8 Dinge, die Du längst machen wolltest und jetzt anpackst – Teil 2

Du gehörst wie ich zu den Leuten, die ewig prokrastinieren? Dann kommt hier der Tritt für Deinen inneren Schweinehund.

8 Dinge, die Du längst machen wolltest und jetzt anpackst – Teil 2

New Year, New Me: damit der Spruch keine abgedroschene Floskel bleibt, haben wir einen kleinen Tritt für Deinen Schweinehund vorbereitet. Vergangene Woche gab es bereits den ersten Teil der Liste der „Dinge, die schon längst erledigt werden sollten“. Heute gehen wir mit dem inneren Frühjahrsputz in die zweite Runde.

1. Nein sagen, Grenzen setzen

Irgendwie schaffen es die Leute immer wieder, Dich zu überreden: sei es das Bierchen im Irish Pub, obwohl Du endlich mal einen ruhigen Abend machen wolltest oder die zweite Hälfte des Referats, die Du übernimmst, während Dir selbst die Zeit fehlt. Wir sagen zu oft ja. Dabei muss ein klein wenig Egoismus manchmal sein, um nicht durchzudrehen. Ebenso wichtig: Grenzen setzen. Beende die toxische Freundschaft, die Dich schon viel zu lange belastet oder sage diesem einen viel zu aufdringlichen Menschen, dass Du mehr Raum brauchst.

2. Der Wühltisch

Jeder von uns hat diese eine Schublade oder Schreibtischecke, in der sich sämtliche Unterlagen von super wichtig bis völlig überflüssig stapeln. Wenn Du dann die Versicherungsnummer für Deinen neuen Job brauchst, musst Du Dich erstmal durch zehn GEZ-Rechnung, die Lohnabrechnungen der letzten vier Jahre, und Deine Zeugnisse ab der Grundschule wühlen. Ach, wenn es doch nur ein praktischeres Ablagesystem dafür gäbe…

3. Anderen eine Freude machen

Good vibes only.

Kleine Freuden im Alltag verbreiten ist nicht nur für alle anderen schön, sondern machen auch Dich selbst glücklicher. Also ruf doch heute einfach mal spontan bei Deiner Oma an oder bring Deiner besten Freundin ihren Lieblingssnack in die Uni mit. Einfach so. Good vibes only.

4. Dieser eine Arzttermin

Hörer abnehmen, Nummer eintippen, Namen sagen, Termin vereinbaren. So einfach könnte es sein – ist es aber nicht. Was genau so problematisch dabei ist, diesen einen Zahnarzttermin zu vereinbaren, ist mir ein Rätsel. Trotzdem schiebe auch ich ihn jedes Jahr bis zum letzten Moment auf. Schluss damit. Mach’s zu einer „No-brainer-Entscheidungen“: Nimm den Hörer einfach genau jetzt in die Hand – wenn das Telefon erstmal am Ohr ist, ist es eigentlich schon geschafft.

5. Mal wieder hinhören

Ok, dafür braucht es vielleicht nicht direkt einen Tritt in den Hintern, schön ist es trotzdem ab und an: die Kopfhörer abnehmen. Klar ist es chillig mit dem Lieblingsbeat im Ohr durch die Stadt zu laufen oder auf dem Weg zur Uni noch einen Podcast zu hören. Doch dabei verpassen wir die vielen oft nur unbewusst wahrgenommenen Geräusche des Alltags und witzige Gespräche und Situationen. Also einfach mal wieder die Kopfhörer raus und den Puls der Stadt auf sich wirken lassen.

6. Gönn’ Dir

Schon seit Monaten hast Du ein Auge auf dieses geniale, neue Restaurant in der Altstadt geworfen. Doch Dein innerer Schwabe und Dein knapper Kontostand verbieten es Dir, Dir diesen Abend zu leisten. Dabei ist die Finanzierung nur ein paar Bier weniger bei der nächsten Kneipentour entfernt ;) Also gönn Dir ab und an einfach mal diesen Restaurantbesuch, der ein kleines bisschen über Deinem Budget liegt.

7. Den Job kündigen, der Dir schon lange auf den Keks geht

Dein Chef schreit Dich täglich an, das Büroklima ist dahin und Dein Job macht Dir schon lange keinen Spaß mehr. Mal abgesehen davon, dass es so wirklich nicht zugehen sollte, bedeutet das ganz sicher nur eins: dass Du Deinen Job wechseln solltest. Der Step ist oft nicht leicht und kostet viel Überwindung. Doch es lohnt sich. Immerhin geht es jede Woche um 40 Stunden Deiner kostbaren Lebenszeit.

8. Endlich Plastikfrei werden

Ja, Gewohnheiten umzustellen ist lästig und anstrengend. Aber auf Plastik zu verzichten oder es zumindest auf ein Minimum zu reduzieren, ist gar nicht so schwer, wie Du denkst. Fürs erste reicht es schon, wenn Du versuchst, bei jedem Einkauf einen eigenen Stoffbeutel mitzubringen, um keine Extratüte zu benötigen. Und auch in good old Augsburg gibt es mittlerweile etliche Geschäfte und Möglichkeiten, die dabei helfen, auf plastikfreie Alternativen zurückzugreifen.

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