Leerstände in der Augsburger Innenstadt bekommen neue Funktion

In verlassene Läden soll jetzt Licht kommen: Mit einer Pop-Up-Galerie. Wer dahinter steckt und was es zu sehen geben wird, erfahrt ihr jetzt.

Leerstände in der Augsburger Innenstadt bekommen neue Funktion

Ob in der Annastraße, der Karlstraße oder in der Karolinenstraße – in Augsburg gibt es so einige leerstehende Ladenflächen, die oft ein unschönes Bild abgeben. Halb zerrissene Plakate, kahle Wände und Dunkelheit blicken einem entgegen. Das wollen drei Kreative aus der Region ändern.

Fotografie und Licht

Wenn ihr in den letzten Tagen aufmerksam durch die Karolinenstraße gelaufen seid, ist euch vielleicht schon ein großes Foto aufgefallen, das dort im Schaufenster eines ungenutzten Ladens hängt. Es ist Teil der Pop-Up-Galerie im früheren Champions-Laden. Hier werden verschiedene FotografInnen im Wechsel Bilder präsentieren. In den kommenden Wochen könnt ihr Fotos sehen, die allesamt an Orten mit außergewöhnlichem Licht entstanden sind. Manche Motive wurden im hohen Norden aufgenommen, manche im Süden. Auch abstrakte Fotokunst und Fine-Art-Fotografien werden ausgestellt. Dahinter steckt der freie Fotograf und Gründer der Lighthouse Fotoschule in Augsburg, Stefan Mayr.

Wie kam es zum Projekt?

Schluss der traurigen Sicht auf gähnend leere Räume!

Die Pop-Art-Galerie wurde von Sven Kroll, Stefan Mayr und Alexander Görbing zusammen mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Augsburg auf die Beine gestellt. Leere Schaufenster müssen nicht sein, dachten sich die drei. Das Konzept ermöglicht, die Leerstände in der Innenstadt flexibel zu nutzen.

Die Ausstellungen sollen alle sechs bis acht Wochen wechseln. So bekommen viele verschiedene KünstlerInnen die Möglichkeit, ihre Bilder zu präsentieren und wir PassantInnen haben regelmäßig etwas Neues zu bewundern. Für die Präsentation wird ein besonderes Rahmensystem verwendet, das immer wieder neu bestückt und auch beleuchtet werden kann.

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