Maske auf oder ab? So handhaben es die Augsburger Läden

Seit Sonntag, den 3. April, gilt in Supermärkten und anderen Läden keine Maskenpflicht mehr. Doch nach dem Hausrecht kann jeder Laden eigene Regeln aufstellen. Wir haben uns in Augsburg umgesehen.

Maske auf oder ab? So handhaben es die Augsburger Läden

Für die einen war es eine große Erleichterung, für die anderen kam es zu früh. Fakt ist, dass wir seit fast einer Woche ohne Maske in eine Bar, ein Restaurant, ein Geschäft oder in den Supermarkt laufen können.

Die FFP2-Maskenpflicht in Innenräumen ist nicht länger gesetzlich vorgeschrieben. Ausnahmen bilden lediglich Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Arztpraxen, Seniorenheime und der öffentliche Nahverkehr.

Jeder Laden kann eigene Regeln aufstellen

Allerdings: GeschäftsinhaberInnen, RestaurantbesitzerInnen und Co. dürfen gemäß ihrem Hausrecht eigene Regeln aufstellen. Das bedeutet, dass es durchaus sein kann, dass ihr hier und da noch eine Maske aufsetzen müsst.

Wir haben einen kleinen Spaziergang durch die Augsburger Innenstadt gemacht und nachgesehen: Welche Läden haben sich für die Beibehaltung der Maskenpflicht entschieden?

Hier gilt die Maskenpflicht

Was uns zuerst auffällt: Die meisten Läden haben ihre Maskenpflicht-Hinweise abgehangen. Doch hier und da sieht man neue Hinweise.

Bei der Schlosserschen Buchhandlung heißt es beispielsweise: „Superhelden tragen freiwillig Maske – trage auch Du eine FFP2- oder OP-Maske.“ Den gleichen Hinweis entdecken wir beim Juwelier Rathgeber.

Beim Eckerle Studio findet man an der Tür einen ähnlichen Hinweis. „Freiwillig für uns alle“ heißt es hier.

Eine eindeutige Maskenpflicht besteht nach wie vor beim Tiefbauamt der Stadt Augsburg in der Annastraße 16.

Bei der Bar Sausalitos hängt das „Maskenschild“ noch prominent an der Türe. Ebenso gilt in der Oberbank in der Maximilianstraße weiterhin die FFP2-Maskenpflicht.

Die Heilig-Kreuz-Apotheke in der Ludwigstraße hat sich auch für die Maskenpflicht entschieden:

Bei Woll-Schaefer am Moritzplatz wird den KundInnen durch einen Zettel an der Tür erklärt: „Wir dürfen Sie wieder ohne Zugangsbeschränkungen und ohne Tragen einer Mund-Nasen-Maske im Geschäft bedienen. Natürlich dürfen Sie auch künftig eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn Sie sich so wohler bei uns fühlen.“ Weiter heißt es: „Unsere Mitarbeiterinnen tragen noch eine Maske, wenn wir den Mindestabstand zu Ihnen eventuell nicht einhalten können.“

Trotz Freiwilligkeit: Die Maske ist präsent

Insgesamt fällt uns auf, dass die meisten KundInnen in den Läden nach wie vor eine FFP2-Maske tragen, auch wenn dies nicht explizit von den Läden vorgeschrieben wird. Diese Beobachtung deckt sich mit den Ergebnissen unserer Umfragen, kurz vor dem 3. April. Die Mehrheit der Umfrage-TeilnehmerInnen hatte angegeben, in einigen Situationen, wie beispielsweise in gut besuchten Läden oder im Supermarkt, weiterhin eine Maske tragen zu wollen.

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