Konzert-Highlights im April

In Augsburg finden mehr Konzerte statt, als viele mitbekommen. Wir helfen euch dabei, sie aufzustöbern.

Konzert-Highlights im April

Meteorologisch gesehen bietet der April bekanntlich immer einige Überraschungen. An einem Tag scheint die Sonne und die Grill-Finger fangen an zu jucken. Dann herrscht wiederum so eine nass-kalte Tristesse, dass die Laune im Keller verschwindet. So unberechenbar das Wetter ist, so beständig zieht es auch im vierten Monat des Jahres vielversprechende Live-Acts nach Augsburg. Das Musikliebhaber-Herz kann höher schlagen.

13.4.: FAZI | Grandhotel Cosmopolis

Wenn eine Band im Grandhotel spielt, ist ein ganz besonderes Konzert-Erlebnis vorprogrammiert. Ganz im Sinne der weltoffenen und völkerverständigenden Location gibt es mit der chinesischen Band FAZI einen spannenden Post-Punk / Indie-Rock zu hören, der mal schneller, mal langsamer, aber immer atmosphärisch daherkommt. Die Extravaganz beginnt auch schon beim Support Slow Boat To China, die eine Instrumentierung vom Horn über Cajon, Percussion, Maultrommel, Melodika bis hin zu den Klassikern Gitarre, Bass, Schlagzeug auffahren und einen Sound irgendwo zwischen Popmusik und Underground zelebrieren.

14.4.: The Gardener & The Tree | Kantine

Der Hype um das Folk Genre, der mit Mumford & Sons und Konsorten aufkam, ist zwar schon seit längerer Zeit wieder abgeflacht. Nichtsdestotrotz können Akustikgitarren, mehrstimmiger Gesang und lebensnahe Texte immer noch die Menschen begeistern. Bei The Gardener & The Tree wird dieser Sound in energiegeladener, tanzbarer Version und mit einer Reibeisenstimme serviert, bei der Fans von Henning May oder Fil Bo Riva dahinschmelzen dürften. Unterstützung bekommen die Schweizer von unseren lokalen Indie-Folk-Lieblingen Philomenas Tailors.

17.4.: Black Seah Dahu | Provino Club

Ein weiterer Geheimtipp aus der Schweiz kommt mit der Singer-Songwriterin Black Sea Dahu in den Provino Club. Benannt nach dem Fabelwesen Dahu aus ihrer Heimat und gepaart mit der Liebe zum Surfen verbindet Janine Cathrein ihre dunkle, raue Stimme mit Poesie und sanften Gitarrenklängen. Zusammen mit ihrer Band ergibt das Arrangements, die sich vielschichtig und groß entfalten. Dazu noch in der heimeligen Bowlingbahn-Atmosphäre des Provino-Clubs, da ist die Gänsehaut garantiert!

20.4.: Joe Astray | Neruda

Einfach die Gitarre umschnallen und seinen Gefühlen freien Lauf lassen – der Traum des Singer-Songwriters steht für Freiheit und Selbstverwirklichung. Der Wahl-Hamburger Joe Astray mit australischen Wurzeln verkörpert dieses Ideal und noch viel mehr. Als Selfmademan ist nicht nur seine Musik handgemacht, sondern auch die Touren und alles drumherum ist von eigener Hand geplant und ausgeführt. Das ist sympathisch und zusammen mit Texten über selbsterlebte Geschichten und der aus der Punk-Vergangenheit resultierenden Protestsänger- und Romantiker-Attitüde ein Garant für einen mitreißenden Abend im gemütlichen Neruda.

26.4.: Fibel | Soho Stage

Der von viel Synthies und poppigen Gitarrenriffs geprägte Sound der 80er begeistert auch noch Jahrzehnte später. Schon seit einigen Jahren hat er sich in der Musikwelt mit einem genreübergreifenden Revival zurückgemeldet. Mit FIBEL aus Mannheim widmet sich eine weitere deutsche Band dieser einflussreichen Epoche und drückt ihr einen ganz eigenen Stempel auf. Melancholisch düstere Texte, Eckkneipen-Flair und ein bisschen nostalgisches Surfen auf der Neuen Deutschen Welle wird den Auftritt in der intimen Soho Stage zu einer ganz besonderen Zeitreise werden lassen.

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