Dabei gilt natürlich wie immer: Probieren geht über Studieren!

  1. Hoher Preis gleich gute Qualität?

Um die Kernaussage schon einmal vorwegzunehmen: Es stimmt nicht zwingend, dass ein niedriger Preis auch eine geringe Qualität bedeutet! Denn für die Zusammensetzung des Preises einer Flasche Wein spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle, wie zum Beispiel die Arbeitsbedingungen im Produktionsland. Wie viel Wein wurde in dieser Saison produziert? Wie hoch sind die Löhne der Arbeiter? Wie viel Arbeit/Arbeitsaufwand wurde in die Produktion hineingesteckt? Wichtig ist jedoch auch zu wissen, dass auch hier erneut Marketingstrategien eine große Rolle spielen. Berühmte Weine, die auch von Nicht-Kennern leicht erkannt werden, wie beispielsweise ein Bordeaux, sind preislich oft teurer als Weine aus einer unbekannteren Region, die jedoch möglicherweise dem anderen qualitativ und geschmacklich in nichts nachstehen. Auch der Preis ist also kein Merkmal, an dem man sich bei der Auswahl einer Flasche Wein richten soll – solange er teurer ist als 3€, liebe Studenten.

  1. Der richtige Verschluss

Viele sind nach wie vor der Meinung, dass eine Flasche mit Drehverschluss auch ein Zeichen für eine geringere Qualität des Weines ist. Doch das ist falsch! Das Einzige was beim Verschluss zählt ist, dass er absolut dicht hält. Denn entgegen der Meinung vieler muss ein Wein nicht atmen. Als beste Alternative zum Korken hat sich schließlich der Drehverschluss etabliert, der nicht nur dem unangenehmen Kork-Geschmack vorbeugt, sonders auch viel leichter wiederverschließbar ist. Dieser kann in manchen Variationen sogar teurer sein als ein Korken! Wer also keinen Korkenzieher besitzt, der braucht nicht vor einem Drehverschluss zurückschrecken.

  1. Keine Angst vor der Weinprobe

Leider muss ich euch enttäuschen, denn es gibt kein allgemeingültiges „Grundrezept“, nach dessen Regeln man im Regal auch wirklich einen Wein aussucht, der auf jeden Fall schmeckt. Die effektivste und auch spaßigste Methode, um sich etwas Wein-Wissen anzueignen und herauszufinden, was euch wirklich schmeckt, ist ohne Frage eine Weinprobe. Denn dort könnt ihr euch mit professioneller Beratung einmal quer durchs Weinregal schlemmen und so dann auch bestimmte Vorlieben herausfinden. Übrigens sind Weinproben nicht nur was für Kenner, sondern ganz besonders für uns „Ahnungslose“ da draußen gedacht, die endlich mehr über Wein lernen wollen.

Denn am Ende sind wir doch alle gleich: Jeder will den Wein genießen, der einem auch wirklich schmeckt und Freude bereitet!

Eine der besten Adressen für Weinliebhaber und die, die es werden wollen, ist Vinopolis in Lechhausen. Dort findet ihr nicht nur eine exzellente Auswahl nationaler und internationaler Weine, sondern werdet bei der Suche nach dem perfekten Tropfen professionell und vor allem individuell beraten. Egal also ob Kenner oder Anfänger, hier findet garantiert jeder etwas nach seinem Geschmack.

Adresse: Curt-Frenzel-Str. 10A, 86167 Augsburg

Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag: 10.00 – 19.30 Uhr

Samstag: 10.00 – 16.00 Uhr

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