Erika: Augsburgs sexiest Song zum Ende des Pride Month

Sie ist 21 Jahre alt, Augsburgerin und lässt sich nicht gern in Schubladen stecken. Am 9. Juli veröffentlicht sie ihre zweite Single „Erika“ und setzt damit ein Zeichen für mehr Toleranz. Die Rede ist von Paula Carolina.

Erika: Augsburgs sexiest Song zum Ende des Pride Month

Wir haben die junge Musikerin mit dem schönen Künstlernamen „Paula Carolina“ um ein Interview gebeten, um sie kennenzulernen. Sie hat uns erzählt wo sie die Idee für ihre aktuelle Single hatte und wo sie sich wünscht, dass ihr ihren Song anhört.

Aber zuerst, schauen wir uns an, was Paula Carolina uns mit ihrer zweiten Single „Erika“ erzählt.

„Erika“ - die neue Single von Paula Carolina: Darum geht`s

„Ja dann ist’s doch ok, wenn Frauen Frauen küssen müssen.“ - Textzeile aus „Erika“.

„Erika“ ist der perfekte Song zum Ende des Pride Month. Er ist sexy, er erzählt über die Liebe und von Aufgeschlossenheit. Die Story: Zwei Frauen verbringen ganz ungeplant einen Abend zusammen – mit von der Partie: eine Mundharmonika und ganz viel Amore. Paula versteht es zwischen den Zeilen Bilder zu malen, die provokant stehen bleiben. Hört am besten selbst rein, dann versteht ihr sofort, was gemeint ist.

Der Song ist bereits der zweite Vorbote einer EP, die demnächst erscheinen wird.

Paula Carolina im Hallo-Interview

Wie bist du zur Musik gekommen?

Musik hat mich schon immer ausgemacht: Es fing alles an mit der ersten Musik, die meine Mama mir auf dem Klavier vorgespielt hat, als ich noch naiv im Bauch gepennt hab. Mit fünf durfte ich dann zum ersten Mal selbst Klavierunterricht nehmen. Mein erstes Klavier – Olaf – habe ich heute noch.

Schreibst du deine Texte selbst?

Ja, sie helfen mir dabei, mein Leben zu reflektieren. Es ist ein bisschen wie Therapie, aber am Klavier statt auf dem Sofa. Die Idee zu dem Text von „Erika“ kam mir an einem Sommerabend im CityCafé. Ich wollte, dass Erikas Reime nur auf „A“ enden, um noch mehr Weiblichkeit in den Song zu bringen. Ein paar Tage später saß ich dann mit dem Produzenten Elias Walch in seinem Garten und wir haben Erika ihren Text und ihren Klang gegeben.

In drei Worten: Was verstehst du unter Toleranz?

Liebe, Offenheit und ein absolutes Must-Have.

Was war zuerst da – dein Wunsch gesellschaftliche Konflikte zu thematisieren oder der Wunsch Musik zu machen?

Der Wunsch, Musik zu machen war zuerst da. Mein Ziel ist es nicht aktiv gesellschaftliche Konflikte zu thematisieren. Ich bin ein sehr nachdenklicher Mensch und schreibe über das, was mich beschäftigt. Das sind zurzeit oft Themen, die andere Menschen auch bewegen.

Deine erste Single „Du und das schwarze Loch“ behandelt das Thema häusliche Gewalt und ist von der Stimmung dementsprechend ernst. Deine neue Single „Erika“ hat eine ganz andere Grundstimmung. In welche Richtung wird es auf der EP weitergehen?

Ich lasse mich ungern in eine Schublade stecken. Weder musikalisch noch im Leben. Wohin mein Weg gehen wird, kann ich noch nicht sagen. Da ich aber über Themen schreibe, die mich berühren, wird es in meiner EP auf jeden Fall emotionsecht bleiben.

Wie sieht die perfekte Gelegenheit aus, in der unsere LeserInnen deinen Song „Erika“ hören sollten?

Gute Frage! Lehn dich zurück: Du sitzt auf einem Liegestuhl über den Dächern von Augsburg, genießt ein kühles Kaltgetränk, während du und deine FreundInnen den Sonnenuntergang sehen.

… Oder du hörst ihn dir sofort an:

„Erika“ findet ihr auch auf Spotify. Und vergesst nicht, beim Instagram und Facebook-Kanal von Paula Carolina vorbeizuschauen. Sucht einfach nach „paulacarolinamusik“.

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