Bayerische Landesausstellung 2020 - „Stadt befreit. Wittelsbacher Gründerstädte“

Wie entstanden die bayerischen Städte? Warum waren Städte für die Herrscher des Mittelalters so wichtig? Antworten findet ihr auf der Landesausstellung in Friedberg und Aichach.

Bayerische Landesausstellung 2020 - „Stadt befreit. Wittelsbacher Gründerstädte“

Von Juni bis November findet ihr das Haus der Bayerischen Geschichte mit seiner Landesausstellung „Stadt befreit. Wittelsbacher Gründerstädte“ an gleich 2 Orten parallel: Im Wittelsbacher Schloss in Friedberg und im FeuerHaus Aichach.

Und das nicht ohne Grund: Friedberg und Aichach liegen in der Grenzregion zwischen Altbayern und Schwaben, wo damals der Aufstieg der späteren Kurfürsten- und Königsfamilie der Wittelsbacher ihren Anfang nahm. Die beiden Orte passen also perfekt.

Vergangenheit wird lebendig

In den renovierten Prunkräumen des Wittelsbacher Schlosses in Friedberg zeigt euch die Ausstellung mit kostbaren Leihgaben die Gründungsgeschichte der altbayerischen Städte bis ins Spätmittelalter: Erzählt wird von den wenigen traditionellen Metropolen und den neuen Zentren, von Herrschern und Siedlern, von Handel und Wandel und dem Entstehen einer selbstbewussten stadtbürgerlichen Welt.

In Aichach könnt ihr Stadtgeschichten virtuell erleben. Dabei geht es nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um die Zukunft. Wie wurden Städte früher gebaut und erlebt? Was macht eine lebenswerte Stadt heute aus? Wie könnte die Stadt der Zukunft aussehen?

Wer möchte, kann im Anschluss an einer Führung durch die idealtypische „wittelsbachische“ Stadtanlage Aichachs teilnehmen.

Spielerisch durch die Ausstellung – das Angebot für Kinder

Die Bayerische Landesausstellung und ihre Inhalte können Kinder ganz spielerisch kennenlernen. An beiden Ausstellungsorten gibt es einen Kinderführer, der die jungen Entdecker mit Rätseln und kleinen Aufgaben durch die Ausstellung begleitet. Wer alle Aufgaben richtig löst und somit das Lösungswort findet, erhält am Ende auch eine kleine Belohnung.

Kinderführer und Kinderfaltblatt gibt´s an beiden Ausstellungsorten und kosten 1€ Euro bzw. 50€ Cent.

Per Rad auf den Spuren der Wittelsbacher Städte- und Märktegründer

Wer die Gegend auf dem Fahrrad erkunden möchte, kann sich die „Wittelsbacher-Spuren-Tour“ begeben. Die rund 55 Kilometer lange beschilderte Tour führt über Aichach, Kühbach, Inchenhofen, Aindling, Pöttmes und Friedberg. Für die Radltour können Ausstellungsbesucher sogar kostenlos E-Bikes ausleihen! Mehr Informationen zur Mobilität vor Ort unter https://wittelsbacherland.de/bayerische-landesausstellung-2020.

Mehr Informationen zur Landesausstellung

Wer sich näher zur Ausstellung und der Geschichte der Wittelsbacher Gründerstädte informieren möchte, wird im Katalog zur Ausstellung fündig. Außerdem bietet das HdBG-Magazin, das Magazin des Hauses der Bayerischen Geschichte Nummer 4, spannende Hintergrundgeschichten zur Entstehung der Ausstellung.

Corona bedingte Maßnahmen

Damit die Abstandsregeln eingehalten werden können, ist in der Ausstellung nur eine begrenzte Anzahl an Besuchern erlaubt. Wer sicher gehen will, nicht warten zu müssen, reserviert einfach vorab online.

Das geht unter der Hotline +49 (0)821 450 57 457, von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr oder rund um die Uhr online unter www.onlineticket.bayern. Dort wählt ihr ein Zeifenster für euren Besuch im Schloss Friedberg und/oder im FeuerHaus Aichach aus.

Wollt ihr darüber hinaus an der Stadtführung „Stadt als Exponat“ teilnehmen, könnt ihr ebenfalls über die Hotline buchen. Alternativ könnt ihr euch einer der fest stattfindenden Touren anschließen (jeweils um 14:00 Uhr; an Wochenenden und Feiertagen auch um 11:00 Uhr).

Übrigens: Das Ticket zur Landesausstellung gilt auch für die Dauerausstellung im Wittelsbacher Schloss Friedberg, das Wittelsbacher Museum in Aichach sowie für das Stadtmuseum Aichach. Auch hier lohnt sich mal wieder ein Besuch.

Weitere Informationen zur Bayerische Landesausstellung unter www.hdbg.de.

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