Freddy isst Mercury - Ein Hoch auf schlechte Wortwitze(?)

Schlechte Wortspiele - entweder man liebt oder hasst sie. Der Alltag ist voll mit ihnen und es gibt mehr Dimensionen, als man glauben mag.

Freddy isst Mercury - Ein Hoch auf schlechte Wortwitze(?)

ACHTUNG, Kopfschüttelgefahr! Das Hallo Augsburg-Team möchte darauf hinweisen, dass bei diesem Artikel erhöhte Kopf-trifft-Tisch- und Facepalm-Rate herrscht. Ihr wurdet gewarnt!

Wir widmen uns nämlich den schlechten Wortspielen. Jenen kreativen Ergüssen, die entweder so schlecht sind, dass das Lesen körperliche Schmerzen bereitet oder die das Niveau-Limbo so unterbieten, dass sie fast schon wieder als gut bezeichnet werden können. Wie auch immer, wir mussten jedenfalls ganz schön tief tauchen, um die folgenden Perlen der Humorkunst für euch zu sammeln. Bei unserer Entdeckungstour haben wir auch erkannt, dass die Artenvielfalt der schlechten Wortwitze größer ist, als gedacht.

Haarsträubende Friseurnamen

Egal durch welche Stadt man läuft, es gibt sie überall: Friseursalons mit Namen, bei denen einem die Nackenhärchen zu Berge stehen. Wo man sich fragt, ob es in der Ausbildung ein Extra-Seminar nur für das Finden des schlechtesten Wortwitzes gibt, um dann für den eigenen Salon gerüstet zu sein. Anders können wir es uns zumindest nicht erklären, wenn wir Exemplare wie „Kamm In“, „Pony & Clyde“ oder „Hairoin“ finden. Ihr wollt noch mehr? Festhalten: „Hair Force One“, „Hair Berge“ und „drumhairum“. Wenn sich die Besitzer gleich noch mitverewigen möchten, kommen dann Glanzstücke wie „Cut-Haar-Ina“ heraus. Ist das nicht „hairlich“? In Augsburg halten sich die Auswüchse übrigens glücklicherweise in Grenzen. Da gibt es dann schon mal die „Haarmonie“ oder den Klassiker „Schnittstelle“, aber die sind schon eher salonfähiger (höhö) und gefühlt weniger schmerzbereitend „crehaartiv“ wie in anderen Städten.

Goethe war dichter

Schlechte Wortwitze finden sich aber nicht nur auf den Schildern von Friseurläden, sondern natürlich auch im Internetz. Dort präsentieren sie sich auch in ihren schillerndsten Formen und Ausführungen. Sie verbreiten sich als tausendfach retweetete Tweets, die dann von Facebookseiten als Visual Statement geklau… ähm gewürdigt werden oder als lustiges Bildchen via Papa auf den Handys seiner gesamten Whatsappkontakten landen.

Da gibt es z.B. die „Egal wie …“-Fraktion: „Egal wie viel Curry du isst, Freddy isst Mercury.“ Kennt man. Auch schon oft kopiert, aber immer noch Garant für den kurzen Humorfame: „Ich wollte den DJ anrufen, aber er hat aufgelegt.“ Hoch im Kurs sind auch Schenkelklopfer in folgendem Stil: „Warum können Seeräuber den Flächeninhalt eines Kreises nicht berechnen? – Weil sie Pi raten.“ Haben wir da gerade Schmerzschreie gehört? Okay, für gehaltvollere Witze solltet ihr mal beim Postillion vorbeigucken. Mit seinem Newsticker macht er das deutlich besser, wenn die Doppeldeutigkeit bis zum Maximum auf die Spitze getrieben wird. Kostprobe: „Brach das Brot und teilte es: Jesus postet Selfie nach zu viel Wein

Was sollen wir Thunfisch?

Zum Abschluss kommt noch die Sorte Wortspielerei, die wirklich wehtut. Die schon für Entfreundungen auf Facebook und in ganz harten Fällen auch im realen Leben gesorgt hat. Wir sprechen hier von Wortwitzen, die aktiv und leider viel zu häufig in den Sprachgebrauch aufgenommen werden. Da wäre zum Bleistift die Gratulation zum Purzeltag, die viele durch das bloße Hören zur Weißglut bringt. Aber wenn das Geld keine Rolex spielt und mal ein Schlepptop dabei rausspringt, hält man sich nochmal zurück und tut so, als wäre alles wunderbärchen. Zum Wurst-Käse-Szenario kommt es aber dann, wenn der Giotto-Normalverbraucher einfach nicht die Kresse halten kann und fest davon überzeugt ist, er verbreitet durch seine Wortwahl einen Haydnspaß. Ihr kennt niemanden, der sich so ausdrückt? Na dann herzlichen Glühstrumpf!

Wie? Aufhören? Aber wir haben doch gerade erst angefangen! Na gut, Schittebön! Bevor ihr uns noch auf Schmerzensgeld verklagt, hören wir an dieser Stelle besser auf.

See you later alligator, bis baldrian und Tschö mit ö!

Logo