Lockerungen: Inzidenzwert in Augsburg den fünften Tag unter 150

Der Inzidenzwert in Augsburg sinkt kontinuierlich. Gestern, am 17. Mai, lag er zum fünften Mal in Folge unter dem Wert von 150. Was das bedeutet, haben wir für euch zusammengefasst. Außerdem: Warum gerade kaum Erstimpfungen gemacht werden.

Lockerungen: Inzidenzwert in Augsburg den fünften Tag unter 150

In Augsburg wird fleißig geimpft: Insgesamt bekamen bereits 111.555 Personen in Augsburg eine Corona-Impfung (Stand: 16. Mai. 21). Rund 35.000 davon haben schon ihre Zweitimpfung erhalten. Gleichzeitig sinken die Inzidenzwerte stetig. Am gestrigen Montag, den 17. Mai, lag der Wert zum fünften Mal an aufeinanderfolgenden Tagen unter 150 und bewirkt damit Lockerungen.

Shoppen wird wieder etwas einfacher

Bislang durfte der Einzelhandel, mit Ausnahme von Drogerie, Buchhandel, Blumengeschäften, Lebensmittelgeschäften oder ähnlichem, nur Click and Collect anbieten. Ab Mittwoch, den 19. Mai, ist das Einkaufen im Laden, beziehungsweise Click and Meet wieder erlaubt. Voraussetzung: Ein negativer, tagesaktueller Coronatest, vollständige Impfung gegen Corona oder Genesung. Außerdem muss vor dem Besuch des Geschäfts ein Termin vereinbart werden.

Schulen

Schon am Sonntag, den 16. Mai, wurde der Inzidenzwert von 165 zum fünften Mal unterschritten. Das bedeutet, dass an Grundschulen und Förderschulen ab Dienstag, den 18. Mai wieder Wechsel-, beziehungsweise Präsenzunterricht stattfinden kann.

Aktuell kaum Erstimpfungen

Wie das Impfzentrum Augsburg der Stadt mitteilte, werden in dieser Woche aber kaum Erstimpfungen stattfinden. Dafür gibt es zwei Gründe:

  1. Mitte April wurde der Abstand zwischen Erst- und Zweitimpfung verlängert. Das hatte zur Folge, dass in diesem Zeitraum sehr viele Erstimpfungen verabreicht wurden und daher aktuell viele Zweitimpfungen anstehen, wie die Stadt Augsburg in ihrer Pressemitteilung vom 17. Mai, erklärt.

  1. Derzeit werden nur geringe Mengen an Impfstoff an die Impfzentren geliefert. Lediglich mit dem Impfstoff Moderna können derzeit Erstimpfungen vorgenommen werden. Da Moderna nicht transportabel ist, kann er ausschließlich im Impfzentrum verteilt werden und nicht über die mobilen Teams. Aufgrund der geringen Impfstoffmenge finden auch bei den Hausärzten eher Zweit- als Erstimpfungen statt.

Die Stadt und das Impfzentrum hoffen auf baldige, größere Liefermengen an Impfstoff, um die Kapazitäten von rund 3.000 Personen täglich, die geimpft werden können, bald wieder nutzen zu können.

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