Oktoberfest – 6 Facts zur Wiesn

„O'zapft is“ – Zeit für ein paar Wiesn-Fakten.

Oktoberfest – 6 Facts zur Wiesn

Seit Samstag dem 21. September steht München wieder Kopf. Die 5. Jahreszeit, der Ausnahmezustand der bayrischen Hauptstadt ist ausgebrochen. Überfüllte Öffis, unzählige Menschen in Tracht und der Duft nach Grillhendl liegt in der Luft. Auch wenn viele behaupten, die Wiesn sei auch nichts weiter als der Plärrer in groß, hat sie doch so ihre ganz eigenen Besonderheiten, die es sonst auf keinem Volksfest gibt.

1. Keine Mülleimer

Auf dem Münchner Oktoberfest gibt es auf dem ganzen Gelände keine Mülleimer. Da könnte man jetzt an schlechte Organisation oder Faulheit denken, das Gegenteil ist jedoch der Fall. Aus Sicherheitsgründen und dem 1980 verübten Anschlag durch eine Bombe im Mülleimer, sind auf dem gesamten Gelände keine Abfalleimer anzutreffen.

2. Verrücktes im Fundsachen Büro

Über 6 Millionen Menschen werden auch diese Saison wieder auf der Münchner Theresienwiese erwartet. Dass diese Menschenmassen neben Tonnen an Müll auch einiges an Hab und Gut im Festzelt liegen lassen, dürfte keine Überraschung sein. Von Gebissen über einzelne Schuhe bis hin zu Badminton-Schlägern, im Fundbüro des größten Volksfests der Welt finden sich nicht nur tausende Schlüssel und Geldbeutel.

3. Bis zu 10 Grad wärmer

Bis zu 350.000 Gästen an einem Tag können sich auf der Wiesn tummeln. Allein diese Menschenmassen heizen die Luft schon gehörig auf. Zusätzlich tun die zahlreichen Küchen, Lichter und Fahrgestelle ihr übriges um das Festplatzgelände in echte Mallorcastimmung zu versetzen.

4. Öko-Wiesn

Die Wiesn verbraucht Strom und Erdgas in Ausmaßen, die einer Kleinstadt in nichts Nachstehen, trotzdem versuchen die Betreiber auch einiges in Sachen Umweltbewusstsein und Nachhaltigkeit wieder gut zu machen. So gibt es auf der gesamten Wiesn seit Anfang der 90er kein Einweggeschirr mehr. Seit 1998 wird außerdem das Wasser der Spülautomaten zahlreicher Festzelte für die Toilettenspülung recycelt.

5. Hotel-Bändchen

Wie Hunde ihr Halsband mit Marke tragen, ziert ein Erkennungsband auch das Handgelenk von so manchem Wiesngast. Auf dem auffälligen Bändchen steht meist der Name des Hotels/ Hostels, so kann ein betrunkener Gast, der nicht mehr weiß, wo er eigentlich schlafen wollte, ins Bett gebracht werden.

6. Wiesn-Freundefinder

Wohl zu keiner anderen deutschen Veranstaltung bestehen so viele verschiedene Apps wie zur Gaudi des Jahres in München. Dating-Tipps, Bayrisch-Kenntnisse und auch Praktisches wie freie Sitzplätze können mit dem Smartphone abgerufen werden. Besonders hilfreich kann aber wohl der Freundefinder sein, der dir anzeigt, wo sich Deine betrunkenen Kumpel hinverirrt haben.

Gehst Du auf die Wiesn?

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