Kommt 2G plus für die Gastro? Diese neuen Beschlüsse sind möglich

Am heutigen Freitag, den 7. Januar, wollen Bund und Länder über neue Regelungen insbesondere für die Gastronomie und die Quarantänezeit entscheiden. Was zur Debatte steht, erfahrt ihr hier.

Kommt 2G plus für die Gastro? Diese neuen Beschlüsse sind möglich

Angesichts der herannahenden Omikron-Welle berät sich die Regierung über neue Maßnahmen. Bisher äußerten bereits einige PolitikerInnen, unter anderem Gesundheitsminister Karl Lauterbach, weitere Kontaktbeschränkungen. Auch strengere Zungangsbeschränkungen für die Gastronomie wurden gefordert.

Diese Regelungen kommen wahrscheinlich

Aus der Beschlussvorlage für den Bund-Länder-Gipfel gehen bereits einige Regelverschärfungen hervor, die höchstwahrscheinlich so kommen werden. Final entschieden wird darüber in einer Videokonferenz der Regierungschefinnen und -chefs der Länder sowie Bundeskanzler Olaf Scholz, die am Freitag, den 7. Januar, um 13 Uhr stattfindet. Am Abend sollen die neuen Regelungen verkündet werden.

2G plus für die Gastronomie

Die 2G plus-Regelung für Restaurants und Cafés wurde von Gesundheitsminister Karl Lauterbach gefordert. Er bezeichnete die Gastronomie als ein „Problembereich“, da hier Menschen über längeren Zeitraum ohne Maske beisammensitzen. Er fordert daher einen Zugang nur für zweifach Geimpfte plus Test oder geboosterte Personen. Während einige MinisterpräsidentInnen der Länder diese Forderung unterstützen – unter anderem Rheinland-Pfalz und Sachsen – kommt heftige Kritik seitens des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA). 2G plus stürze Betriebe in Existenznot, so Verbandspräsidentin Angela Inselkammer in einer Pressemitteilung vom Donnerstag, den 6. Januar. Für viele Restaurants lohne sich eine Öffnung unter diesen Umständen in dem ohnehin umsatzschwachen Januar nicht mehr. Der geplante Beschluss käme einem „Quasi-Lockdown“ gleich.

Neue Quarantäne-Regelungen

Schon seit Wochen diskutiert wird auch die Verkürzung der Quarantänepflicht. Auch sie ist Teil der Beschlussvorlage. Während Infizierte sowie Kontaktpersonen bislang 14 Tage in häusliche Quarantäne gehen mussten, soll dieser Zeitraum nun verkürzt werden. Nach sieben Tagen soll die Möglichkeit bestehen, sich per PCR-Test oder einen Antigen-Schnelltest „freizutesten“. Für geboosterte Konaktpersonen sollen gänzlich von der Quarantänepflicht befreit werden.

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