Vergisst Sport und gesunde Ernährung: Vorsätze mal anders

Es ist gang und gäbe, sich jedes Jahr aufs Neue gute Vorsätze vorzunehmen, nur um am Ende diese nicht einzuhalten und somit enttäuscht zu sein. Aber das muss nicht so sein, denn die Vorsätze können auch etwas anders aussehen.

Vergisst Sport und gesunde Ernährung: Vorsätze mal anders

Mehr Sport machen, sich gesünder ernähren, die Bildschirmzeit senken, mit dem Rauchen aufhören und mehr Zeit mit Familie und Freund:innen verbringen, sind die typischen Klassiker, die sich Tausende von Menschen jedes Jahr vornehmen. Viele scheitern jedoch bereits in den ersten Tagen bis Wochen. Generell gilt, dass zu viel Vorsätze für Stress sorgen. Dies ist keineswegs zielführend und sollte somit vermieden werden. Konzentriert man sich bewusst auf ein bis zwei Vorsätze, ist die Wahrscheinlichkeit, diese zu erreichen, auch größer.

Die Herangehensweise ist entscheidend

Auch wenn natürlich alle oben genannte Beispiele gute Vorhaben sind, sollte man klein anfangen. Wer sich von heute auf morgen vornimmt, drei Mal die Woche ins Fitness zu gehen, obwohl das bisher ein Fremdterritorium war, merkt schnell, dass das Vorhaben zum Scheitern verurteilt ist. Ebenso klappt es nicht von einer Nacht auf die andere, das Rauchen aufzugeben, weil der Körper daran gewöhnt ist. Langfristige und große Ziele sind am besten etappenweise anzugehen. Mit mehreren Zwischenzielen ist es zwar mühsamer, dafür aber sicherer ans Ziel zu gelangen. Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass kurze Rückfälle okay sind und es nicht nötig ist, sich selbst stark zu strafen.

Die kleinen Dinge im Leben

Besonders sind aber nicht nur große Vorsätze: Oft kommt es auf die kleinen Dinge im Leben an und diese beginnen bei einfachsten Gesten- sei es die nette Art des Kassierers oder der Kassiererin im Supermarkt, die eine Person, die uns die Tür offengehalten hat, während wir zum Bus gesprintet sind. Auch wir können diese Personen sein. Achten wir ein wenig mehr auf unsere Mitmenschen, können wir mit Kleinigkeiten andere und uns selbst glücklicher machen. Wenn wir es nicht eilig haben, wieso lassen wir dann die Person hinter uns nicht mit ihren paar Produkten in der Kassenschlange vor? Wenn wir sehen, wie das ältere Ehepaar oder die Mutter mit ihrem Kleinkind keinen Sitzplatz mehr finden, könnten wir auch unseren anbieten.

Kleine Gesten, große Auswirkungen

Natürlich wäre es schön, wenn wir unsere Liebsten öfters zu Gesicht bekämen, aber manchmal ist das gar nicht so einfach. Kein Grund zum Verzagen. Auch wenn ein Besuch nicht immer möglich ist, einem Anruf steht doch nicht viel im Weg? Die Großeltern, Eltern, Geschwister sowie andere Verwandte und Freund:innen freuen sich sicherlich über ein Telefonat und ein bisschen miteinander zu quatschen. Aufmerksames Zuhören und ein offenes Ohr sollten niemals unterschätzt werden! Auch sich dankbar zu zeigen, wenn jemand etwas für einen macht, ist eine vielbedeutende Geste. Mit Dankbarkeit Dinge zu betrachten, die wir so oft als selbstverständlich hinnehmen, verändert oft die Perspektive auf unser Leben. Und das ist doch ein schöner Vorsatz: Versuchen aufmerksamer sowie dankbarer durchs Leben zu gehen und dabei andere sowie sich selbst glücklicher machen.

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