8 Dinge, die Du längst machen wolltest und jetzt anpackst – Teil 1

Wir alle kennen sie: die Dinge, die wir ewig vor uns herschieben, uns einfach nicht gönnen oder die immer wieder unter den Tisch fallen. Zeit zum Anpacken.

8 Dinge, die Du längst machen wolltest und jetzt anpackst – Teil 1

Es gleich zu erledigen? Wäre clever. Jemals so geschehen? Leider nein.

Wir alle kennen es: Irgendetwas geht kaputt, passt uns nicht mehr in den Kram oder sollte schon längst mal gemacht werden. Es gleich zu erledigen? Wäre clever. Jemals geschehen? Leider nein.

Wer wie ich ein absolutes Opfer der Prokrastination ist, hat sicher schon dutzende Male den Satz „Easy, das mach ich später, geht ja ganz schnell“, gesagt – um es dann nie wieder anzurühren. Deshalb hier das Memo an mich selbst und alle Aufschieber*innen: hoch mit den faulen Hintern und anpacken. Hier kommt die Liste der „Dinge, die schon längst erledigt werden sollten“.

1. Das Thema Organspendeausweis

Gleich mal ein ernstes Thema vorweg, denn hier geht es wortwörtlich um Leben und Tod. Egal ob Du bereit bist, nach Deinem Tod neues Leben zu schenken oder aus sehr guten Gründen strikt dagegen bist – triff’ die Entscheidung. In Apotheken und Praxen liegen die Formulare und Materialien immer aus. Du kannst den Ausweis aber auch einfach über die offizielle Homepage ausdrucken oder bestellen.

2. Der Haushalt 1.0

Die Türe quietscht schon seit dem Einzug, der Kleiderschrank quillt an allen Ecken über, Du läufst seit Wochen mit einem kaputten Zipper an der Jacke durch die Gegend und der Kühlschrank und der Ofen sind mehr als überfällig für einen Frühjahrsputz? Dann hopp: Alles zusammen kannst Du locker an einem mal nicht so verkaterten Samstagvormittag erledigen. Das Gefühl danach wird befreiend sein. Glaub mir.

3. Lästige Newsletter abbestellen

„Bing“. Das Email-Fach leuchtet auf. Vielleicht sind es die Prüfungsergebnisse oder meine Lohnabrechnung! Ein Blick in den Posteingang verrät: es ist ein lästiger Newsletter, der nicht vom Spam-Ordner gefiltert wurde. Der nervt schon seit Jahren. Echt ätzend. Aber wäre es nicht ganz einfach? Doch. Eine halbe Stunde Zeit nehmen, das Postfach durchkämmen und schon sind alle überflüssigen Newsletter abbestellt.

4. Dich bei dem Kumpel melden, an den Du schon ewig denkst

Eigentlich hattet ihr Euch vor ein paar Monaten (ok, vielleicht ist es auch schon ein Jahr her) endlich mal zum Kaffee verabredet, aber Dir kam kurzfristig was dazwischen. Seitdem herrscht Funkstille. Je länger sie herrscht, desto unangenehmer wird sie. Und je unangenehmer das Gefühl, desto weniger willst Du Dich melden. Plot Twist: vermutlich geht’s Euch beiden so. Es muss nur eine*r den ersten Step machen. Und das bist diesmal einfach Du.

5. Deine alten Smartphones wegbringen

Ich wag’ zu behaupten, dass wirklich jede*r mindestens ein oder zwei davon in verstaubten Schubladen liegen hat: alte Smartphones. Das bedeutet, ein noch verwendbares Handy oder recycelbares Metall werden verschwendet. Unnötig, denn Du kannst es entweder verschenken, verkaufen oder recyceln. Deine Optionen? Selbst weiterverkaufen, an ein Ankaufportal schicken, bei Recyclinghöfen oder gewillten Elektroläden abladen oder an Umwelt- und Sozialorganisationen wie den NABU oder BUND weitergeben. In Deutschland gibt es laut Schätzungen übrigens rund 124 Mio. unverwertete Althandys.

6. Der Haushalt 2.0

Einmal angefangen, kannst Du eigentlich auch gleich mal den ganzen Samstag dafür Opfern. Wie wär es zum Beispiel mit Pflanzen umtopfen? Oder damit, endlich die furchtbare, grüne Wand zu streichen, die Dein Vormieter hinterlassen hat. Oder aber Du wirst die Pfandflaschensammlung im Wert eines Wocheneinkaufs los und investierst das Geld in einen Internetvertrag, der auch wirklich die versprochene Verbindungsgeschwindigkeit hält? Heute ist der Tag, es anzupacken!

7. Das Fotoalbum dieser wirklich coolen Reise 2012

„Boah, erinnerst Du Dich noch an das witzige Bild von unseren ersten Surfversuchen in Portugal? Was für eine geile Reise das doch war… 2012“. Das Bild liegt vermutlich mit 3.580 anderen in einem Ordner, der lieblos unter dem Namen „Fotos“ auf Deinem Desktop verschimmelt. Daraus ein Album zu machen, nimmst Du dir auch schon mindestens seit 2013 vor. Statt Dich am nächsten verregneten Sonntag also gelangweilt durch Netflix zu klicken, packst Du Dir einfach Deinen Urlaubsbuddie und ein paar Bier und los geht's.

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