Modular: Unsere „Must-See“-Acts

Das Line-Up des Modulars ist endlich komplett und bietet auch in diesem Jahr wieder eine bunte Mischung sowohl für Musik-Kenner als auch Gelegenheitshörer.

Modular: Unsere „Must-See“-Acts

Nicht mehr lange, dann beginnt in Augsburg wieder die schönste Zeit des Jahres: Modular! Das heißt wieder drei Tage voller Spaß, Feierei und natürlich auch guter Musik. Auch in diesem Jahr hat sich das Team nicht lumpen lassen und dafür gesorgt, dass vom 31.5. bis 2.6. wieder einige Top-Acts den Wittelsbacher Park zum Festival-Paradies werden lassen. Um die sowieso schon große Vorfreude noch mehr anzuheizen, haben wir mal ein paar unserer „Must-Sees“ der Redaktion gesammelt, die wir euch selbstverständlich nicht vorenthalten wollen.

J. Bernardt lässt Chris‘ Indie-Herz höher schlagen

Auch heuer zeigt das Modular wieder, dass es ein gutes Händchen für angesagte Indie-Künstler und spannende Newcomer hat. Ich persönlich freue mich riesig, dass sie J. Bernardt angeln konnten, den ich letztes Jahr bei seinem Stop in München leider verpasst habe. Live konnte er mich ja schon als einer der beiden Sänger der belgischen Band Balthazar von seinem Talent überzeugen, deshalb bin ich mir sicher, dass er auch solo auf dem Modular eine ordentliche Show hinlegen wird. Großartig finde ich auch die israelische Gruppe theAngelcy. Die Folk-Truppe aus Tel-Aviv ist mit ihren eindringlichen und hochaktuellen Texten über Krieg und Frieden momentan sehr gefragt und ein heißer Tipp für Musikliebhaber! Wer auf authentischen 80ies-Retro-Sound steht, sollte unbedingt bei Hush Moss vorbeigucken. Allein die Saxophone und der eingängige Synthie-Sound sind der Hammer! Mein Geheimtipp sind übrigens Ätna aus Dresden. Zwar sehr experimentell, aber wer sich darauf einlässt, erlebt eine unglaublich atmosphärische, fesselnde Show, die unter die Haut geht!

![6058ddde-7b63-4769-a34d-6d5b2a250bf0]

Theresa trällert am liebsten zu den Songs von John Garner

Für mich geht einfach nichts über Bands, die richtig schöne, tiefgründige Lyrics schreiben. Darum freue ich mich ganz besonders darüber, dass dieses Jahr eine meiner Lieblingsbands aus Augsburg beim Modular auftritt: John Garner. Da die Folkband besonders in unserer Gegend schon länger kein Geheimtipp mehr ist, wird die Stimmung garantiert genial werden – perfekt zum mitsingen und abdancen! Ein weiteres Highlight auf dem Festival ist für mich das Tropical-Indie-Trio Cassia. Müsste ich ihren Sound kurz beschreiben, würde ich sagen: Eindeutig Gute-Laune-Songs, die ein wenig an Bombay Bycicle Club erinnern! Wer also jetzt schon richtig Bock auf Sommer, Sonne und Urlaubsfeeling hat, der hat mit Cassia garantiert die richtige Band gefunden. Mein heißer Tipp für alle, die auf richtig geilen und eingängigen Indierock stehen: Am Freitag unbedingt King Pigeon anhören. Ihre Songs sind Mal richtig rockig, mal gefühlvoll oder auch mit Funk- oder Blues-Elementen verfeinert – die vier Münchner Jungs bringen mit ihrem unglaublichen Sound garantiert die Bühne zum beben!

![0adea4ea-bc54-4730-9fbf-2b4cac4d63d1]

Johannes freut sich auf eine ordentliche Portion Hip-Hop

Trettmann verfolge ich schon seit vielen Jahren. Früher noch mit seinem Beinamen „Ronny“ war er mir vor allem aus der Reggae- und Dancehall-Szene ein Begriff. Seitdem seine Musik zunehmend eine Symbiose mit modernen Hip-Hop Elementen eingeht, konnte mich sein einzigartiger Stil vollkommen überzeugen. Ich freue mich auf eine ordentliche Portion Autotune-Melodien, denn wenn einer den umstrittenen Vocaleffekt benutzen darf, ist das zweifelsfrei Trettmann! Mit Errdeka bekommen wir einen Augsburger Sprechgesangsartisten zu sehen, der sich spätestens seit seinem Signing bei Prinz Pis Label „Keine Liebe“ deutschlandweit einen Namen in der Hip-Hop-Szene machen konnte. Ich hoffe vor allem auf die älteren Hits der „Eyeslow-Zeit“, denn richtig dreckig und roh mag ich die Vocals des MC‘s definitiv am liebsten! Afrob höre ich seit seinem „ASD-Projekt“ mit Samy Deluxe. Die Hip-Hop Legende hat mich schon auf vielen Festivals überzeugt. Wenn er den Song „Rolle mit Hip-Hop“ spielt, ist mein Oldschool-Herz definitiv nicht mehr zu halten. Mit Johnny Rakete habe ich bereits einen entspannten Abend auf dem Campingplatz des „Splashs“, Deutschlands größtem Hip-Hop Festival, verbracht. Schön, dass er seinen „Golden-Era-Sound“ bald in Augsburg performt!

![d462241a-7cd7-4ee9-956b-2cb55152de30]

Marie geht steil bei den Headlinern Von wegen Lisbeth und Olli Schulz

Zum ersten mal habe ich Von wegen Lisbeth irgendwann gegen Ende 2016 im Auto eines Kumpels gehört, als wir auf dem Weg zum Bouldern waren. In meiner Ahnungslosigkeit habe ich mich dann vorsichtig erkundigt, was das denn für eine Band ist, die mir da mit ihren unterhaltsamen und modernen Texten so einen peppigen Ohrwurm verpasst. Scheinbar ist da ein echt gutes Stück deutsche Musikgeschichte an mir vorbei gegangen, denn die Band existiert eigentlich schon seit 2006. Nach der Bandgründung unter dem Namen “Fluchtweg”, einer Namensänderung in “Harry Hurtig” und dem Debutalbum “Grande” im Jahr 2016, hat sich Von wegen Lisbeth auf der Liste der beliebtesten deutschen Indie-Pop-Bands sehr weit nach oben gearbeitet. Für mich ist klar: Das Konzert wird eine riesen Gaudi!

Worauf ich mich außerdem sehr freue: Der Auftritt des Singer-Songwriters, Schauspielers und Nebenberufs-Moderators des “Fest und Flauschig”-Podcasts Olli Schulz. Mit seinem neuen Album im Gepäck kommt er dieses Jahr als Headliner zu uns aufs Modular und ich bin echt gespannt was er für uns vorbereitet hat. Wer ihn nicht kennt: “Einfach locker und straight-forward” kann man sowohl über seine Stimme, als auch seine Texte sagen. Diese haben modernen Alltagsbezug, vermitteln gute Laune und zaubern hier und da ein Lächeln ins Gesicht. Mal ein bisschen rockig, mal doch eher Indie-Pop ist Olli Schulz der Typ, der richtige Sommerstimmung aufkommen lässt.

![c8505565-21a3-4ed1-80de-5a0dfbfbf37d]

Und hier gibt's den kompletten Time-Table zum selber stöbern:

![b51e56f9-f0c0-46b8-9ce7-4dec2535ed80]

Logo