Mordfälle statt Sudoku: Warum gerade alle Murdoku und Murdle lösen | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Aus dem klassischen Zahlenrätsel wird eine Kriminalgeschichte. Statt Zahlen zu sortieren, geht es darum, Hinweise richtig zu kombinieren und so dem Täter auf die Spur zu kommen. So funktionieren die derzeit beliebten Logikrätsel.

Mordfälle statt Sudoku: Warum gerade alle Murdoku und Murdle lösen

Ein Mordfall, mehrere Verdächtige und jede Menge Hinweise. Doch wer ist der Täter? Genau das gilt es bei Murdoku und Murdle herauszufinden. Die beiden Rätsel verbinden logisches Denken mit einer kleinen Detektivgeschichte. Mit jedem Hinweis kommt man der Lösung ein Stück näher, schließt Verdächtige aus und versucht, den Mordfall zu lösen.

Das Prinzip ist schnell verstanden, doch langweilig wird es garantiert nicht. Je weiter man kommt, desto kniffliger werden die Rätsel. Und ist ein Fall erst einmal geknackt, wartet schon der nächste. Wenn die Abende wieder länger und gemütlicher werden, sind Murdoku und Murdle damit eine passende Beschäftigung für alle, die gerne rätseln und knobeln.

Murdoku

Sudoku kennt wahrscheinlich jeder. Doch was wäre, wenn plötzlich keine Zahlen, sondern Verdächtige auf den Feldern stehen würden? Genau das ist das Prinzip von Murdoku. Das Rätsel verbindet das bekannte Sudoku-Prinzip mit einem Mordfall. Statt Zahlen richtig zu platzieren, müssen Hinweise miteinander kombiniert werden, um herauszufinden, wer sich wo befindet und wer am Ende der Täter ist.

Doch wie funktioniert das Ganze? Ähnlich wie beim klassischen Sudoku bekommt man ein Raster, welches hier jedoch in verschiedene Räume aufgeteilt ist. Daneben stehen die Verdächtigen, zu denen es jeweils Hinweise gibt, wo sie sich befinden. Dabei darf jede Person nur einmal in einer Reihe und in einer Spalte vorkommen. Zusätzlich gibt es verschiedene Gegenstände, etwa Pflanzen oder Möbel, die ebenfalls Teil der Hinweise sein können.

Die Hinweise verraten, in welchem Raum sich eine Person befindet oder was in ihrer Nähe ist. Schritt für Schritt findet man heraus, welche Personen wo stehen. Sobald ein Verdächtiger richtig platziert wurde, können andere Möglichkeiten ausgeschlossen werden. So wird das Spielfeld immer übersichtlicher und man kommt der Lösung immer näher. Am Ende bleibt ein freies Feld übrig. Dort befindet sich das Opfer. Die Person, die sich schließlich alleine mit dem Opfer in einem Raum befindet, ist der Täter.

Von Rätsel zu Rätsel steigt der Schwierigkeitsgrad. Genau das macht Murdoku für viele so reizvoll. Das Prinzip ist simpel und trotzdem wird man immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt. Dazu kommen die Krimigeschichte und das farbenfrohe Design, die aus dem klassischen Sudoku etwas Neues machen. Kein Wunder, dass Murdoku gerade immer mehr Menschen begeistert.

Murdle

Wer nach Murdoku noch weiter ermitteln möchte, sollte sich Murdle merken. Auch hier steht ein Mordfall im Mittelpunkt. Ihr bekommt eine Liste mit Verdächtigen, Tatwaffen, Tatorten und verschiedenen Hinweisen. Eure Aufgabe: herauszufinden, wer der/ die Mörder: in ist, welche Waffe benutzt wurde und wo der Mord stattgefunden hat.

Dafür gibt es ein Gitter, in das ihr Häkchen für mögliche und Kreuze für nicht mögliche Kombinationen eintragt. Mit jedem Hinweis könnt ihr weitere Möglichkeiten ausschließen und kommt so der Lösung Schritt für Schritt näher. Dabei braucht es vor allem logisches Denken und ein gutes Gespür dafür, welche Informationen zusammenpassen.

Das Besondere an Murdle: Jeder Fall ist eine kleine eigene Geschichte. Die Hinweise sind dabei nicht immer einfach nur Fakten, sondern können auch kleine Rätsel enthalten, die erst entschlüsselt werden müssen. So geht es nicht nur darum, ein Gitter auszufüllen, sondern wirklich wie ein Detektiv zu denken. Auch hier steigt der Schwierigkeitsgrad mit jeder Seite. Wer einen Fall gelöst hat, dürfte deshalb schnell neugierig auf den nächsten werden.

Wer also genug von Sudokus oder Kreuzworträtseln hat, findet mit Murdoku und Murdle eine außergewöhnlichere und spannendere Alternative. Vielleicht wird der nächste gemütliche Abend auf der Couch ja schneller zum Kriminalfall als gedacht.