5 Tipps für ein nachhaltiges Büro

Ihr fragt euch wie ihr auch im Arbeitsleben an die Umwelt denken könnt? Mit diesen Tipps kehrt mehr Nachhaltigkeit in euer Büro ein.

5 Tipps für ein nachhaltiges Büro

Porzellantassen statt Einwegbechern und wenn es geht den Arbeitsplatz mit den Öffis erreichen - wahrscheinlich Tipps, die jeder von euch zum Thema Nachhaltigkeit im Büroalltag kennt und hoffentlich schon umsetzt. Wie euer Arbeitsplatz noch grüner und ökologischer wird? Schaut in unsere 5 Tipps für Nachhaltigkeit im Büro rein:

Weg mit Kaffeekapseln

Kaffekapsel in die Maschine und den Koffeinkick genießen. „What else?“ Filterkaffee! Von vielen bereits in den Untiefen des Kellers verband, kann diese Oldschool-Kaffemaschine in Sachen Nachhaltigkeit alle mal wieder punkten. Kapselkaffee verbraucht Unmengen an Müll und ist zu dem auch noch enorm kostenintensiv. Wer den häufig als „wässrig“ beschriebenen Filterkaffee nicht trinken kann, der könnte natürlich seinen Chef zu einem teuren Kaffeevollautomaten überreden, der die Bohnen frisch für euren Kaffee mahlt. Ihr könnt nicht auf die praktische Portionierung der Kapselmaschinen verzichten? Dann kann euer Büro über wieder befüllbare Kapseln aus Edelstahl nachdenken, auch Kaffepads sind wie die Filter in der Regel biologisch abbaubar.

Auf Leitungswasser umsteigen

Auch fernab von Cappuccino und Espresso könnt ihr in Sachen Getränke was für die Umwelt tun. Leitungswasser trinken statt Plastikflaschen zu kaufen oder das Mineralwasser in Kästen für das ganze Büro liefern lassen. Auch die Anschaffung eines Wassersprudlers erspart euch möglicherweise neben dem Kistenschleppen auch unnötige leere Flaschen. Energiesparend ist außerdem, wenn ihr euch für euren Tee nur so viel Wasser erhitzt wie ihr für eure Tasse benötigt. Oder noch viel besser: Einfach eine ganze Kanne für alle Kollegen machen. Die Anschaffung von Gemeinschaftsgefäßen wie Wasserkaraffen und oder Teekannen sind dafür natürlich ein Muss.

Bedacht Drucken

Jeder kennt`s: In der Arbeit drückt man viel schneller auf den „Drucken“-Button als am heimischen PC. Papier und Patronen bezahlt ja schließlich der Arbeitgeber und außerdem wirkt es auch überaus geschäftig ständig zum Drucker zu rennen und die ganze Arbeitszeit die dadurch verloren geht, wunderbar! Aber sind wir mal ehrlich: Mindestens die Hälfte der ausgedruckten Unterlagen wird nach dem Verfahren „ Knicken, lochen, abheften“ behandelt. „Speichern, auf die Festplatte ziehen, Gang zum Drucker ersparen“ wäre aber um einiges umweltfreundlicher. Wer ganz dringend jedoch die physische Nähe zum Material braucht, sollte zumindest auf die Verwendung von recyceltem Papier achten, beidseitig drucken und unbenutzte Rückseiten als Schmierzettel wiederverwenden.

Müll trennen

Zuhause macht es jeder, im Büro ist es irgendwie jedem egal. Bereits in der Grundschule lernt jedes Kind was in den gelben Sack, die Biotonne und in den Restmüll gehört. Warum das in manchen Großraum-Büros mit lauter studierten Menschen nicht klappt? Faulheit. Nach dem Motto „Die anderen machen`s ja auch nicht richtig“ wirft man gedankenverloren sein Tempopäckchen in den Restmüll. Die Anschaffung verschiedener Müllbehältnisse wäre schon mal ein erster Schritt zur richtigen Mülltrennung, für alle die die Grundschule übersprungen haben helfen zusätzlich noch Beschreibungstafeln über den Mülleimern.

Auf die kleinen Dinge achten

Auch die kleinen Arbeitsmaterialien machen am Ende des Tages viel Mist. Nachfüllbare Kugelschreiber, Briefumschläge, die kein Plastikfenster haben oder Stoffhandtücher statt Papierspender - alles kleine Dinge, die den Büroalltag ausmachen und durch das Ansprechen beim Chef oder die eigene Umsetzung leicht verändert werden können.

Nicht für jedes Büro von Relevanz und daher kein eigener Tipp, ist es darauf zu achten, Briefe klimaneutral zu versenden (Go Green) und auch Geschäftsreisen mit möglichst kleinem CO2- Abdruck zu absolvieren. Warum nach Berlin fliegen, mit dem Zug seid ihr auch in 4 Stunden da.

Wie`s am besten mit dem nachhaltigen Büro klappt? Zusammen! Motiviert eure Kollegen und Kolleginnen und tut auch beim Arbeiten etwas Gutes für die Umwelt.

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