Solidarität: Maskenverweigerer schaden nicht nur sich selbst

Trotz aller wissenschaftlicher Erkenntnisse gibt es immer noch Menschen, die gegen die Maskenpflicht im öffentlichen Raum sind. Ein Appell an diejenigen: Hört auf mit diesem asozialen Verhalten!

Solidarität: Maskenverweigerer schaden nicht nur sich selbst

Mitsamt der Corona-Pandemie kamen auch etliche Verschwörungstheorien, rund um Bill Gates, der uns bei einer Massenimpfung einen Microchip injizieren will, und das neue Mobilfunknetz 5G, welches Covid-19 weiter verbreiten soll. Alles Schwachsinn. Genauso schwachsinnig sind diejenigen Leute, die sich weigern einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen.

Da versteht einer das Problem

Es kann darüber diskutiert werden, welche Corona-Maßnahmen sinnvoll oder notwendig sind. Aber Fakt ist: Der Nutzen der Masken ist erwiesen und die Fallzahlen steigen derzeit rasant an. Daher kann es nicht sein, dass einige sich weigern, eine Maske in der Öffentlichkeit zu tragen. Schließlich handelt es sich um eine Kleinigkeit, die uns und andere davor bewahren kann, mit Corona infiziert zu werden. Die Aussage „Ich will keine Maske tragen, da bekomm ich so schlecht Luft“ ist vergleichbar mit „Ich spür mit Kondom nichts“ – einfach nur egoistisch.

Attila Hildmann macht’s vor

Anti-Corona-Demos sind mittlerweile nichts Neues mehr. Die Menschen sehen sich in ihren Grundrechten verletzt und verlangen, dass die Regierung alle Corona-Maßnahmen aufhebt. Einerseits verständlich, wenn man bedenkt, dass einige mittlerweile am Existenzminimum stehen oder bereits ihr Unternehmen schließen mussten. Aber der Mund-Nasen-Schutz hat damit rein gar nichts zu tun. Dieser kleine Fetzen Stoff in unserem Gesicht beeinträchtigt uns keineswegs, außer vielleicht, dass die Brillengläser häufiger beschlagen sind.

Was viele Teilnehmer einer solchen Demonstration vergessen: Sie stellen sich damit auf die Seite der Corona-Leugner und Verschwörungstheoretiker. Sprich, Maskengegner schließen sich denjenigen an, die absurde Thesen aufstellen und denken, dass die Pandemie nur inszeniert sei. Sie schließen sich Extremisten wie Attila Hildmann an. Immer mehr Stars, wie Xavier Naidoo, Nena und Til Schweiger, gehören mittlerweile dazu. Nun gab es auch ein Statement von Michael Wendler. Er werfe der Regierung vor, gegen die Verfassung zu verstoßen.

Solche Äußerungen sind gefährlich

Der Schlagersänger muss jetzt wohl damit rechnen, dass es mit seiner Karriere steil bergab geht. Nicht verwunderlich, denn ein solch negativer Kommentar gegen die Corona-Maßnahmen kann schwere Folgen nach sich ziehen. Vor allem Prominente verüben einen großen Einfluss auf ihre Fans. Was wäre nun, wenn sich jeder Star negativ gegen Corona äußern würde? Es gäbe vermutlich eine Massenhysterie. Keiner würde mehr auf Abstände achten oder eine Maske tragen. Das ganze Gesundheitssystem würde zusammenbrechen.

Schütze dich und die anderen

So oder so, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen, hat nichts Schlechtes an sich. Sie schützt einen sogar vor Grippeviren, die ja bekanntlich im Herbst und Winter fast jeden ans Bett fesseln. Natürlich wäre es falsch zu behaupten, dass eine einfache Stoffmaske uns vollkommen vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus bewahrt. Aber so wie es jetzt ist, wäre es fatal, darauf zu verzichten. Die Infektionszahlen würden weiter in die Höhe schießen und ein zweiter Lockdown wäre unausweichlich. Also heißt es wohl „einer für alle und alle für einen“.

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