Too Good To Go ist in Augsburg auf dem Vormarsch: 22 Läden sind dabei!

Auf der App „Too Good To Go“ können Läden ihre Waren anbieten, bevor sie sie wegwerfen. In Augsburg nehmen immer mehr Betriebe teil. Ein großer Erfolg im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung.

Too Good To Go ist in Augsburg auf dem Vormarsch: 22 Läden sind dabei!

Das Konzept von „Too Good To Go“ ist denkbar simpel. Die App bietet Betrieben eine Plattform, auf der sie ihre Waren, die sie sonst wegwerfen, ohne großen Mehraufwand doch noch verkaufen können. Weil es sich bei den Waren um Produkte kurz vor dem Verfallsdatum oder um nicht mehr ganz so frische Waren handelt, werden sie deutlich günstiger angeboten. So profitiert auch ihr als Kunden.

Die teilnehmenden Betriebe packen sogenannte „Magic Bags“. Weil Läden natürlich nicht im Voraus wissen können, was an einem Tag übrigbleibt, sind die Überraschungstüten immer anders gefüllt. Ihr seht dann in der App das Angebot des Betriebs und könnt euch eine Tüte reservieren und zum vereinbarten Zeitpunkt abholen. Schon seid ihr Lebensmittelretter!

Warum Apps wie Too Good To Go wichtig sind

Die App sorgt dafür, dass weniger Lebensmittel, die eigentlich noch verzehrbar wären, im Müll landen. Leider wird etwa ein Drittel der weltweit für den menschlichen Verzehr hergestellten Lebensmittel weggeworfen.

Ein Drittel aller Lebensmittel wird verschwendet

Die Verschwendung fängt oft schon bei der Produktion an, zieht sich über die Lagerung und die Verpackung bis hin zum Verkauf und passiert in letzter Instanz bei uns zu Hause. Es ist längst an der Zeit, dass wir zusammenarbeiten, um die Vernichtung von wertvollen Lebensmitteln einzudämmen.

Vor einem Jahr hinkte die Umsetzung der Idee noch ein wenig, da die Anzahl der teilnehmenden Betriebe in Augsburg schier zu klein war, um das Angebot attraktiv zu machen. Das hat sich jetzt aber geändert!

Diese Läden im Umkreis von 10 km um Augsburg sind schon dabei:

Alnatura • AuxBowl’s • Bio Basic • Caffè Centro • CBD Buddy • deli2go • Dunkin’ Donuts • Eilles • Hussel • ibis Hotel • Jet Tankstelle • Konditorei Schenk • Lieblingscafé • Nordsee • nude • N8stallung • Paulikocht • Schlossgaststätte Wellenburg • Smootherei • Starbucks • Violas’ • Yaboni Soho

In der kostenlosen App könnt ihr sehen, wie das Angebot der einzelnen Betriebe aussieht und vielleicht seid ihr ja schon bald stolze Lebensmittelretter_innen.

Foodsharing: Too Good To Go steht nicht allein

Die Plattform foodsharing.de verfolgt das gleiche Ziel wie Too Good To Go. Dabei kooperiert Foodsharing genauso mit Betrieben, allerdings in anderer Form: Ihr könnt euch als Foodsaver engagieren und die Aufgabe übernehmen, überschüssige Ware der Betriebe auf die insgesamt sieben „Fairteiler“ in Augsburg verteilen. An den Fairteiler-Orten steht ein Kühlschrank, an dem sich jeder, der möchte bedienen kann.

Dass sich legale Strukturen zur Rettung von Lebensmitteln immer weiter ausbauen ist ein großer und wichtiger Schritt, auch im Hinblick auf die Einhaltung unserer Klimaziele. Einen wichtigen Anstoß hin zum Aufbau von Plattformen wie Too Good To Go hat sicher auch das Containern gegeben, das sich bis heute in einer Grauzone bewegt.

Wir bleiben gespannt wie viele Betriebe sich in Zukunft noch an der Lebensmittelrettung beteiligen!

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