Augsburger Plärrer – 10 Phasen eines Volksfest-Muffels

Am Wochenende geht der Plärrer wieder los. Die einen lieben ihn mehr, die anderen weniger. Wir stellen Dir die 10 Phasen eines Plärrer-Muffels vor.

Augsburger Plärrer – 10 Phasen eines Volksfest-Muffels

Du gehörst zu den Leuten, die eigentlich gar nicht vorhatten auf den Plärrer zu gehen, aber doch immer wieder dort landen? Dann kennst Du das folgende Szenario sicher bestens.

1. Was, schon wieder Plärrer?

Nach dem Frühjahrsplärrer ist vor dem Herbstplärrer. Das schwäbische Volksfest gehört zu den Dingen, die gefühlt immer sind. Und so geht’s halt dieses Wochenende schon wieder los. Ob Du willst oder nicht.

2. Eigentlich hab’ ich keine Lust, aber wenn ihr alle geht…

Muss das sein? Plärrer ist nicht so ganz Deins. Aber wenn alle gehen, kommst Du doch wieder nicht daran vorbei. Also Augen zu und durch. Mit ein paar Bier kann’s ja nicht so schlimm werden, denkst Du dir.

3. Tracht? Keine Ahnung wo die ist.

Ohne Tracht geht natürlich nichts. Und wo sonst, wenn nicht auf dem Plärrer, sollen die Dirndl und die Lederne zum Einsatz kommen. Aber wo ist das verdammte Teil: noch in der Reinigung? Im Keller oder auf dem Dachboden? Wer weiß das schon so genau.

4. Na gut, dann glühen wir heute aber wenigstens vor.

Soviel ist klar: Bevor Du Dich in den Trubel stürzt, muss mindestens ein Weg-Bier drin sein. Denn wenn Du nicht zu den absoluten Plärrer-Liebhabern gehörst, ist ein kleiner Rausch vorab sicher nicht verkehrt, um Dich auf den Abend einzustimmen.

5. Tischsuche – och ne. Ich geh’ gleich wieder…

Samstagabend einen Tisch finden? Easy, wir sind ja nicht auf dem Oktoberfest. Ganz so leicht ist es dann doch nicht und so kann die Tischsuche schnell mal zum ersten Stimmungs-Killer werden.

6. Endlich ein Tisch. Aber auf die Bank stell ich mich nicht!

Habt ihr dann endlich ein Tisch gefunden, braucht es schnellstmöglich ein paar Bier. Denn die ersten stehen bereits schmusend in der Ecke, die Band spielt zum dritten Mal „Skandal im Sperrbezirk“ und der Nachbartisch steht schon seit einer halben Stunde auf den Bänken. Sowas kommt Dir gar nicht in die Tüte. Denkst Du jetzt.

8. Drei Maß’ später:

Sweeeeet Caroline. Nach ein paar Maß kommst Du dann doch so richtig in Fahrt. Dem süßen Kerl am Nachbartisch einen Einhornluftballon kaufen? Klar. Auf dem Nachbartisch zu YMCA tanzen? Eine sehr gute Idee. Und dieser pinke Riesenhut steht meinem Mitbewohner sicher auch sehr gut! Ab drei Maß macht nun mal alles Sinn und Spaß.

9. Was? Schon vorbei? Ab in die Afterhour!

Kaum so richtig in Fahrt gekommen, ist es auch schon wieder vorbei. Robbie Williams und 2.385 Augsburger leiten grölend das Ende des Abends ein. Zeit für die Afterhour, ist ja klar. Die anstrengendste Tramfahrt überhaupt und ein Bier später schlafen dann doch alle am Tisch ein. Aber eine Afterhour nach dem Plärrer ist wichtig, da waren sich alle einig.

10. Der Morgen danach.

Wo bin ich? Wieso hat mir niemand mein Handy weggenommen? Muss ich Insolvenz anmelden und wo sind all meine Sachen? Und wieso nochmal bin ich auf den Plärrer gegangen? Jetzt reicht es erstmal wieder… bis zum Frühjahrsplärrer zumindest.

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