Killerpilze-Star Mäx ist jetzt Popmusikbeauftragter Schwabens

Der Bezirk Schwaben hat seit Kurzem einen Popmusikbeauftragten. Die Wahl fiel dabei auf Max Schlichter, den viele von euch bestimmt noch als Gitarrist der Band „Killerpilze“ kennen. Wie es dazu kam und was er in seinem neuen Amt tun wird.

Killerpilze-Star Mäx ist jetzt Popmusikbeauftragter Schwabens

Bestimmt kennt ihr die Killerpilze noch von der Zeit, als sie als das Gegenstück zu Tokio Hotel vermarktet wurden. Das war um das Jahr 2006. Seither ist viel passiert. Die Band trennte sich von ihrer damaligen Plattenfirma und gründete ihr eigenes Plattenlabel. Bis heute spielte Maximilian Schlichter auf über 750 Konzerten in Europa, wirkte bei 29 Musikvideos mit, komponierte über 400 angemeldete Titel für Künstler:innen und Bands und arbeitete an zahlreichen Kino-Soundtracks unter anderem für Walt Disney und Bully Herbig.

Der heute 32-Jährige ist damit Komponist, Produzent und Rockstar zugleich. Im September dieses Jahres erhielt er den Musikförderpreis des Bezirks Schwabens und ist nun Popmusikbeauftragter.

Prominenter Support für Newcomer

Während es in einigen anderen Bezirken bereits schon länger Popmusikbeauftragte gibt, hat der Bezirk Schwaben nun nachgezogen. „Es ist bereichernd, neben der klassischen Volksmusikberatung in Krumbach nun einen eigenen Ansprechpartner für die Pop- und Rockszene zu haben, mit dem wir die Kulturförderung des Bezirks voranbringen“, freut sich Bezirkstags-Präsident Martin Sailer.

Wie schreibe ich einen Song? Wie gründe ich eine Band? Und wie war das nochmal mit der Gema?

Als Popmusikbeauftragter wird Maximilian Schlichter seine Erfahrungen an die Nachwuchstalente weitergeben. Sowohl bei bürokratischen als auch bei künstlerischen Fragen rund um die Musik, steht er Newcomern beratend zur Seite. „Für mich hat es den entscheidenden Unterschied gemacht, von echten Erfahrungen und gelebtem Background zu profitieren“, erinnert er sich. „Ich freue mich auf spannende Projekte beim Bezirk Schwaben, sowie darauf, anderen durch mein Know-how Hilfestellung zu geben und mich kreativ in die Kulturszene einzubringen“.

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