IDAHIT* – Liebe ist Liebe

Auch heutzutage sind LGBTQ*-Menschen von Diskriminierung betroffen. Der IDAHIT* weist darauf in Form einer vielseitigen Veranstaltung kritisch hin.

IDAHIT* – Liebe ist Liebe

Wusstest Du, dass am Perlachturm homosexuelle Menschen in Käfige gesperrt wurden? Dort mussten sie teilweise bis in den Tod hungern. Auch, wenn unsere heutige Gesellschaft deutlich bunter und toleranter ist, haben es sich viele Menschen zur Aufgabe gemacht, weiterhin für Vielfalt einzustehen.

„Keine Angst vor Vielfalt!“ – das ist es, was viele engagierte Menschen weltweit motiviert, den IDAHIT*-Tag zu organisieren. Was zunächst wie ein Zungenbrecher wirkt, hat in Wirklichkeit einen tiefgreifenden Hintergrund. Wir schreiben den 27. Mai 1990. Die WHO beschließt Homosexualität aus dem Diagnoseschlüssel zu streichen. Der „Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter- & Transphobie“ kurz IDAHIT* erinnert jährlich am 17. Mai an diesen historischen Tag, der für das Verständnis einer modernen und toleranten Gesellschaft einen wichtigen Baustein darstellt.

Auch in Augsburg feiern wir den Tag mit einem vielfältigen Programm. Der Organisator Marcel Albig sagt dazu: „Wir möchten eine Botschaft an die Augsburger schicken und aufzeigen, wo es überall noch Diskriminierung gibt und, dass dies kein Grund zu Sorge oder Angst ist“. Veranstaltungen wie der IDAHIT* sollen zu mehr Toleranz beitragen. Mit einem spannenden Programm betonen sie eines besonders: Liebe ist Liebe.

Ein abwechslungsreiches Programm

Von 13-15 Uhr warten am Königsplatz verschiedene Mitmach-Aktionen. Um 14 Uhr startet die zentrale Kundgebung mit einer Rede. Als symbolischer Akt werden 175 Luftballone in die Luft entsandt.

Um 15:15 Uhr beginnt eine Stadtführung unter dem Motto: „Auf den Spuren von Lesben, Schwulen und queeren Menschen. 600 Jahre in 90 Minuten“. Vorbei an historischen Szene-Treffpunkten führt die Tour letztlich zur Zukunftsausstellung „Augsburg 2040“ im Textilmuseum.

Einen würdigen Abschluss findet der Tag um 17:15 Uhr im TIM mit dem Film „Pride“. Der Streifen erzählt von einer Londoner Schwulen- und Lesbengruppe, die in den 80er Jahren unter dem politischen Klima zu leiden haben. Als Aktivisten versuchen sie sich mit streikenden Bergarbeitergruppen zu solidarisieren. Es ist die liebevolle Geschichte von zwei parallelen Welten, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Kann das Eis gebrochen werden?

Das gesamte Programm ist kostenfrei. Für die Filmvorführung musst Du Dich bereits vorab anmelden.

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