Augsburger Studentin das nächste Playmate des Jahres 2022?

Zoelle Frick studiert an der Uni Augsburg und hat jetzt die Chance Playmate des Jahres 2022 zu werden. Modeln und Studium zu vereinbaren ist schwer, aber machbar.

Augsburger Studentin das nächste Playmate des Jahres 2022?

Zoelle Frick ist 20 Jahre alt und kommt aus Isny im Allgäu. Sie studiert Medien und Kommunikation an der Universität Augsburg. Neben dem Studium modelt sie und war unter anderem Miss Juni im Playboy 2021. Jetzt steht sie zur Wahl, um Playmate des Jahres zu werden.

Ich wollte es einfach mal ausprobieren

Zoelle modelt erst seit August 2020 professionell. „Ich wollte es einfach mal ausprobieren“, erzählt uns die 20-Jährige. Leute hätten ihr immer gesagt, sie solle modeln. Anfangs hat sie es nicht ernst genommen, doch dann bekam sie Lust es auszuprobieren. „Ich habe es bei einem Fotografen, über Instagram probiert und das lief richtig gut“, erklärt sie. „Ich habe die Bilder über Instagram hochgeladen und dann viele Anfragen von anderen FotografInnen bekomme. Das war ein Selbstläufer und ich hatte da echt Glück.“

Von einer Magersucht zu einem guten Körperbewusstsein

Am Modeln gefällt ihr so sehr, dass sie ein gutes Körperbewusstsein bekommen hat, erzählt uns Zoelle. „Ich hatte in meiner Jugend Magersucht und als ich das überwunden hatte, habe ich ein echt gutes Körpergefühl bekommen.“ Das Modeln mache ich ihr einfach Spaß und sie hätte ein Talent dafür. „Und wenn man irgendetwas kann, was ein Selbstläufer ist, dann bestätigt das einen“, sagt die Studentin. Sie denke nicht viel darüber nach, denn es mache ihr einfach unglaublich viel Spaß vor der Kamera zu stehen.

Zoelle’s Weg zum Playboy

Das Playboy Magazin hat Zoelle schon immer gefallen. „Man stellt sich das viel schmuddeliger vor, als es eigentlich ist. Das ist auch ein Lifestylemagazin mit coolen Interviews“, erklärt sie. Marilyn Monroe sei damals als erste auf dem US-Amerikanischen Playboy Cover gewesen. „Ich finde sie ist eine ziemlich inspirierende Frau.“ Zoelle hatte schon immer gesagt, sie wolle mal zum Playboy. Anfangs eigentlich nur als Spaß, insgeheim meinte sie es aber immer ernst. Als sie anfing zu modeln, ging es ziemlich schnell in Richtung Dessous. „Und dann habe ich gedacht: Jetzt ist es ja auch schon egal.“ Zwei Monate, nachdem sie professionell mit dem Modeln angefangen hat, bewirbt sie sich beim Playboy und erhält schon nach einer Woche die Einladung zum Casting. „Ich habe das ganz spontan entschlossen. Ich saß mit meinem Freund beim Essen und habe zu ihm gesagt: Nächstes Jahr bin ich im Playboy.“ Er habe das nicht sofort ernst genommen. „Dann habe ich zu ihm gesagt: Wenn es für dich in Ordnung ist, bewerbe ich mich heute noch.“ Ein Monat nach dem Casting, hat Zoelle bereits ihr erstes Shooting für das Playboy Magazin in Kapstadt.

Playboy ist sehr familiär

Zoelle erzählt, der Playboy sei viel familiärer als man sich das vorstellt. Der Sitz ist in München, das Team sei sehr jung. „Als ich da reingekommen bin, waren das alles junge Frauen. Ich dachte bei Playboy auch immer an ältere Herren, aber das ist echt nur ein Klischee.“ Ihr gefällt nicht nur das junge Team, sondern auch das familiäre Verhältnis. Man hätte direkten Kontakt zum Chef und jeder kennt sich.

