An Silvester 2021/22 darf wohl nicht geböllert werden

In Augsburg sowie in ganz Bayern wird wohl im zweiten Jahr in Folge ein eher stilles Silvester gefeiert. Auf der Bund-Länder-Konferenz am Donnerstag, den 2. Dezember, wurde sich auf ein Böllerverbot geeinigt.

An Silvester 2021/22 darf wohl nicht geböllert werden

Am Donnerstag, den 2. Dezember, trafen sich die Ministerpräsidenten gemeinsam mit Kanzlerin Merkel und Olaf Scholz um verschiedene Themen zu besprechen. Neben dem weiteren Vorgehen im Kampf gegen das Coronavirus, stand auch das Thema Silvester auf der Agenda. Die „Bild“ sowie das Portal „Business Insider“ berichten bereits von einer Einigung auf ein Böllerverbot.

Das galt vergangenes Jahr

Ihr erinnert euch sicher an die große Debatte von vergangenem Jahr, ob es Feuerwerk geben dürfe oder nicht. Damals beschloss die Regierung den Verkauf und das Abfeuern von Raketen und dergleichen auf großen Plätzen zu verbieten. Dies hatte zur Folge, dass am Silvesterabend nur vereinzelt Böller und Raketen zu sehen und zu hören waren. In Bayern, galt zudem eine Ausgangssperre von 21 Uhr bis 5 Uhr morgens.

Eine Ausgangssperre steht in diesem Jahr noch nicht zur Diskussion, doch das Böllern wird wohl eingeschränkt.

Böllerverbot an Silvester 2021

Es ist davon auszugehen, dass auch in diesem Jahr keine Feuerwerkskörper verkauft werden. Laut Meldungen der Deutsche Presse-Agentur ist das Urteil bereits gefallen. Zudem wird es, ähnlich wie 2020, ein Böllerverbot auf Plätzen geben. Die unionsgeführten Länder sowie Baden-Württembergs wollen zudem an Silvester und Neujahr ein An- und Versammlungsverbot.

Noch gibt es seitens der Regierung jedoch noch keine offizielle Meldung über den konkreten Fahrplan an Silvester. (Stand 2. Dezember, 15 Uhr)

Durch das Verbot von Feuerwerken können zahlreiche Unfälle mit Feuerwerkskörpern verhindert werden, die in „normalen“ Silvesternächten passieren. „In Großstadtkrankenhäusern werden an dem einen Abend laut den Fachgesellschaften jedes Jahr rund 50 bis 60 Fälle mit schweren Handverletzungen gezählt“, berichtete das Redaktionsnetzwerk Deutschland 2019. Diese müssen in den Krankenhäusern behandelt werden, die aktuell allerdings aufgrund der Pandemie kaum Kapazitäten haben. In der Silvesternacht von 2020 auf 2021 ging es durch die Verbote entsprechend ruhiger zu. Das Bayerische Rote Kreuz meldete laut einem Bericht de Bayerischen Rundfunks einen Rückgang der Krankentransporte an Silvester und Neujahr von 45 Prozent im Vergleich zu 2019.

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