Wusstet ihr schon? - 7 kuriose Fakten rund um die Weihnachtszeit

Diese Fakten fallen zwar definitiv in die Kategorie „unnützes Wissen“, doch gerade deshalb sind sie ausgesprochen interessant und können oftmals für den ein oder anderen Lacher sorgen.

Wusstet ihr schon? - 7 kuriose Fakten rund um die Weihnachtszeit

Ob beim Smalltalk, unter Freund:innen oder am Mittagstisch mit Kolleg:innen – ihr wollt ein paar coole Sprüche raushauen, die anderen mit eurem Wissen zum Staunen bringen und gleichzeitig auch noch für eine locker lustige Stimmung sorgen? Dann seid ihr hier genau richtig, denn wir haben für euch einige skurrile Fakten rund um die Weihnachtszeit herausgesucht.

Weihnachten: Das Fest der Liebe?

Das mag bei einigen Menschen zwar zutreffen, doch häufig ist die Weihnachtszeit ein echter Beziehungskiller. Statt einem Fest der Liebe sind die Feiertage für viele Paare die letzten gemeinsamen Tage. Liegt das an dem ganzen Weihnachtsstress oder daran, dass nach dem Fest die große Besinnung kommt? Wahrscheinlich an beidem. Hinzu kommen noch hohe Erwartungen und damit einhergehende Enttäuschungen, wenn diese an den stressigen Festtagen nicht erfüllt werden. Auch finanzielle Ursachen führen häufig zu Streit, beispielsweise wenn der Partner bei der Wahl der Geschenke für Freund:innen und Familie zu viel Geld ausgibt. Studien zufolge informieren sich nach den Weihnachtsfeiertagen rund doppelt so viele Menschen wie sonst über das Scheidungsrecht und auch die tatsächlichen Beziehungsabbrüche erfahren zu dieser Zeit eine Spitze.

„Last Easter I gave you my heart“

Ende November und schon geht es los: „Last Christmas“ läuft im Radio rauf und runter. George Micheal erzählt darin eine Geschichte bitterer Enttäuschung: Er hat sein Herz verschenkt, doch dann hat sie es sich anders überlegt. Apropos anders überlegt – angeblich soll „Last Christmas“ ursprünglich ein Oster-Song gewesen sein. Als die Plattenfirma im Jahr 1984 jedoch noch schnell einen Weihnachtshit brauchte, kramte der junge George wohl seinen Song „Last Easter“ aus der Schublade hervor und schrieb ihn kurzerhand in einen Weihnachtshit um. Ob das Lied sonst wohl auch so ein Erfolg geworden wäre?

Der Baum steht Kopf

Er ist grün, der Star jeder Weihnacht und wird aus voller Kehle besungen: der Tannenbaum. Obwohl er heute ein bedeutendes Symbol für Weihnachten geworden ist, gibt es den Brauch erst seit rund 450 Jahren. Bis in das 20. Jahrhundert hinein hingen die Bäume noch in zahlreichen Wohnzimmern mit der Spitze nach unten von der Decke. Vermutlich wurde diese Tradition von den grünen Zweigen abgeleitet, die man als Zeichen für Hoffnung und Licht in der dunklen Jahreszeit aufhing. So ungewöhnlich das auch anmuten mag, spart ein Weihnachtsbaum an der Decke immerhin Platz und kann auch nicht so leicht umgestoßen werden.

Das Geheimnis von Rudolph

Jeder kennt das wohl berühmteste Rentier der Welt: Rudolph. Als eines der neun Rentiere zieht er den Schlitten von Santa Claus und eroberte weltweit schon zahlreiche Herzen – doch was ist sein Geheimnis? Männliche Rentiere werfen ihr Geweih am Ende der Paarungszeit im Spätherbst ab. Lediglich die Weibchen brauchen ihr Geweih dann noch, um während der Schwangerschaft im Winter die kargen Futterstellen zu verteidigen und so genug Nahrung für sich und ihr Kalb zu sichern. Sie werfen ihr Geweih deshalb erst im Frühling ab. Was schließen wir also daraus? – Rudolph muss entweder weiblich oder kastriert sein.

Die Wahrheit über den Christstollen

Das buttrige Hefeteiggebäck ist eine beliebte Alternative zu Plätzchen sowie Lebkuchen und für viele aus der Weihnachtszeit gar nicht mehr wegzudenken. Ob mit oder ohne Rosinen, mit Marzipan oder Mohnfüllung – ein Stück des leckeren Weihnachtsgebäcks schmeckt immer gut. Ursprünglich galt der Christstollen als Fastenspeise und hat seine Ursprünge im 15. Jahrhundert. Seine Form und sein Aussehen soll er vom eingewickelten Jesuskind haben. Der weiße Puderzucker steht hierbei symbolisch für die Windel beziehungsweise das weiße Leinentuch, welches das Christkind umhüllte.

Weihnachtsmann mit Diplom

Ihr habt eure Berufung noch nicht gefunden oder seid auf der Suche nach einer Schulung ganz besonderer Art? Dann könnt ihr eine Ausbildung zum Weihnachtsmann machen. Die älteste Schule befindet sich im US-Staat Michigan. Dort werden seit 1937 Weihnachtsmänner ausgebildet. Doch auch hierzulande habt ihr die Möglichkeit für eine solche Ausbildung. In Köln beispielsweise gibt es eine Schule, an der ihr nach einem eintägigen Seminar ein Diplom abschließen könnt. Dort lernt ihr Weihnachtslieder, Tanzen sowie Geschichten erzählen.

Last Day – Last Christmas

Im Dezember 2012 sperrte sich ein Moderator des privaten Radiosenders Baden.fm im Studio ein und spielte „Last Christmas“ 14 Mal am Stück bevor seine Kolleg:innen schließlich die Studiotür aufbrechen mussten, um ihn zu stoppten. Der Grund? Die Panik vor dem Weltuntergang, den die Mayas damals vorhergesagt hatten. „Wir haben uns gedacht, ich habe mir gedacht, nutz doch die Gelegenheit, falls die Maya recht bekommen, wenigstens ein bisschen Weihnachten zu feiern“, erzählte der Moderator gegenüber dem Spiegel. Ursprünglich hatte er den Song 24 Stunden am Stück spielen wollen, doch vorher war er aus dem Studio geworfen worden.

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