Der Auxelerator 2019 – Augsburg dreht auf

Was geschieht, wenn man innovative Köpfe und etablierte Akteure zusammenbringt? Das hat der diesjährige Auxelerator eindrucksvoll gezeigt.

Der Auxelerator 2019 – Augsburg dreht auf

Unter dem Motto: „Einfach aufdrehen im Herzen von Augsburg“ wurde die Zwischenzeit in der Annastraße in Augsburg für insgesamt 29 Tage zum Pop-up Innovationshub. Bei diesem Projekt konnten sich Gründer, Unternehmen und öffentliche Institutionen an die Arbeitswelt der Zukunft herantasten.

„Wie können wir den Wandel in der Region Augsburg getrieben durch Digitalisierung, Globalisierung, Migration und Klimawandel aktiv gestalten? Auf jeden Fall nicht allein. Für uns war schnell klar – hierfür brauchen wir einen zentralen Ort der Begegnung und ein Programm, das inspiriert und möglichst viele Menschen begeistert. Daraufhin entstand das Konzept des Auxelerators.“ So beschreibt Tobias Seemiller vom Digitalen Zentrum Schwaben (DZ.S) und Mitinitiator des Auxelerators die Entstehung der Idee.

Die Idee wurde über eineinhalb Jahre konsequent verfolgt und so wurde der Auxelerator vom 2. bis 30. Oktober für 4 Wochen zur Heimat und zum Inkubator für kreative Wirtschaft und neue Arbeitswelten.

Das Digitalen Zentrum Schwaben (DZ.S) schuf gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Augsburg und vielen weiteren Partnern diesen Freiraum für die Augsburger Startup-, Kreativ- und Innovations-Szene. So entstand ein Ort an dem sich insgesamt 500 Akteure gemeinsam Gedanken über die Zukunft der Arbeitswelt in der Region Augsburg machen konnten.

Zwanzig Events umfasste das Programm und wurde von Persönlichkeiten aus der regionalen Gründer-, Kreativ- und Innovations-Szene gestaltet und umgesetzt. Die Verantwortlichen vom Digitalen Zentrum Schwaben (DZ.S) kuratierten das Programm und so entstand eine einzigartige und äußerst vielfältige Mischung.

„Wir starteten kurz vor Beginn der Laufzeit einfach einen Aufruf, wer sich aktiv einbringen möchte. Der super Rücklauf für Events aus der Community heraus hat uns total überrascht und hat dazu geführt, dass wir weitaus mehr Programmpunkte aufgenommen haben als ursprünglich gedacht,“ sagt Martin Kolb vom Digitalen Zentrum Schwaben (DZ.S).

Achtsamkteit, New Work, Künstliche Intelligenz, demokratische Führungsstile, Social-Media, Gründen, Agilität und Diversity waren nur einige Themen der Workshops, Diskussionsrunden und Vorträge. Während der gesamten Laufzeit von 29 Tagen haben ca. 500 Personen den Auxelerator besucht und 40 Referenten haben über 56 Stunden Programm auf die Beine gestellt.

Sehr vielfältig war auch die Zusammensetzung des Publikums im Auxelerator. So trafen Gründer auf Mittelständler, IT-Experten auf Vertreter der Kreativwirtschaft und Ingenieure auf Sozialunternehmer. „Mit dem Auxelerator wollen wir die verschiedenen Branchen-Silos und Denkblasen der regionalen Wirtschaftsakteure auflösen, um gemeinsam das schlummernde Potenzial in der Region zu entfalten,“ so Stefan Schimpfle, Geschäftsführer des Digitalen Zentrum Schwabens (DZ.S).

Wie es weitergeht

Das Team des Digitalen Zentrum Schwabens (DZ.S) möchte den Auxelerator auf jeden Fall als festen Programmpunkt in Augsburg verankern. Gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Augsburg soll das Konzept in den kommenden Wochen evaluiert und weiter diskutiert werden.

Das Konzept entwickelte Tobias Seemiller gemeinsam mit der Agentur Neonpastell, Colin Martzy von der Wirtrschaftsföderung der Stadt Augsburg, Florian von Hoyer von artefactYou, Stefan Schimpfle und Martin Kolb vom Digitalen Zentrum Schwaben (DZ.S). Der Auxelerator ist ein Projekt des Digitalen Zentrums Schwaben (DZ.S) und der Wirtschaftsförderung der Stadt Augsburg. Das Digitale Zentrum Schwaben (DZ.S) wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie gefördert und ist Partner von Gründerland Bayern.

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