Neu in Augsburg Teil 2: Diese Orte solltet ihr gesehen haben

Ihr seid zu Besuch in Augsburg oder sogar hergezogen? Dann seid ihr hier genau richtig. Welche Sehenswürdigkeiten es gibt und welche Besonderheiten sie haben, haben wir für euch zusammengefasst.

Neu in Augsburg Teil 2: Diese Orte solltet ihr gesehen haben

Wir haben bereits ein paar Orte in Augsburg herausgesucht, die sehenswert sind. Dazu gehört beispielsweise die Fuggerei oder das Weberhaus. Da unsere Lieblingsstadt aber mehr zu bieten hat, haben wir für euch einen zweiten Teil. Welche Sehenswürdigkeiten sich noch lohnen, lest ihr hier.

Augsburger Maiskolben

Hier in Augsburg gibt es ein ganz besonderes Gebäude, das viele nur den „Maiskolben“ nennen. Gemeint ist der Hotelturm, der mit seinen 115 Metern zum höchsten Bauwerk im Raum Augsburg gehört. Im Jahre 1972 wurde der Turm fertiggestellt. Heute residiert das Viersternehotel „Dorint“ zwischen der ersten und der elften Etage. VIP- und Konferenzräume gibt es im 34. Stockwerk. Im höchsten, dem 35. Stock hat „Klassik-Radio“ seinen Sitz. Die Apartments zwischen der zwölften und der 33. Etage werden teils privat, teils gewerblich genutzt. Zu den beliebtesten Apartments gehören der „Sky-Romantic-Room“ und die „Royal-Sky-Suite“. Insgesamt gibt es 630 Balkoneinheiten.

Nützlich und schön anzusehen

Ebenso einen Besuch wert ist die Augsburger Stadtmauer. Entstanden ist sie in der Römerzeit. Im frühen Mittelalter wurde sie um einige Mauern ergänzt, um die Stadt und seine EinwohnerInnen zu schützen. Dazu gab es einen Graben, Türme und Tore, die nachts geschlossen wurden. So wurden ungebetene Gäste ferngehalten. 1866 hob der Bayerische König Ludwig II die Festungseigenschaft auf. Große Teile der Tore und Mauern wurden abgebrochen, der Graben gefüllt. Heute dient die Stadtmauer nur noch als Denkmal, das die Stadt ziert.

Wasserstadt Augsburg

Augsburg ist berühmt für sein Wassermanagement-System, das mittlerweile zum UNESCO-Welterbe gehört. Der Lech nimmt dabei eine wesentliche Rolle ein. Der Fluss ist nicht nur ein geeigneter Platz zum Erfrischen an heißen Sommertagen, sondern erzeugt zudem Energie für Strom. Berühmt ist er für seine Kiesbänke. Die AugsburgerInnen nutzen gerne das idyllische Plätzchen, um gemeinsam zu chillen, zu essen und zu trinken. Ein weiterer Fluss, der durch die Stadt fließt, ist die Wertach. Auch hier gibt es schöne Stellen, die verzaubern.

Energieerzeugung und Stauwehr

Wie der Lech Strom produzieren kann? Durch den Hochablass, dessen Ursprünge bis ins Jahr 1.000 zurückreichen. Das Ziel war es, Fluten und Hochwasser von der Stadt Augsburg fernzuhalten. Während der kriegerischen Konflikte wurde der Hochablass mehrere Male zerstört, weswegen 1911 eine Stahlkonstruktion errichtet wurde. Heute kümmern sich die Stadtwerke Augsburg (swa) um das Bauwerk. Ein Wasserkraftwerk wurde integriert, das die erzeugte Energie der Strömung in Strom umwandeln soll. BesucherInnen haben die Möglichkeit, den Hochablass von außen und innen zu besichtigen. Dazu werden regelmäßig Führungen angeboten.

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