Das erste Mal nackt vor der Kamera

Das erste Mal nackt vor der Kamera zu stehen, sei für die 20-Jährige überhaupt kein Problem gewesen.

„Ich habe einfach dieses Verständnis, das es extrem wichtig ist, auf seinen Körper zu achten und zufrieden zu sein, mit dem was man hat. Ich bin dankbar wieder einen gesunden Körper zu haben.“ - Zoelle Frick

Dieses Verständnis habe ihr geholfen und deswegen hätte sie keine Hemmungen, sich vor der Kamera auszuziehen. Außerdem sei alles sehr professionell gewesen. „Niemand am Set war komisch, die machen diese Nacktshootings alle zum Hundertsten Mal und da ging es eigentlich hauptsächlich um die Belichtung.“ Die Studentin konnte ganz frei Posen und hat nicht viele Anweisungen bekommen. „Die haben einfach gesagt, mach dein Ding. Und das hat echt gut funktioniert.“

Das sagt ihr Umfeld zum Playboy

Auf die Frage wie ihr Umfeld darauf reagiert hat, dass sie jetzt beim Playboy sei, erklärt sie uns, dass sie echt Glück hat und einen sehr coolen Freundeskreis. „Eigentlich darf man nichts verraten, aber meinen engsten Freunden habe ich es erzählt und alle haben mich unterstützt“, sagt sie. „Als ich dann Miss Juni war und das Magazin erschien, haben sie mir sogar eine Überraschungsparty geschmissen.“ Auch ihr Freund sei entspannt und es gebe nie Streit deswegen. Er unterstütze sie zu 100 Prozent und schicke den Link zur Abstimmung so vielen Leuten, wie er nur kann. Auch in ihrer Familie habe sie Glück. „Meine Mutter hat mich damals zum Casting gefahren, also da ist auch alles sehr locker. Nur meine Großeltern verstehen nicht ganz, warum ich das mache. Aber das ist einfach eine ganz andere Generation, die sind einfach viel konservativer.“

Modeln und Studieren unter einen Hut bringen

Das Modeln und Studium zu vereinbaren, sei nicht immer einfach. Sie habe seitdem einfach mehr zu tun. Aber das Online-Studium erleichtere ihr einiges, da sie dann von überall aus den Stoff nachholen kann. Trotzdem musste sie das Studium in letzter Zeit etwas zurückschrauben und schaffe es nicht in der Regelstudienzeit. Aktuell läge ihr Fokus mehr auf dem Modeln, da sie jetzt jung sei und die Chance nutzen will. Trotzdem möchte sie auf jeden Fall ein Studium in der Tasche haben. „Ich kann ja nicht davon ausgehen, dass ich berühmt werde, oder, dass ich so viel damit verdiene, dass es ausreicht. Man braucht schon beides, aber es ist natürlich schwieriger“, erklärt uns Zoelle. Da sie Medien und Kommunikation studiert, könne sie hoffentlich beide Berufe verbinden. „Moderation oder Social Media fände ich cool. Da kann man ja viel mit dem Modeln verbinden.“ Aber wenn es so weiter gehen würde, wie gerade, dann bleibt sie erstmal hauptberuflich beim Modeln. „Das macht mir einfach am meisten Spaß.“

Playmate des Jahres 2022

Die Wahl zum Playmate des Jahres läuft online über die Playboy Website. Dort sind alle Kandidatinnen aufgelistet und ihr könnt noch bis zum 8. März einmal täglich für eure Favoritin abstimmen. Die Gewinnerin bekommt neben Sachpreisen auch eine eigene Coverstrecke. „Ich dürfte dann nochmal ein bis zwei Shootings für den Playboy machen und wäre überall im Heft zu sehen. Das wäre natürlich ein Traum und ich würde mich unglaublich freuen“, sagt Zoelle zum Abschluss. Außerdem hat Playboy Deutschland in diesem Jahr sein 50-jähriges Jubiläum und als Playmate des Jahres dürfte sie dann auf viele Events gehen.

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