So vielfältig sind Bands aus Augsburg

Die Augsburger Musikszene hat einiges zu bieten – von Newcomern bis hin zu alten Hasen, von Indiepop bis hin zu Italo-Schlager ist alles dabei.

So vielfältig sind Bands aus Augsburg

John Garner

Wer sich mit der Augsburger Musiklandschaft schon ein bisschen auskennt, dem dürfte dieser Name sicher bekannt vorkommen. Denn spätestens seit ihrem Sieg 2018 bei der Prosieben-Sendung „My Hit. Your Song.“ geht es für das Folkrock-Quintett steil bergauf. Ein Markenzeichen der Gruppe ist der harmonische, dreistimmige Gesang. Ende 2021 durften Fans sich dann über das lang ersehnte dritte Album freuen, auf das sie wegen der Pandemie leider lange warten mussten. Bei uns konntet ihr sie schon live erleben.

Mount Adige

Die fünfköpfige Band ist in der aktuellen Formation erst seit 2020 aktiv und somit eine der „jüngsten“ Bands auf der Liste. Trotzdem ist die Gruppe aus der Augsburger Musikszene jetzt schon nicht mehr wegzudenken, nicht zuletzt wegen ihrer musikalischen Vielfalt: Der gefühlvolle Sound und die tiefgründigen Texte sind wohl am ehesten irgendwo zwischen Pop und Jazz angesiedelt. Zu hören gab es das alles dieses Jahr schon auf dem Modularfestival oder sogar auf der Bühne des Augsburger Staatstheaters. Dort durfte die Band nämlich die Musik zur Junk-Oper „Shockheaded Peter“ beisteuern.

Estrella Drive

Die Jungs von Estrella Drive haben es sich zur Mission gemacht, im Pop-Punk für frischen Wind zu sorgen. Die erste EP war bereits 2011 draußen und trotz wechselnder Besetzung startet die Band immer noch durch. Ihrem Genre bleiben sie deshalb so treu, weil sie immer noch unglaublich viel Spaß daran haben– vor allem an den Live-Auftritten, wie sie Hallo Augsburg 2020 verraten haben.

Aera Tiret

„Okay, wir machen geile Musik, aber das reicht uns nicht“ – so lautet das Motto der Electronic-Formation Aera Tiret. Denn was diese Band bietet, lässt sich mit dem einfachen Wort „Musik“ nicht beschreiben, wie sie im Interview mit uns verraten haben. Ob durch die für Elektronik eher untypischen Instrumente (zum Beispiel Kontrabass) oder die eindrucksvollen Musikvideos: Hier werden der Musik völlig neue Dimensionen gegeben. Und das mit Erfolg: Die Platzierungen in den iTunes-Electronic-Charts sprechen für sich.

Philomenas Tailor

Dieser Indie-Folk-Act bildet eine Ausnahme auf der Liste: Philomenas Tailors war bis 2020 als bunt zusammengewürfeltes Trio unterwegs, unter anderem als Support für The Gardener and the Tree oder DJANGO 3000. Mittlerweile steht Sänger und Gitarrist Jan Plausteiner aber als Solokünstler auf der Bühne und liefert weiterhin Folk-Klänge zum Träumen. Auch sie waren schon bei uns live zu sehen.

Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys

Last but not least die Band, an der in Augsburg seit den letzten Jahren keiner mehr vorbeikommt: Roy Bianco & die Abbrunzati Boys machen mit ihren Italo-Schlagern ordentlich Stimmung. Das haben sie uns beim Wohnzimmerkonzert deutlich bewiesen. Das Debütalbum „Greatest Hits“ kam zwar erst 2020, nach eigener Aussage gibt es die Formation aber schon seit 1982 – eine Illusion, die von den Fans begeistert aufrecht erhalten wird. Aber ob dieser ironische Italo-Schlager wirklich ankommt? Und wie. Das kommende Konzert am 23.12. in der Kantine ist bereits ausverkauft.

Rebels Of The Jukebox

Irgendwo zwischen Rock, Pop und Folk liegen die Wurzeln der Rebels of the Jukebox - seit 2010 begeistert die fünfköpfige Band mit ihrer Musik und bringt es inzwischen sogar schon auf zwei Alben und einen Auftritt beim Southside Festival 2017. Bei uns im Wohnzimmer waren sie auch schon zu Besuch.

Troy of Persia

Troy of Persia vereinen mit ihrer Musik gekonnt verschiedene Stilrichtungen wie Pop, Jazz, Indie oder Soul und laden mit ihren Klängen auf eine Reise in ferne Welten ein. Wir durften sie beim Wohnzimmerkonzert dorthin begleiten.

Das Ding Ausm Sumpf

Auch für HipHop-Fans haben wir etwas im Angebot: Das Ding ausm Sumpf verbindet seit 2015 fette Beats mit klugen Texten und macht die Bühnen Deutschlands unsicher. Nicht nur als Support für Käptn Peng und die Tentakel von Delphi war er schon unterwegs, auch beim Modularfestival dieses Jahr war das Ding mit dabei. Und bei unserem Wohnzimmerkonzert durfte er natürlich auch nicht fehlen.

In unserem Video-Format „5 Kurze mit…“ standen uns drei der Bands Rede und Antwort zu gängigen Klischees über Musiker.

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