Mach' mit bei der Bürgerrecherche der Augsburger Allgemeinen

Die Augsburger Allgemeine führt ab heute eine Bürgerrecherche durch. Erzähle die Geschichte deines Jobverlusts, auch anonym.

Mach' mit bei der Bürgerrecherche der Augsburger Allgemeinen

Als die Restaurants und Geschäfte in Augsburg schließen mussten, haben Tausende unverschuldet ihre Jobs verloren. Vor einigen Wochen demonstrierten Studierende, die plötzlich ohne ihren Nebenjob auskommen mussten. Sie wussten nicht mehr, wie sie ihr Studium finanzieren sollten. Gekündigte Festangestellte aus der Gastronomie und dem Einzelhandel waren von einem auf den anderen Tag arbeitslos. Viele Schaufenster in der Innenstadt zeugen von der Corona-Zeit und der steigenden Zahl der Arbeitslosigkeit. Aber auch Freiberufler, wie Künstler und Bands erhielten keine Aufträge mehr. Viele von ihnen leben nun mit Hartz Vier oder von ihrem Ersparten, das sie eigentlich für ihren Ruhestand bräuchten.

Die genaue Zahl von denjenigen, die in Notlage gerieten, ist nicht bekannt. Laut der Statistik des Arbeitsamts sind es in Augsburg 2305 Menschen, die sich zwischen März und Juli arbeitslos gemeldet haben. Doch es ist nur die Spitze des Eisbergs. Denn Minijobber und auftragslose Freiberufler können sich nicht offiziell arbeitslos melden.

Deine persönliche Geschichte ist gefragt

Die Augsburger Allgemeine will nun in ihrer großen Bürgerrecherche, „Job weg – was nun?“, herausfinden, wer seine Jobs oder seine Aufträge verloren hat, wie es den Menschen heute ergeht und was sie von den schlimmsten Corona-Monaten am Augsburger Arbeitsmarkt zu berichten haben. Gibt es Geschichten, die an die Öffentlichkeit sollen? Hast du etwas erlebt, was dich überrascht hat? Wie hast du dich in der Zeit finanziert?

Unter www.augsburger-allgemeine.de/job-weg kannst du dich melden, einen kurzen Fragebogen ausfüllen und dann in einem Textfeld die Geschichte deines Jobverlusts erzählen. Du kannst das anonym machen oder einen Kontakt für Rückfragen hinterlassen. Keine Angst, die Augsburger Allgemeine wird nicht deine Daten veröffentlichen, sondern ist interessiert daran, die Umwälzungen auf dem Arbeitsmarkt umfassend zu analysieren – mit deiner Hilfe. Falls du deine Kontaktdaten eingibst, dann würden sich die Journalisten mit dir in Verbindung setzen, um deiner Geschichte nachzugehen.

Auch wenn du selbst nicht betroffen bist, dann erzähle deinen betroffenen Freunden von dem Projekt und ermutige sie mitzumachen. Falls du dir unsicher bist, dann schau auf der Website www.augsburger-allgemeine.de/job-weg vorbei. Dort kannst du auch genau nachlesen, wie die Zeitung deine Daten schützt.

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