Sonne, Beats und bekannte Gesichter: Das war der erste Tag am Modular | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Bekannte Gesichter, energiegeladene Moshpits und kreative Mitmachangebote – das Modular 2026 hat bei bestem Wetter einen gelungenen Auftakt gefeiert. Es ist klar: Dieser Start macht Lust auf mehr!

Sonne, Beats und bekannte Gesichter: Das war der erste Tag am Modular

Für die Jugendlichen aus Augsburg gibt es drei feste Termine im Jahr: das Modular, die Sommernächte und Weihnachten. Hier packen alle Studierenden und Weggezogenen ihre Koffer und kehren nach Hause zurück, um dann die ganzen bekannten Gesichter wiederzutreffen. Am ersten Tag des Modulars konnten somit viele Erinnerungen aufleben und zugleich neue, unvergessliche Momente gesammelt werden.

Sommerliche Festivalstimmung zum Auftakt

Schon um 14 Uhr startete das Modular am Gaswerk und erste Besucher strömten auf das Festivalgelände. Wie immer hat die Crew sich eine liebevolle Gestaltung des Geländes überlegt und mit bunten Girlanden über den Ständen sowie kleineren hölzernen Pavillons für die perfekte Festivalstimmung gesorgt. Je weiter die Zeit voranschritt und die Temperaturen sanken, desto voller wurde auch das Gelände. Viele Besucher ließen sich offenbar bewusst noch etwas Zeit, bevor sie bei der Hitze auf das Festivalgelände kamen – denn das erste Mal seit Jahren können wir uns freuen: An diesem Pfingstwochenende soll kein Regen anstehen! Im Gegenteil: bis zu 30 Grad soll das Thermometer in den kommenden Tagen klettern. Aber beschweren wollen wir uns darüber nicht, nachdem die vergangenen Jahre oftmals Schauer das Festival überraschten.

Zwischen Indie-Pop und Moshpits

Mit Sonnenbrillen und Hüten ausgestattet sammelten sich die Besucher also auf dem Gelände. Das Line-up war schon am ersten Tag vielversprechend und bot zahlreiche Highlights. So stand beispielsweise um 17.30 Uhr Frederik auf der Bühne am Park – es war das erste Festival für ihn, wie der 22-Jährige berichtete. Mit Indie-Pop von einer ganz anderen Seite begeisterte er sein Publikum, denn er zeigt sich in seinen Songs verletzlich und trotzig zugleich. Weiter ging es an der Bühne am Kessel mit „Yung Pepp“, dem wohl jüngsten Künstler auf dem Festival. Gerade einmal 17 Jahre ist er alt und wurde für den Auftritt am Modular einen Tag lang von der Schule befreit. Doch Unsicherheit? Die merkt man dem Leipziger nicht an, wenn er auf der Bühne steht. Im Gegenteil: Er weiß, wie er die Menge zum Toben bringt und trifft mit seinen Texten über das Erwachsenwerden und das Nicht-gesehen-Werden durch die Politik einen Nerv der Zeit.

Ski Aggu bringt das Modular zum Beben

Bis in den Abend hinein gingen die Konzerte auf den großen Bühnen weiter. So sorgte beispielsweise die Band „Ibiza“ in weißen Anzügen für ausgelassene Stimmung, gefolgt von einem Highlight für viele: Ski Aggu. Bereits 2023 stand der deutsche Rapper beim Modular auf der Bühne, nachdem er kurz vorher seinen großen Durchbruch mit „Friesenjung“ gefeiert hatte. Im Jahr darauf spielte er ein ausverkauftes Konzert im Kesselhaus.

Um 21.45 Uhr strömten also auch auf dem Modular zahlreiche Schaulustige zu seinem Auftritt und warteten darauf, dass der Vorhang falle und ihr Star mit der weißen Skibrille zu sehen sein würde. Mit einem beeindruckenden Bühnenbild, das ihn selbst in enormer Größe abbildete, sorgte Ski Aggu über eine Stunde lang für beste Stimmung. Moshpits durchzogen die Menge, Backgroundtänzer heizten dem Publikum ein und Konfettikanonen machten die Nacht unvergesslich. Doch danach ins Bett? Auf keinen Fall! Das letzte Konzert des Abends gehörte der Rockband „Blackout“, die den perfekten Abschluss bildete und vor allem eines machte: Lust auf mehr an den kommenden Tagen! Doch nicht nur auf den beiden Hauptbühnen wurde an diesem Tag musikalisch einiges geboten – auch an der Clubbühne legten DJs wie Lou Velvet, Matze Sampler und Dominik Marz auf. Auch den legendären Club-Bulli gibt es in diesem Jahr natürlich wieder.

Modular: Mehr als nur Musik

Es war nicht nur die Musik, die den ersten Tag des Modulars einzigartig machte. Auch das Platzprogramm bietet wieder eine bunte Vielfalt fantastischer Mitmachangebote. Bei den Ständen sind unter anderem Amnesty International, Regardez Vintage, die Pfadfinder sowie Fridays for Future vertreten, die sich alle kreative Angebote überlegt haben. Ob ihr also Schmuck selber basteln, Second-Hand-Mode kaufen oder eine Runde Bierpong spielen möchtet – da ist für jeden etwas dabei! Selbst Tattoos als Erinnerung könnt ihr euch stechen lassen. Auch die Rollschuhbahn im Inneren des Kesselhauses ist wieder geöffnet, sodass ihr bei entspannter Musik eure Runden drehen könnt. Abgerundet wird das Festivalerlebnis von dem kulinarischen Angebot – alles vegetarisch und vegan. Freuen könnt ihr euch hier auf eine breite Auswahl, darunter Döner, Burger, Langos, Burritos sowie Pommes. Auch für die süßen Gelüste ist natürlich gesorgt, unter anderem durch Baumstriezel, gefüllte Donuts sowie Eiscreme.

Ein Auftakt, der Lust auf mehr macht

Das Modular hat damit am ersten Tag voll überzeugt und definitiv Lust auf mehr gemacht! Zwei Tage lang könnt ihr noch am Gaswerk feiern – doch vor wenigen Wochen kam vom Stadtjugendring die traurige Nachricht, dass es das Modular in dieser Form 2027 nicht mehr geben soll. Doch wenn ihr Ideen habt, wie das Festival in Zukunft in anderem Format fortgeführt werden könnte, habt ihr beim Modular-Stand die Möglichkeit, eure Ideen anzubringen. Mehr dazu erfahrt ihr hier: