Marie-Josephine Eckloff bringt „Licht ins Dunkle“ im Zwischenzeit

Der Pop-Up Store Zwischenzeit wird bis zum 2. März zur Ausstellungs-Bühne der Hochschulstudentin. Es geht um das tabuisierte Thema Gewalt in der Erziehung.

Marie-Josephine Eckloff bringt „Licht ins Dunkle“ im Zwischenzeit

Die Masterstudentin Marie-Josephine Eckloff präsentiert vom 18. Januar bis 2. März ihre Abschlussarbeit im Pop-up Store „Zwischenzeit”. Es geht um das problematische Thema der Gewalt gegen Kinder in der Erziehung, womit Marie-Josephine „Licht ins Dunkle” bringt. Sie gewährt einen Einblick in die durch Gewalt geprägte Kindheit einiger Zeitzeugen und lädt Besucher*innen dazu ein, selbst ein Teil der Ausstellung zu werden. Die Ausstellung verdeutlicht, dass häusliche Gewalt gegen Kinder vielschichtig sein und viele Gestalten annehmen kann. Sie zeigt, welche Konsequenzen das Thema mit sich bringt – sowohl für den Einzelnen, als auch für die Gesellschaft.

Das Dunkle

„Das Dunkle” bezieht sich sowohl auf heutige, als auch auf vergangene Szenarien der häuslichen Gewalt im Bereich der Erziehung. Verbunden werden diese Szenarien durch das Kaschieren, Verteidigen und Verdrängen der beteiligten Personen. Es wird die Frage gestellt, wie Gewalt an Kindern in den vergangenen Jahrhunderten aussah und was sich seit dem verändert hat. Was erlebten frühere Generationen und wie wird heute mit dem Thema umgegangen?

Das Licht

„Das Licht” sind im Grunde alle Maßnahmen, die gesellschaftlich getroffen werden, um Aufmerksamkeit auf das Thema zu lenken. Gewalt an Kindern darf nicht im Verborgenen bleiben, sondern sollte thematisch sichtbar gemacht werden. Nur so können Gründe und Auslöser erkannt werden, diese können reflektiert werden und schlussendlich kann Gewalt aufgehalten und verhindert werden.

Die Ausstellung in der Annastraße ist von Donnerstag bis Montag zwischen 15 und 20 Uhr geöffnet. Am 29.01. findet außerdem eine Podiumsdiskussion mit Experten statt.

Die Podiumsgäste sind…

Sabine Rochel, Kriminalhauptkommissarin Schwaben Nord
(Beauftragte der Polizei für Kriminalitätsopfer)

Prof. Dr. Andrea Kerres, Traumatherapeutin
(Traumahilfe Netzwerk Augsburg & Schwaben e.V.)

Prof. Dr. Eva Matthes, Lehrstuhl für Pädagogik
(Universität Augsburg)

Stefan Lasch, Sozialdienstleitung
(Amt für Kinder, Jugend und Familie in Augsburg)

Nazan Simsek, Fachanwältin für Familienrecht
(Deutscher Kinderschutzbund, Kreisverband Augsburg)

Adresse: Augustana Saal, Annahof 4, 86150 Augsburg
Einlass 17.30 Uhr, Beginn 18 Uhr, Ende ca. 20 Uhr

Logo